Resident Evil
Mit nur zwei Filmen seit 2022 hat sich der amerikanische Regisseur Zach Cregger in die Hollywood-A-Liga inszeniert. Nach dem überraschenden Horrorhit „Barbarian“ (2022) und dem ambitionierten „Weapons“ (2025), die beide mit Erzählstruktur, Zeitebenen und mehreren parallel verlaufenden Handlungssträngen spielen, schlägt der 45-Jährige mit seinem „Resident Evil“-Reboot einen deutlich geradlinigeren Weg ein. Aber eins nach dem anderen. Creggers „Resident Evil“ ist nicht die erste Verfilmung der seit Jahrzehnten erfolgreichen Gamereihe. Vielmehr markiert der Streifen nach „Resident Evil: Welcome to Raccoon City“ (2021) mit Kaya Scodelario den zweiten Rebootversuch innerhalb von fünf Jahren.
Eiserne Wildnis – Heart of the Beast
James Belmont (Brad Pitt) ist ein aus dem aktiven Dienst ausgeschiedener Veteran der US-Special Forces; sein einziger Freund ist der von zig Einsätzen gezeichnete Militärhund Odin. Der hat nach vielen Nahkämpfen Kieferteile aus Titan, vorne eine Beinprothese und unzählige Narben. Immerhin hat James jeden, der Odin verletzt hat, eigenhändig erschossen. Es ist also nicht das einfachste Duo, das sich da mit James’ altem Wasserflugzeug in die atemberaubend schöne Wildnis von Alaska aufmacht, um hier ein paar Tage ohne menschliche Begegnungen zu angeln, zu zelten und zu chillen – auch, damit das nicht mehr ganz einwandfrei pumpende Herz von James zur Ruhe kommen kann. Doch als die beiden weit abseits der Ziviliation abstürzen und nur haarscharf überleben, braucht es einen Plan. Mehr als 60 Meilen sind es zur nächsten Siedlung, zwischen ihnen jede Menge herausfordernde und auch gefährliche Natur. Ein Gewalttrip, den man nur im Team schaffen kann …
Steckerlfischfiasko
Jetzt war ein paar Jahr‘ lang fast so was wie eine Ruh‘ in Niederkaltenkirchen – und auf einmal ist an allen Ecken und Enden wieder ein Wirbel. Der Eberhofer Franz (Sebastian Bezzel), der wahrscheinlich jämmerlichste, aber sympathischste Polizist in ganz Niederbayern, hat daheim mächtig Ärger mit seiner reschen Susi (Lisa Maria Potthoff), weil die erstens nicht will, dass der Franz das neue Eigenheim auch nach seiner Vorstellung nutzt. Vor allem aber ist die Susi so eingespannt in den lokalen Wahlkampf ums Bürgermeisteramt, dass sie extrem angespannt ist. Und dass der Eberhofer unfreiwillig unlösbare Aufgaben als Wahlhelfer und Papa ausfasst, trägt auch nicht zur Entspannung bei. Dazu kommt eine neue ungarische Haushaltshilfe (Lara Mandoki), die den Haushalt von Bruder Leopold (Gerhard Wittmann) und Papa Eberhofer (Eisi Gulp) durcheinanderbringt, weil Oma Eberhofer (Enzi Fuchs) in eine Seniorenresidenz übersiedeln musste. Oberspezi Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) versucht gerade, die Welt durch radikalen Verzicht besser zu machen. Weil er dabei aber Wasser spart und auf Körperpflege verzichtet, ist jede Begegnung mit ihm eine olfaktorische Herausforderung und eine Qual für die Nase. Aber das alles muss in den Hintergrund treten, als sich der seit Jahren tobende Streit zwischen zwei radikal unterschiedlichen Familien, die beide groß im Steckerlfischgeschäft auf Jahrmärkten und daher erbitterte Konkurrenten sind, immer weiter eskaliert – und plötzlich ein honoriges Mitglied dieser Steckerlfischbrater tot auf den Fliesen liegt.
Avengers: Endgame
Thanos hat also tatsächlich Wort gehalten, seinen Plan in die Tat umgesetzt und die Hälfte allen Lebens im Universum ausgelöscht. Die Avengers? Machtlos. Iron Man und Nebula sitzen auf dem Planeten Titan fest, während auf der Erde absolutes Chaos herrscht. Doch dann finden Captain America und die anderen überlebenden Helden auf der Erde heraus, dass Nick Fury vor den verheerenden Ereignissen gerade noch ein Notsignal absetzen konnte, um Verstärkung auf den Plan zu rufen. Die Superhelden-Gemeinschaft bekommt mit Captain Marvel kurzerhand tatkräftige Unterstützung im Kampf gegen ihren vermeintlich übermächtigen Widersacher. Und dann ist da auch noch Ant-Man, der wie aus dem Nichts auftaucht und sich der Truppe erneut anschließt, um die ganze Sache womöglich doch noch zu einem guten Ende zu bringen …
Spider-Man: Brand New Day
Nach den traumatischen Verlusten aus „Spider-Man: No Way Home“ ist Peter Parker (Tom Holland) auf sich allein gestellt. Doctor Stranges Zauber hat die Welt gerettet – aber auch dafür gesorgt, dass niemand mehr weiß, dass Peter existiert. Selbst MJ (Zendaya) und Ned (Jacob Batalon) erinnern sich nicht an ihn. Vier Jahre später widmet sich Peter rund um die Uhr dem Kampf gegen das Verbrechen in New York. Kein Doppelleben, keine Ausreden – aber auch keine sozialen Kontakte oder Zuwendung. Und das hinterlässt Spuren: In Peter beginnt sich eine dunkle Reaktion auf den einstigen Spinnenbiss zu manifestieren. Ratlos sucht er Hilfe bei Bruce Banner (Mark Ruffalo), der selbst versucht, seinen Hulk mit technischen Mitteln zu kontrollieren. Keine besonders gute Idee – vor allem, weil ein neuer, unsichtbarer Gegner auftaucht, der in fremde Gedanken eindringen kann. Nur nicht in Peters. Unterstützung bekommt Spider-Man ausgerechnet vom dauergrantigen Punisher (Jon Bernthal). Und auch MJ kommt Peter endlich wieder näher …
Practical Magic 2
Sally (Sandra Bullock) und Gillian (Nicole Kidman) stammen aus einer Hexenfamilie, auf deren Frauen seit Jahrhunderten ein fataler Fluch liegt. Jeder Mann, in den sich eine Owens-Frau verliebt, ist dem Tod geweiht. In "Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern" rücken nun Sallys Töchter Kylie (Joey King) und Antonia (Maisie Williams) stärker ins Zentrum. Die beiden sind mittlerweile Mitte 20 und halten die düsteren Familiengeschichten für nicht viel mehr als ein Gerücht. Bis Kylie ihrem Freund gesteht, dass sie ihn liebt – und er am nächsten Morgen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt ins Koma fällt. Plötzlich sieht es ganz danach aus, als könnte an den alten Geschichten doch etwas dran sein. Kylie setzt alles daran, den jahrhundertealten Fluch endlich zu brechen, und führt Sally und Gillian damit bis nach England, wo auf Sally sogar eine neue Begegnung wartet. Die Frage, die sich nun stellt: Kann der Bann diesmal tatsächlich gebrochen werden?
Coyote vs. Acme
Seit 1949 jagt der Looney Tunes-Tollpatsch Wile E. Coyote den Laufvogel Road Runner – und immer vergeblich. Im Gegenteil, über 100 Mal sind ihm alle Fallen, Bomben und Waffen (alle von der Firma ACME), mit denen er es konsequent versucht hat, laut und schmerzhaft um die Ohren geflogen. Was tut man als gelernter Amerikaner nach so langer Zeit? Man verklagt den Konzern mit Hilfe des glücklosen Anwalts Kevin Avery (Will Forte). Ihnen gegenüber steht ACME-Chefjurist Buddy Crane (John Cena), Kevins ehemaliger Vorgesetzter, der auch versucht, ein dunkles Geheimnis des Konzerns zu bewahren.
Primetime
Die Show "To Catch a Predator" war und ist in den USA ein popkulturelles Phänomen, sagt hierzulande aber wohl den wenigsten etwas. In "Primetime" spielt Robert Pattinson Chris Hansen, den Investigativjournalisten und Moderator der Show, der Mitte der 2000er vor laufender (versteckter) Kamera pädophile Männer überführte. Dafür nutzte er vermeintlich minderjährige ‚Lockvögel‘, konfrontierte die Täter anschließend und ließ sie von der Polizei abführen.
PAW Patrol: Der Dino Film
Ryder und seine einsatzfreudigen PAW-Patrol-Hündchen sind per Schiff auf dem Meer unterwegs, als sie in einen seltsamen Sturm geraten. Der wirft sie auf eine unbekannte tropische Insel – und auf der leben Dinos! Sie finden auch Junghund Rex, der eine Behinderung an den Hinterläufen hat (was er aber mit Rollen mehr als wettmacht), der schon länger hier gestrandet ist und zu einem Dinoexperten wurde. Ein sehr nützlicher neuer Freund, denn ein alter Erzrivale taucht auch auf: Bürgermeister Besserwisser will mit allen rücksichtslosen Mitteln die reichen Ressourcen der Insel abbauen – und löst einen Vulkanausbruch aus. Eine tödliche Bedrohung für die Dinos! Die PAW-Patrol-Welpen müssen schlauer und mutiger sein denn je, um die Dinos zu retten.
Die Odyssee
Die von Homer verfassten Heldensagen „Ilias“ und „Die Odyssee“ sind mit die ersten bedeutenden Schriftzeugnisse der Geschichte. Beide Werke entstanden vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. Während „Ilias“ den Trojanischen Krieg beschreibt, widmet sich „Die Odyssee“ der zehn Jahre währenden Heimkehr sowie der Irrfahrten des Odysseus (Matt Damon).
Toy Story 5
Woody, Buzz Lightyear, Jessie und die beliebten Spielzeuge, die nun schon seit mehr als 30 Jahren Generationen von Kindern begeistern und die Welt der computeranimierten Filme nachhaltig geprägt haben, melden sich in Disney-Pixars „Toy Story 5“ mit einem neuen Abenteuer zurück. Mit viel Witz, Hirn und auch Herz führt das frische Kapitel der in jeder Hinsicht Maßstäbe setzenden Filmreihe Woody und Buzz erneut zusammen und zeigt, wie die Spielzeuge auf den wachsenden Einfluss moderner Technik im Alltag heutiger Kids reagieren. Zugleich begibt sich das Cowgirl Jessie auf eine persönliche Reise, um herauszufinden, was es bedeutet, für ihr Kind von Bedeutung zu sein.
Vaterland
1933 musste Autorengigant Thomas Mann (Hanns Zischler) Deutschland samt Familie verlassen – 1949 besucht er das geteilte Land anlässlich des Goethe-Jubiläumsjahrs mit Tochter Erika (Sandra Hüller) erstmals wieder. Mit viel gemischten Gefühlen auf allen Seiten und Familientragödien im Gepäck …
Gentle Monster
Monster, so zeigt Marie Kreutzers neuer Film, erkennt man nicht immer als solche. Philip (Laurence Rupp) ist Ehemann, Vater, der Mann, mit dem Lucy (Léa Seydoux) seit vielen Jahren ihr Leben teilt und den sie zu kennen glaubt. Bis die Polizei gegen ihn wegen des Besitzes und der Verbreitung von Kindermissbrauchsdarstellungen ermittelt. Von einem Moment auf den anderen steht ein ganzes Leben unter Verdacht: Lucy muss plötzlich alles infrage stellen, was sie über ihren Mann zu wissen glaubte.
Minions & Monster
Eine Führung in einem Hollywood-Museum (mit Exponaten wie Keanu Reeves und E.T.) stößt zum Höhepunkt, mit dem die Besucher aber nichts anfangen können: Hier sind die Minions James und Henry ausgestellt. Die Führerin erzählt, warum die zwei so wichtig sind: Vor vielen, vielen Jahren suchte ein Minions-Volk vergeblich nach einem bösen Boss. Nach Aufenthalten bei fiesen Zyklopen, finsteren Zauberern und sonstigen Tyrannen, die immer fatal enden, weil der künstlerische Außenseiter-Minion James und sein Freund Henry katastrophale Missgeschicke lostreten, landen sie im Hollywood der 1920er. Hier steigen sie versehentlich zu Stars auf, und Henry erkennt sein Lebensziel: Einen Monsterfilm drehen, für den er aber echte Monster zum Leben erwecken muss …
Das gewisse Etwas
Welcher Vollidiot hat schon wieder sein Auto auf dem Behindertenparkplatz abgestellt? Das ist nur eines der kleinen Probleme, die Polly (Mala Emde) und Mona (Jasmin Schwiers) kurz vor der Abreise mit ihrer Truppe nerven. Sie sind Sozialarbeiterinnen und wollen mit ihrer Gruppe von Beeinträchtigten in die Berge fahren. Bevor es in den Bus geht, muss die chaotische Reisegesellschaft – einer ist zuerst als Kleopatra, danach als Supergirl verkleidet; eine andere hat unerlaubterweise zig Koffer mit; wieder ein anderer spielt mitten auf der Straße Fußball – zusammengehalten und das falsch geparkte Auto abgeschleppt werden. Zudem fehlt noch ein Kurzurlauber, er ist spät dran. Zur selben Zeit, nicht weit von dieser Aufbruchsstimmung entfernt, rauben gerade Karlo (Florian Lukas) und sein Sohn Alex (Max von der Groeben) einen Juwelier aus. Das mittlerweile abgeschleppte Auto des „Vollidioten“ ist der Fluchtwagen der beiden. Jetzt schauen Karlo und Alex blöd aus: Rechts und links laufen Polizisten herum, und sie können nicht abhauen! Weil aber noch ein Beeinträchtigter fehlt, glaubt Polly, dass Alex derjenige ist. Sein Vater packt die Gelegenheit beim Schopf – und schon sitzt das Gaunerduo im Bus …





























