Elle Fanning spielt die Studienabbrecherin Margo, die schwanger wird und herausfinden muss, wie sie als alleinstehende Mutter Geld verdienen soll. Der Fehler, den Margo begangen hat, war, als anstrebende Autorin am Kleinstadt-College dem Charme ihres Englischprofessors Mark (Angarano) zu erliegen. Die Affäre ist wild und leidenschaftlich, und eines Tages bricht Margo kotzend über den Brotkörben in der Arbeit zusammen. Mark ist sofort dafür, die Schwangerschaft zu beenden. Ähnliche Hoffnung hat Margos Mutter Shyanne (Pfeiffer), die Margo als Produkt einer Affäre mit dem verheirateten Wrestler Jinx (Offerman) ebenfalls alleine großgezogen hat. Doch Margo will das Kind. Die Entscheidung für das Baby wird von den bekannten Hürden begleitet, die den Weg von Müttern pflastern: Mark bricht den Kontakt ab, die studentischen Mitbewohnerinnen ziehen wegen Schreibaby Bodhi aus, und Margo kann die Miete kaum bezahlen, da keiner ihr einen Job gibt. Doch ihr Vater, frisch aus der Entzugsklinik, bringt sie auf eine Idee: Angeblich machen viele seiner Ex-Kollegen mehr Geld auf der Sexplattform OnlyFans, als sie im Ring je verdient haben. Eine Chance für eine verzweifelte Jungmutter? Oder der direkte Weg ins absolute Chaos?
Top-Produzent David E. Kelley („Ally McBeal“; „Goliath“; „Big Little Lies“; „The Lincoln Lawyer“), der den Roman von Rufi Thorpe adaptierte, gibt sich nicht mit den klassischen Eckpunkten des „Single-Mama“-Dramas zufrieden. Die Figuren sind unverblümt, die Horror-Elemente des Mutterdaseins ungeschönt dargestellt, die Frage nach Moralvorstellungen geschickt seziert. Super!
