Die Handlung von „A Knight of the Seven Kingdoms“ setzt rund 89 Jahre bevor „Game of Thrones“-Protagonistin Daenerys Targaryen ihren Anspruch auf den Thron von Westeros geltend macht ein. Nach wie vor herrschen ihre Vorfahren über Westeros. Drachen gibt’s keine mehr. Der berüchtigte „Tanz der Drachen“, der blutige Targaryen-Bürgerkrieg, liegt mehr als 50 Jahre zurück. Im Fokus steht mit Dunk der Große (Peter Claffey) ein nicht mehr ganz junger Knappe. Als wir ihn kennen lernen, regnet es irgendwo im Nirgendwo von Westeros. Sein Herr, Ser Arlan of Pennytree, ist tot. Dunk bestattet ihn und will sich als Heckenritter (Ser Arlan soll ihn noch vor seinem Ableben zum Ritter geschlagen haben) für ein Ritterturnier anmelden. Dabei trifft er auf einen glatzköpfigen Buben, der sich „Ei“ (Dexter Sol Ansell) nennt, und macht ihn zu seinem Knappen. Gemeinsam geht’s zum Turniergelände, wo Dunk auf Stars des Hochadels trifft: Prinz Baelor Targaryen (Bertie Carvel), die ,Hand‘ des Königs Daeron II und rechtmäßigen Erben des Eisernen Throns, Ser Lyonel Baratheon (Daniel Ings) und Prinz Aerion Targaryen (Finn Bennett). Ehe er es sich versieht, gerät der so einfach gestrickte wie gutmütige Riese prompt zum Spielball adeliger Ränke …
Im Unterschied zu den bisherigen „GoT“-Serien zeigt uns „A Knight of the Seven Kingdoms“ Westeros aus einem bisher unbekannten Blickwinkel – aus dem des einfachen Volkes – und erzählt in betörenden Bildern über Mut, Freundschaft, Integrität und Ehre. Der Ton ist vor allem zu Beginn oft jovial, warm, teils sogar witzig, wird im Verlauf aber zunehmend düster. Die eine Konstante, die alle „Game of Thrones“-Serien eint, ist also auch hier omnipräsent: Leben in Westeros ist kein Zuckerschlecken!




