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Quizspaß mit Polster & Herzog

Toni Polster & Andi Herzog treten bei der „Promi-Sportler-Millionenshow” am 12. Oktober (ORF 2, 20.15 Uhr) als Rate-Duo an. TV-MEDIA war bei der Aufzeichnung in Köln dabei und sprach mit den Fußball-Legenden, bevor sie in den Quizring stiegen.

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David Schoof
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Toni Polster (l.) und Andi Herzog

© ORF/Stefan Gregorowius

Wenn die beiden Ex-Fußballer zusammen auftreten (was sie auch beruflich machen), rennt immer der Schmäh. Klar, dass auch beim Interview mit TV-MEDIA vor allem gelacht wird.

TV-MEDIA: Wie sind denn die Stärken und Schwächen bei Euch aufgeteilt?

Andi Herzog: Lassen wir Stärken weg. Wir werden schauen, wer die Schwächen vom anderen besser ausbügeln kann.

Toni Polster: Der Andi ist belesen, er war auf der Handelsakademie, hat Matura gemacht. Also, was soll da schiefgehen?

Andi Herzog: Das musst du dir vorstellen, der ist mein Partner und setzt mich jetzt schon unter Druck. Das ist psychologische Kriegsführung.

Polster: Die Latte liegt natürlich hoch. Ich möchte jetzt nicht so einen Druck machen, aber ja, es liegt an ihm.

Herzog: Na ja, ändert sich nicht viel im Vergleich zu früher. Beim Fußball ist auch immer alles an mir gelegen.

TV-MEDIA: Du wirst ihm also ein paar Vorlagen geben?

Herzog: Ich habe mir vorgenommen, bis zur 32.000er-Frage soll der Toni entscheiden, und dann, wenn es schwieriger wird, übernehme ich das Kommando. Ich hoff, dass wir so weit kommen.

Polster: Er beschwert sich ja immer, dass ich ihm keine Verantwortung übergeben habe, beim Elferschießen. Heute kann er das Gegenteil beweisen. Da kriegt er die Verantwortung von mir übertragen.

TV-MEDIA: Habt ihr euch vorbereitet?

Polster: Kann man sich da vorbereiten? Ich spiele seit Jahren dass Quiz auf der App am Handy. Gewisse Sparten werde ich aber nie kapieren, weil da verstehe ich die Frage gar nicht. Wie soll ich sie da beantworten können?

Herzog: Na servas, ich hab einen Partner, das kann was werden! Aber mir geht es ähnlich: Wenn da was mit Chemie kommt oder was Physikalisches – dann liegt es nur an dir, Toni. Da kenn ich mich nicht aus. Geschichte werden wir vielleicht ein bisschen was erraten. Bei vier Antworten kann man etwas herleiten. Dann ein bisschen raten, ein bisschen aufs Glück hoffen!

TV-MEDIA: Habt ihr die Telefonjoker gemeinsam ausgewählt?

Herzog: Ich hab sie dem Toni überlassen. Ich vertraue ihm blind. Ich habe die Verantwortung bei den Antworten, er bei den Jokern.

Polster: Ich muss sagen, die Joker, die ich mir vorgestellt habe, sind alle beschäftigt. Also, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wer übrig geblieben ist. Die Marika Lichter hätte ich gerne gehabt, weil sie sehr intelligent ist und viel weiß. Die hat eine Vorstellung. Peter Filzmaier kann auch nicht. Krone-Sportchef Peter Moizi hat uns zugesagt, der ist dabei, fix. Arabella Kiesbauer hat auch keine Zeit. Dabei liebe ich Arabella, mit ihr war ich einmal bei einer großen ZDF-Show, Österreich gegen Deutschland. Wir waren sowas von hinten, das glaubst du nicht, und auf einmal haben wir aufgedreht. Arabella hat uns den Sieg im letzten Spiel gebracht.

Herzog: Also, ich hoffe, dass ich heute ein bisschen die Arabella bin.

TV-MEDIA: Könnte die Taktik sein: Schwach anfangen und stark aufhören?

Herzog: Weiß ich nicht. Was wir vermeiden wollen, ist, dass es heißt: Um 21.02 Uhr seht ihr den Toni Polster und den Andi Herzog, und um 21.04 Uhr kommen die nächsten Rater ran. Das müssen wir vermeiden, gell Toni? Lange überlegen und Zeit schinden!

Polster: Ja, lange überlegen.

TV-MEDIA: Also gar keine Strategie?

Herzog: Ich glaube, dass viel von den Fragen abhängen wird. Es wird sicher sehr lustig sein, vielleicht ein bisschen peinlich, wenn wir etwas nicht wissen oder verstehen, und alle Leute vorm Fernseher schon. Damit müssen wir leben. Da haben wir Erfahrung genug, und der Toni ist ja der „Mr. Cold“.

TV-MEDIA: Noch dazu ist es für ihn ein Heimspiel …

Herzog: Ja, ein Heimspiel in Köln (wo Polster als Fußballprofi sehr populär war und immer noch ist, Anm.). Da muss er liefern!

TV-MEDIA: Seid Ihr eher Zocker, oder geht Ihr auf Nummer sicher?

Herzog: Ich würde schon ganz gern zocken, aber es geht ja um einen wohltätigen Zweck. Wir müssen schon ein bisschen ins Risiko, wir wollen ja schon weit kommen, aber im Endeffekt darf es nicht so sein, dass wir dann ausscheiden und dann viel Geld verlieren . Also, schauen wir mal. Ich will jetzt auch nicht sagen, was unser Ziel ist, wie weit wir kommen wollen. Das hängt schon ein bisschen von den Fragen ab – und natürlich auch von meinem Partner. Ganz allein kann ich die Sache nicht rocken.

Polster: Und auch vom Assinger. Es geht ja um den Sport, und war der nicht auch einmal ein Sporter?

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David Schoof
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