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Thomas Stipsits: „Roy Black geht auch ohne Bier”

„Eierkratz-Komplott” ist die dritte ORF-Verfilmung eines Stinatz-Krimis von Thomas Stipsits. Musik spielt in den Romanen und Filmen eine große Rolle: Schlagersänger Roy Black (1943–1991) kommt in jedem vor, und die von Stipsits gespielte Hauptfigur Inspektor Sifkovits ist nach dem STS-Mitglied Schiffkowitz benannt. In seinem kommenden Kinofilm „Italien oder Non mio Esolo” spielt der Kaberettist außerdem einen Sänger. Reden wir also über Musik (und Fußball und Darts).

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Thomas Stipsits

Thomas Stipsits

© Matt Observe

TV-MEDIA: Wann und wie sind Sie Fan von Roy Black geworden?

Thomas Stipsits: Das hat mit meiner steirischen Oma zu tun. Sie hat mir, als ich fünf oder sechs Jahre alt war, eine Roy-Black-Kassette geschenkt. Da war auch „Ein kleines bisschen Zärtlichkeit” drauf, das jetzt im dritten Stinatz-Krimi zu hören ist. Teile von Roy Blacks Biografie spielen auch in meinem neuen Kinofilm „Italien” eine Rolle. Da gibt es Parallelen.

TV-MEDIA: Haben Sie als Teenager auch noch Roy Black gehört?

Thomas Stipsits: Als Teenager bin ich auf den Georg Danzer reingekippt. Der galt in der Schule auch nicht als megacool. Die eine Fraktion hörte Bravo Hits mit Liedern wie „Coco Jamboo”, die andere Fraktion war Nirvana. Ich war dazwischen. Nur die Lehrer haben Danzer cool gefunden. Aber das hat es für mich auch nicht besser gemacht (lacht).

TV-MEDIA: Und nach der Danzer-Phase haben Sie Roy Black wiederentdeckt?

Thomas Stipsits: Mit ca. 20 Jahren habe ich über einen Freund aus Stinatz relativ billig einen Wurlitzer gekauft. Da sind viele Roy-Black-Singles drauf. Den Wurlitzer habe ich noch.

TV-MEDIA: Wie stehen Sie zum heutigen Schlager wie von Helene Fischer?

Thomas Stipsits: Bei der Fischer ist das so wahnsinnig professionell, was sie macht. Das ist schon Pop-Schlager. Bei meinem Bruder und mir ist – wenn wir Bier getrunken haben – Wolle Petry ein großes Thema (lacht). Roy Black geht aber ohne Bier.

TV-MEDIA: Für Austria Wien haben Sie mit Herbert Prohaska und Wolfgang Ambros ein Lied zum 115. Geburtstag des Vereins eingesungen. Zufrieden mit der Saison?

Thomas Stipsits: Sie hat furchtbar begonnen, aber die Mannschaft ist zusammengewachsen. Ich bin froh, dass die Anfeindungen gegen Kapitän Manfred Fischer aufgehört haben. Er ist ein super Typ. Letztens hab ich mit ihm übrigens Darts gespielt.

TV-MEDIA: Das tun Sie auch in „Eierkratz-Komplott”. Schaut professionell aus!

Thomas Stipsits: Gell (lacht)? Ich spiele seit eineinhalb Jahren in einem Verein in Niederösterreich. Mein Lieblings-Profispieler ist der Jonny Clayton. Ein Traum wäre es aber, einmal gegen Mensur Suljovic (Anm.: österreichischer Darts-Profi) zu spielen.

TV-MEDIA: Letzte Frage: Ihr Inspektor Sifkovits ist nach dem STS-Mitglied Schiffkowitz benannt. Weiß er das?

Thomas Stipsits: Sicher, er hat mir schon eine Rechnung gestellt (lacht). Bei einem Konzert habe ich backstage mitbekommen, dass er ohne Käsepappeltee nicht auftreten wollte. Deswegen trinkt Inspektor Sifkovits auch dauernd Käsepappeltee.

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Über den Autor
Peter Slavin
Peter Slavin

Mitglied der Chefredaktion von TV-MEDIA. Ist der Meinung, dass ein Leben ohne Filme, Serien und Musik möglich ist, aber überhaupt keinen Spaß macht. Schaut sich vom A-Liebesfilm bis zum B-Grusler alles an. Sogar Musicals, auch wenn er singende Dialoge seltsam findet.

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