Frühstück bei Monsieur Henri | Mit dem Umzug nach Paris will die junge Constance Piponnier (Noémie Schmidt) ein neues Lebenskapitel aufschlagen. Als Untermieterin zieht die Studentin in die Altbauwohnung von Monsieur Henri (Claud..

Mit dem Umzug nach Paris will die junge Constance Piponnier (Noémie Schmidt) ein neues Lebenskapitel aufschlagen. Als Untermieterin zieht die Studentin in die Altbauwohnung von Monsieur Henri (Claude Brasseur) ein. Nach dem Wunsch von Henris Sohn Paul soll Constance dem gesundheitlich angeschlagenem Pensionisten Gesellschaft leisten. Seit dem Tod der Ehefrau vor 30 Jahren hat sich der ehemalige Steuerberater in einen mürrischen Eigenbrötler verwandelt. Schon bald kommt es zu Unstimmigkeiten und Streit zwischen dem Griesgram und seiner neuen Mitbewohnerin. Als Constance ihre Miete nicht bezahlen kann, sieht Henri die Gelegenheit gekommen, die Studentin endlich loszuwerden. Aber dann hat er eine ungewöhnliche Idee. Falls es der gutaussehenden Constance gelingt, Henris verheirateten Sohn zu verführen, darf sie bleiben. Henri hasst seine naive Schwiegertochter Valérie und möchte so das Ehepaar entzweien. Die verzweifelte Constance akzeptiert und verabredet sich heimlich mit Paul. Nachdem dieser sich ernsthaft in Constance verliebt, überschlagen sich die Ereignisse. "Frühstück bei Monsieur Henri" von Ivan Calbérac basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des französischen Regisseurs. Die leicht melancholisch gestimmte Tragikomödie lebt von dem Zusammenspiel des großartigen Claude Brasseur (Henri) und der Kinodebütantin Noémie Schmidt (als Constance). Ihren Schauspielleistungen ist es zu verdanken, dass die zwischen Liebe und Abneigung pendelnde Beziehung des grantigen Henri mit der lebhaften Constance realistisch und lebensnah bleibt. Für Frankreichs Schauspielerlegende Claude Brasseur war es nach mehr als 150 Kino- und Fernsehfilmen der letzte Auftritt.
Regie
Ivan Calbérac
Darsteller
Claude Brasseur, Guillaume de Tonquédec, Noémie Schmidt, Frédérique Bel, Thomas Solivérès, Valérie Kéruzoré, Stéphan Wojtowicz, Antoine Glemain, Grégori Baquet, Anne Loiret, Nicolas Guillot, Paula Brunet-Sancho, Agnès Pichois, Céline Esperin, Guillaume Watrinet, Pierre Cassignard, Jonathan Louis, Oudesh Rughooputh