Staffel 1: Klingeling! Peter Sutherland (Gabriel Basso) arbeitet im Weißen Haus in Washington für ein streng geheimes FBI-Programm namens „Night Action“. Klingt aufregender, als es ist, denn eigentlich schiebt er nur tief unten im Keller Telefondienst.
Nacht für Nacht bewacht er dort einen Fernsprechapparat, der eigentlich so gut wie nie läuten sollte. Als es dann überraschend doch einmal klingelt, ist bald darauf die Hölle los. Am anderen Ende der Leitung meldet sich in Todespanik die junge Rose Larkin (Luciane Buchanan), deren Onkel und Tante in ihrem Haus gerade von Eindringlingen ermordet wurden.
Und schon schlittern Rose – die nichts vom Agenten-Doppelleben ihrer Verwandten ahnte – und der FBI-Mann in ein tödliches Komplott, dessen Urheber im Oval Office sitzen und das im Lauf der Serie immer dramatischere Ausmaße annimmt …
Staffel 2: Weil den Fans klassischer Verschwörungsthriller in der im März 2023 gestarteten ersten Staffel ein hochspannendes und actionreiches Spektakel geboten wurde, dessen hervorragend konstruierter Plot (nach dem gleichnamigen Roman von Edgar-AllenPoe-Award-Preisträger Matthew Qirk) immer neue Überraschungen bereithielt, wurde „The Night Agent“ ein Mega-Erfolg: Die Serie wurde knapp 100 Millionen Mal aufgerufen, schaffte es in 93 Ländern in die Top 10 – und befindet sich heute immer noch auf Platz 7 der erfolgreichsten Netflix-Serien aller Zeiten.
Nachdem Peter Sutherland im turbulenten Staffelfinale der US-Präsidentin das Leben rettete und zu seinem ersten Einsatz als vollwertiger Night-Agent gerufen wurde, geht dieser nun gleich ordentlich in die Hose. In Bangkok soll er gemeinsam mit Partnerin Alice (Brittany Snow) einen Maulwurf aufspüren, der geheime Informationen weitergibt. Doch nachdem die Sache furchtbar schiefläuft, weil das Geheimprogramm offenbar kompromittiert wurde, weiß Peter nicht mehr, wem er noch trauen kann, und taucht in New York unter. Nicht nur seine Chefin Catherine (Amanda Warren) sucht ihn vergeblich, auch Rose, die mittlerweile im Silicon Valley eine neuartige Software zum Sammeln von Personendaten entwickelt hat, macht sich große Sorgen und forscht nach ihm. Schon bald stecken Peter und Rose (zwischen denen es wieder heftig knistert) mittendrin in einem explosiven Abenteuer. Es gilt, den Einsatz experimenteller Waffen zu verhindern …
Staffel 3: Ein Jahr ist vergangen, seit der mit großem Gerechtigkeitssinn ausgestattete Peter gezwungen war, einen Pakt mit dem mysteriösen Geschäftsmann und „Informationshändler“ Jacob Monroe einzugehen. Seither warten er und seine eingeweihten Chefs auf dessen Anruf – und damit die Chance, den mutmaßlichen Strippenzieher vieler Verschwörungen endlich unschädlich machen zu können. In der Zwischenzeit stürzt sich der wackere Agent in allerlei gefährliche Missionen: In der Dominikanischen Republik hindert er ein Pärchen daran, streng geheime Daten über ein Atom-U-Boot zu verscherbeln, danach setzt er in Istanbul einem geflohenen US-Finanzbeamten nach, in dessen Händen sich angeblich brisante Informationen befinden. Dabei trifft er auch auf die ebenso hübsche wie furchtlose Journalistin Isabel De Leon (Genesis Rodriguez), die ein Schwarzgeld-Netzwerk aufdecken will. Das alles vor dem Hintergrund einer Terrorattacke auf ein Passagierflugzeug mit 157 Amerikanern an Bord – und mit einem zwielichtigen US-Präsidenten im Weißen Haus, bei dessen Wahl ebenfalls Monroe seine schmutzigen Finger im Spiel hatte. Zu allem Überfluss haben Peter und Isabel plötzlich einen brandgefährlichen Auftragskiller (Stephen Moyer) am Hals – und die Ereignisse überschlagen sich …
Der nächste fesche junge Agent, der sich unvermittelt im Zentrum einer tödlichen Verschwörung befindet und – ohne recht zu wissen, wie ihm geschieht – von einer Sekunde zur anderen über sich hinauswachsen muss. In der flotten Netflix-Serie „The Recruit“ (2022) war es ein von Noah Centineo gespielter CIA-Jungspund, der mir nix, dir nix ins Abenteuer seines Lebens stolperte. In der Actionthriller-Serie „The Night Agent“ (2023; ebenfalls Netflix) wird nun ein FBI-Frischling in brandgefährliche Turbulenzen katapultiert.
„The Night Agent“ basiert dabei auf dem gleichnamigen Roman von Edgar-Allen-Poe-Award-Preisträger Matthew Quirk. Serienschöpfer Shawn Ryan – der schon „The Shield Gesetz der Gewalt“ (2002–2008) und „S.W.A.T.“ (2017) aus der Taufe hob – skizziert das Zielpublikum und legt dabei die Latte hoch: „Wer auf Jack Ryan, Jack Reacher und Jason Bourne steht und ein Faible für politische Intrigen hat, der ist auch hier gut aufgehoben.“
Fans klassischer Verschwörungsthriller dürfen sich also auf ein hochspannendes und actionreiches Spektakel freuen, das immer neue Überraschungen parat hält und viel Spaß bereitet. Der Plot ist hervorragend konstruiert, der Cast exzellent, die Spannung wird souverän bis zum Schluss gesteigert.
In Staffel 2 von „The Night Agent“ (Serienstart: Ende Jänner 2025 bei Netflix) wird der FBI-Tausendsassa in wilde und gefährliche Turbulenzen in Bangkok und New York verwickelt. Shawn Ryan bleibt dabei als Showrunner erhalten, zum Cast gesellen sich die als Cameron in „Dr. House“ (2004–2012) bekannt gewordene Chicagoerin Jennifer Morrison, der Brite Stephen Moyer („True Blood“) und der Inder Suraj Sharma, der Star aus „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ (2012).
Staffel 2: Das Warten hat sich gelohnt: Fans klassischer Verschwörungsthriller werden auch in den neuen zehn Folgen mit temporeicher und unterhaltsamer Action verwöhnt. Das Spektakel hält immer neue Überraschungen bereit und ist fesselnd wie einst Staffel 1 des Echtzeitthrillers „24“ aus dem Jahr 2001.
Staffel 3: Die dritte Staffel der Hitserie verwöhnt Freunde klassischer Verschwörungsthriller wieder mit temporeicher und unterhaltsamer Action und jeder Menge überraschender Wendungen. Story und Charaktere sind clever entwickelt, die vielen Neuzugänge – etwa Stephen Moyer als mysteriöser Auftragsmörder oder Jennifer Morrison als durchtriebene First Lady – bereiten Freude. Herzstück der Serie ist und bleibt aber Gabriel Basso als smarter FBI-Jungspund Peter Sutherland, der eine gefährliche Situation nach der anderen meistert und dabei Boy-Next-Door-Charme versprüht. Laut Serienschöpfer Shawn Ryan wird hinter den Kulissen schon an einer vierten Staffel gearbeitet. Fix ist zwar noch nichts, Netflix dürfte die Entscheidung über eine Fortführung aber wohl in den nächsten Tagen treffen. Auch ein Spin-off ist im Bereich des Möglichen.










