Kinoprogramm
Woodwalkers 2
Im ersten Film konnte der Woodwalker Carag (Emile Chérif), der sich in einen Puma verwandeln kann, den fiesen Woodwalker Andrew Milling (Oliver Masucci) davon abhalten, seine Pflegefamilie zu attackieren. Im zweiten Teil plant Milling, Gouverneur von Wyoming zu werden. Carag und seine Freunde sorgen sich, was für einen düsteren Plan er diesmal für das Naturschutzgebiet ausheckt ...
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Millie (Sydney Sweeney) ist aus einer schwierigen Vergangenheit, Gefängnisaufenthalt inklusive, in einer dunkelgrauen Gegenwart angekommen. Ohne festen Wohnsitz lebt sie in ihrem kleinen Auto – immer auf der Suche nach der nächsten Chance, einem Job oder zumindest etwas Ruhe. Doch dann fluten ein paar Sonnenstrahlen ins Dunkelgrau, und zwar in Form eines fast zu guten Jobangebots: Die wohlhabende Familie Winchester, die in einem Anwesen wie aus einem Architekturmagazin auf Long Island residiert, sucht eine Haushälterin. Beim Vorstellungsgespräch ist die Dame des Hauses Nina (Amanda Seyfried) zwar freundlich überdreht wie ein Desperate Housewife, und das Personalzimmer liegt abgeschieden unterm Dach. Aber im Vergleich zu ihrem jetzigen Leben scheint die Vorstellung, bei den Winchesters leben und arbeiten zu können, paradiesisch. Auch Hausherr Andrew (Brandon Sklenar) gibt sich freundlich und zuvorkommend, allerdings erweist sich Tochter Cecile (Indiana Elle) sehr bald als unberechenbares und schlecht erzogenes Kind. Auch bei Ehefrau Nina fällt die Maske: Stimmungsschwankungen, aggressive Provokationen und widersprüchliche Anweisungen beginnen den Alltag zu bestimmen. Kleine Zwischenfälle eskalieren, Regeln ändern sich ohne Erklärung, Türen bleiben verschlossen. Millie gerät zunehmend in Situationen, in denen sie als Schuldige für Situationen dasteht, mit denen sie nichts zu tun hat. Gleichzeitig bemerkt sie Risse in der perfekten Fassade der Winchesters und Hinweise auf ein mehr als seltsames Familiengefüge. Während sie versucht, ihre eigene Geschichte geheim zu halten, wird klar, dass die Geheimnisse der Winchesters um keinen Deut besser sind – und Millies Anwerbung als Hausmädchen viel war, aber kein Zufall ist …
Die drei ??? – Toteninsel
Eigentlich hätte es ein ruhiger, weil ohne erwachsene Aufsichtspersonen zu verbringender Sommer samt entspannendem Roadtrip für die Jungdetektive Justus (Julius Weckauf), Peter (Nevio Wendt) und Bob (Levi Brandl) werden sollen. Doch da grätscht erst das Begehr der an den Rollstuhl gefesselten Hackerin Jelena Charkova (Momo Beier) dazwischen, sich dem selbst ernannten Ermittlertrio anzuschließen, was vor allem Justus auf Oppositionskurs bringt. Als aber dann auch eine verzerrte Anrufer-stimme mit einem alten Rätsel aus dem Telefon tönt – samt Ankündigung, dass jemand sterben wird –, ist der Roadtrip Geschichte. Hier muss ermittelt werden. Schon bald stellen die drei, auch mit Hilfe von Jelena, fest, dass der Geheimbund Sphinx, ein geheimnisvoller Archäologe und ein zumindest zwielichtiger Großunternehmer was Illegales planen. Alle Spuren führen zur titelspendenden Toteninsel, von der angeblich noch nie jemand lebendig zurückgekehrt ist.
Zoomania 2
Willkommen zurück in der Tierstadt Zoomania, wo es Häsin Judy Hopps (mit der deutschen Stimme von Josefine Preuß) und Fuchs Nick Wilde in der Stadtpolizei zu einem erfolgreichen Ermittlerteam gebracht haben - bis Judy bei einem verbockten Einsatz, die beide ins dienstliche Out befördert, Schuppen einer Schlange findet. Und Reptilien sind seit Jahrzehnten nach überliefert schlimmen Vorfällen streng verboten in der Stadt. Widerwillig begleitet Nick die hartnäckige Häsin, die eine Verschwörung wittert, bei ihren inoffiziellen Ermittlungen, die Gesellschaft und Geschichte der Stadt auf den Kopf stellen und das ungleiche Duo von Jägern zu Gejagten machen …
Avatar: Fire and Ash
Mit Filmhits wie „Terminator“ (1984), „Aliens“ (1986), „Abyss“ (1989) und „Terminator 2“ (1991) setzte James Cameron einst neue Maßstäbe im Sci-Fi- und Actiongenre und avancierte mit „Titanic“ (1997) zum erfolgreichsten Regisseur aller Zeiten. Der Mix aus Katastrophen- und Liebesdrama kassierte elf Oscars und lukrierte seither weltweit mehr als 2,2 Mrd. Dollar – ein lang gehaltener Rekord! Dann verschwand Cameron einfach …
Extrawurst
Draußen am Land, da herrschen noch Idylle und Frieden. Dort werden die modernen Gesellschaftskonflikte, die „Diversitäts-Experimente“ und generell der Hass der Menschen aufeinander einfach noch nicht gelebt. So sieht es zumindest Heribert (Hape Kerkeling). Das Zentrum dieser Friedlichkeit ist ein Tennisclub im Berliner Umland, wo er auch der Vorsitzende ist. Doch moderne Streitigkeiten klopfen just an die Tür, als Heribert die Generalversammlung des Clubs beenden will. Ein Punkt steht noch auf der Tagesordnung: dieAnschaffung eines neuen Grills. Sein Stellvertreter Matthias (Friedrich Mücke) schlägt ein Monsterteil vor, das Hunderte von Bratwürsten schaffen soll. Teurer Protz, aber man ist ja wer, und eigentlich will man gleich mit dem Umtrunk weitermachen. Doch dann meldet sich die Ex-Berlinerin Melanie (Anja Knauer), weiblich, progressiv und in diesen modernen Mustern denkend. Ob man denn nicht einen zweiten Grill für Vereinsmitglied Erol (Fahri Yardim) organisieren könnte. Der Deutschtürke isst kein Schweinefleisch und könne so nicht mitgrillen. Für Matthias ist das ein Affront gegen die etablierte (Mehrheits-)Kultur, Heribert sieht die Notwendigkeit nicht, Melanies Hipster-Partner Torsten (Christoph Maria Herbst) wittert sofort rechtsnationale Tendenzen und Erol selber ist erst peinlich berührt und dann bestürzt, mit wie vielen Vorurteilen er als gebürtiger Deutscher mit Migrationshintergrund noch immer ausgesetzt ist.
Mercy
Im L. A. des Jahres 2029 soll das KI-gestützte Justizprogramm Mercy für schnelle Urteile bei Verbrechen sorgen. Detective Raymond (Chris Pratt), ein langjähriger Befürworter dieses Systems, gerät selbst ins Zentrum eines Verfahrens, als seine Frau ermordet wird und sämtliche Beweise auf ihn hindeuten. In einem vollständig überwachten, abgeschlossenen Verhandlungsraum muss er sich der gnadenlosen KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson) stellen. Für den Nachweis seiner Unschuld bleiben ihm nur 90 Minuten – andernfalls droht ihm die Hinrichtung. Da Mercy alle verfügbaren Daten analysiert und zu einem belastenden Ergebnis kommt, beginnt Raymond selbst an seiner Unschuld zu zweifeln …
Hamnet
Du weißt, es ist gemein: Was lebt, muss sterben. Und Ew’ges nach der Zeitlichkeit erwerben. – So lautet eine Passage aus Hamlet von William Shakespeare, in der Königin Gertrude ihren Sohn Hamlet auf die unausweichliche Tatsache des Sterbens hinweist. Das Sterben, damit kannte sich auch Shakespeare selber aus. Sein einziger Sohn Hamnet starb 1596, vermutlich als Opfer der damals in England wütenden Pest. Hamnet und Hamlet: Zwei Namen, die im 16. Jahrhundert beliebig austauschbar waren, wie schon ein Hinweis zu Beginn von Chloé Zhaos Film besagt. Hamnet, der verlorene Sohn, als Inspiration für den legendären Hamlet, eines von Shakespeares großen Drama-Meisterwerken? So schreibt es zumindest die irische Autorin Maggie O’Farrell in ihrer großteils fiktionalen, gleichnamigen Romanvorlage für Zhaos „Hamnet“.
Greenland 2
2020 schien nicht nur im realen Leben die Welt unterzugehen, im Kino musste Gerard Butler, der Experte, wenn es um Gefahr, Weltuntergang oder Terrorismus geht, als John Garrity seine Familie in einem XLBunker in Grönland in Sicherheit bringen; riesige Meteoriten hatten den Planeten großteils zerstört und unbewohnbar gemacht. Doch fünf Jahre später ist auch in dem geheimen Regierungsbunker der ArcheNoahGedanke vorbei. Luft und Wasser sind inzwischen verseucht, weitere Strahlungsstürme, Umweltdesaster und Meteoritenfragmente setzen dem Unterschlupf immer wieder zu. Als schließlich ein Erdbeben den Bunker zerstört, muss sich John mit seiner Frau Allison (Morena Baccarin) und ihrem Sohn Nathan (Roman Griffin Davis,) durch ein verwüstetes Europa kämpfen, um einen neuen sicheren Zufluchtsort zu finden – deswegen der Untertitel „Migration“.
28 Years Later: The Bone Temple
Ein Jahr nach 28 Years Later geht es bereits weiter in dem von Zombies, hier Infizierte genannt, verseuchten Großbritannien. Spike (Alfie Williams), der im letzten Film Hilfe für seine totkranke Mutter (Jodie Comer) suchte, und der Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes), der ihm dabei half, kehren zurück. Erneut geschrieben von Alex Garland, aber diesmal unter der Regie von Nia DaCosta, gehen Spike und Kelson dabei weniger in Konfrontation mit Infizierten, sondern müssen mit anderen, menschlichen Überlebenden hadern. Kelson, der in einem riesigen Knochentempel wohnt, der als Mahnmal für die Toten dienen soll, möchte mittels medikamentöser Experimente an einem infizierten Alpha, Samson (Chi Lewis-Parry), das Virus weiter erforschen. Dabei behandelt er diesen jedoch nie wie eine Laborratte, sondern mit Respekt und Freude an der Gemeinschaft. Spike hingegen ist im letzten Film in die Fänge des satanistischen Kults von Sir Lord Jimmy Crystal (Jack O’Connell) geraten. Dieser ist ein stets freundlich grinsender Sadist mit blonden Haaren und Trainingsanzug, der mit seiner Gang andere Überlebende ausraubt und ermordet.
Aufputzt is'
Eigentlich ist das gestandene Mannsbild Andi (Gery Seidl) ein Checker im besten Sinne. Als Bauleiter einer mittelständischen Firma mit ehrgeizigem Chef (großartig: Roland Düringer) gehören Probleme, die aus dem Stand heraus zu lösen sind, zu seiner Alltagsroutine. Aber Weihnachtszeit, Familie und unerwartete Herausforderungen in der Firma treiben den Wiener über alle roten Linien der Selbsteinschätzung: Ehefrau Steffi (Marlene Morreis) revoltiert plötzlich, weil Andi durch fehlende Klotüren eines wichtigen Hotelbauprojekts für strenge chinesische Auftraggeber so in Stress gerät, dass er einige wichtige familiäre Versprechen nicht einhalten kann. Weil das nicht die ersten waren, ist plötzlich Beziehungsfeuer am Dach, seine Schwiegereltern wollen ohnehin lieber den ersten Ehemann von Steffi, obwohl der im Häfen sitzt – und noch dazu steht Weihnachten vor der Tür. Um alles wieder ins Lot zu bringen, verspricht Andi seiner Frau und seiner Stieftochter Alma verhängnisvollerweise, dass er das beste, schönste und unvergesslichste Weihnachtsfest organisieren wird, das es je gab. Er wird sich mit seinem besten Freund und Helfer in der Not Bertl (Thomas Mraz) um alles kümmern, vom Braten über den Baum bis zur großen Familieneinladung. Und betritt damit eine persönliche organisatorische Vorhölle, gegen die selbst die immer noch fehlenden Klotüren des Hotels, die Launen des Chefs und die Intrigen seines Kollegen Christian (Stefano Bernardin) ein Lercherlschas sind.


















