Beschreibung
Blumenhändler Reed (Ashton Kutcher), dessen Geschäft am Valentinstag ein Epizentrum ist, hat zwar gerade der süßen Morley (Jessica Alba) einen Antrag gemacht – aber in Wahrheit wäre eigentlich seine beste Freundin, die Lehrerin Julia (Jennifer Garner), die Richtige für ihn. Die ist aber rettungslos in den Herzchirurgen Harrison (Patrick Dempsey) verliebt, ahnt aber nicht, dass der in Wirklichkeit verheiratet ist. Auch dem Footballstar Sean (Eric Dane) geht’s grade nicht gut. Er ist schwul, aber nicht geoutet – und weil er sich aus Karrieregründen nie zu seinem Partner bekannt hat, wurde er verlassen. Und zwar von Holden (Bradley Cooper), der gerade mit der Irak-Heimkehrerin Kate (Julia Roberts) im Flieger sitzt, die für nur einen Tag in die Staaten fliegt, um jemanden ganz Besonderen zu besuchen. Dann gibt es noch das alte Ehepaar (Hector Elizondo und Shirley MacLaine), das allein den kleinen (und unglücklich verliebten) Enkel aufziehen muss, die Sekretärin Liz (Anne Hathaway), die einen tollen One-Night-Stand mit einem Kollegen aus der Poststelle (Topher Grace) hatte, ihm aber nicht zu sagen wagt, dass sie nebenbei bei einer Telefon-Sexhotline jobbt. Und die attraktive PR-Beraterin Kara (Jessica Biel), die durch ihren harten Job bei der übertaffen Paula (Queen Latifah) zu ewigem Single- und Schokoladenjunkiedasein verurteilt ist, den einsamen Fernsehreporter Kelvin (Jamie Foxx) und das Highschool-Pärchen, das an diesem Feiertag das erste Mal Sex miteinander haben will und lernen muss, dass sich so etwas nicht planen lässt …
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Rezension: Unsere Kritik zum Film
Regie-Veteran Garry Marshall hat das Genre der Romantikkomödie in den letzten 35 Jahren mit Erfolgen wie „Die Braut, die sich nicht traut”, „Plötzlich Prinzessin” und natürlich „Pretty Woman” immer wieder neu definiert. Mit „Valentinstag” wollte er sich wohl eine Art Denkmal setzen. Alleine die Starpower würde für fünf Filme reichen, die Geschichte ist intelligent und glaubwürdig miteinander verwoben; auch die Dialoge sind spritzig. Aber unterm Strich kommt das Monumentalwerk nicht an die Messlatte in diesem Bereich heran: Die Brit-Komödie „Tatsächlich Liebe” bleibt in Sachen Charme, Herzenswärme und Originalität unerreicht, trotz oder gerade wegen der Star-Megaoffensive. Sehr nett ist der Film allemal, und das ist ja auch nicht schlecht.










