Diese 20 ‚Simpsons‘-Fakten werden Sie erstaunen!

Diese 20 ‚Simpsons‘-Fakten werden Sie erstaunen!

Ab 14. August flimmert die 29. Staffel der ‚Simpsons‘ über die TV-Bildschirme. Damit baut die gelbe Zeichentrick-Familie ihren Rekord als längste Drehbuchserie der amerikanischen TV-Geschichte weiter aus. Grund genug für uns, Sie mit 20 Fakten über Homer, Bart und ihren Schöpfer Matt Groening zu überraschen!

1. Der große Traum von Los Angeles

1977, lange bevor Matt Groening die ‚Simpsons‘ entwarf, zog er im Alter von 23 Jahren aus seiner Heimat Portland, Oregon, nach Los Angeles, um als Schreiber durchzustarten. Seine Motivatoren: Jugendidol Frank Zappa, für den die Stadt der Engel immerhin auch gut genug war, und der Fakt, dass das Schreiben nirgendwo sonst auf der Welt so überbezahlt war.

Kultmusiker Frank Zappa war mit ein Grund, warum Matt Groening nach L. A. ziehen wollte

Kultmusiker Frank Zappa war mit ein Grund, warum Matt Groening nach L. A. ziehen wollte

2. Leben in der Hölle

Die Realität sah anders aus: Groening musste sich mit Nebenjobs über Wasser halten, verdingte sich u. a. als Tellerwäscher, Landschaftsgärtner und Ghostwriter für einen abgehalfterten Western-Regisseur. Sein „Leben in der Hölle“ hielt er in Comic-Form fest. Die Geburtsstunde seiner ersten Kreation ‚Life in Hell‘ sollte zehn Jahre später maßgeblichen Einfluss auf ‚Die Simpsons‘ haben.

3. Viel Lärm um Hase Binky

Im Mittelpunkt der ‚Life in Hell‘-Comics stand Hase Binky – schon damals im unverkennbaren Groening-Stil mit Glubschaugen und Überbiss gezeichnet. Anfangs nur für Freunde und Verwandte gedacht, entwickelte sich ein regelrechtes Griss um die Strips: In einer Auflage von 500 Stück durfte Matt Groening seine Werke in einem Plattenladen unters Volk mischen, 1978 wollten auch Zeitungen wie der damals frisch gegründete ‚Los Angeles Reader‘ seine Zeichnungen drucken.

Mit Hase Binky und den ‚Life in Hell‘-Comics begann Groenings Erfolgsgeschichte

Mit Hase Binky und den ‚Life in Hell‘-Comics begann Groenings Erfolgsgeschichte

4. Erster Marketing-Coup

Seine spätere Ehefrau Deborah Caplan (mit der er übrigens zwei Söhne namens Homer und Abe hat), Redakteurin beim ‚Reader‘, überredete ihn sogar zu Spin-offs von ‚Life in Hell‘. So entstanden bis heute 14 Bücher, darunter Werke wie ‚Love is Hell‘, ‚Work is Hell‘ und ‚School is Hell‘.

5. Die Tracey-Ullman-Show

Auch Filmproduzent James L. Brooks wurde auf ‚Life is Hell‘ aufmerksam und wollte die Comics als Pausenfüller für seine Sketch-Comedy ‚The Tracey Ullman Show‘. Groening willigte ein, fürchtete jedoch einen Rechtsstreit um sein damaliges Lebenswerk und kritzelte statt Hase Binky neue Figuren auf ein Blatt Papier. Im April 1987 wurde die Familie Simpson geboren.

6. Familie mit Vorbildwirkung

Die Mitglieder benannte Groening nach seinen Eltern Homer und Margaret (alias Marge) und seinen beiden jüngeren Schwestern Lisa und Maggie – nur der freche Sohn Bart hatte kein reales Vorbild, sein Name ist ein Anagramm für „Brat“ (dt. Rotzbub).

7. Die ‚Simpsons Shorts‘

Für 48 einminütige Kurzepisoden – die sogenannten ‚Simpsons Shorts‘ – schrieb Groening Storyboard und Skript, bis im Mai 1989 die letzte Folge ausgestrahlt und die ‚Ullman Show‘ später abgesetzt wurde. ‚Die Simpsons‘ hatten sich zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits verselbstständigt, wurden vom jungen Fernseh-Network FOX noch im selben Jahr aufgefangen und als halbstündige Zeichentrickserie auf Sendung gebracht.

Im April 1987 hatten hatten ‚Die Simpsons‘ ihren ersten Auftritt bei der Sketch-Comedy ‚The Tracey Ullman Show‘

Im April 1987 hatten hatten ‚Die Simpsons‘ ihren ersten Auftritt bei der Sketch-Comedy ‚The Tracey Ullman Show‘

8. Premiere mit Weihnachts-Special

Am 17. Dezember 1989 feierte die TV-Sensation mit dem Weihnachts-Special ‚Es weihnachtet schwer‘ ihre Premiere – als ausführende Produzenten werden heute noch Matt Groening, James L. Brooks und Mitentwickler Sam Simon genannt. Letzterer starb 2015 an Darmkrebs.

9. Erfinder schreiben nicht

Was Matt Groening pro Episode verdient, weiß nur ein eingeschworener Kreis (Insider schätzen sein Jahresgehalt auf 40 bis 60 Millionen Dollar), und obwohl er der Erfinder der ‚Simpsons‘ ist, wird er nur in vier Episoden sowie im ‚Simpsons‘-Film (2007) als Schreiber aufgezählt.

10. Rätselraten um gelbe Haut

Zum Leben erweckt wurde seine TV-Familie immer schon von anderen, so auch vom Koloristen Georgie Peluse, der die charakteristische gelbe Hautfarbe etablierte. Zahlreiche Mythen ranken sich um die Farbgebung, einen Grund für das Gelb gibt es tatsächlich aber nicht. Das einzige Kriterium war, dass die Figuren auch als Silhouette gut erkennbar sein sollten.

11. Kleines Kernteam erweckt ‚Simpsons‘ zum Leben

Einer der wohl wichtigsten Aspekte der Serie hat sich (auch in der deutschen TV-Ausstrahlung) seit 29 Jahren kaum verändert: die Stimmen. Gerade einmal sechs Synchronsprecher zählen zur Hauptbesetzung und machen Charaktere wie Homer (Dan Castellaneta), Marge (Julie Kavner), Bart (Nancy Cartwright) und Lisa (Yeardley Smith) unverkennbar.

12. Stimmwunder mit Millionen-Gage

Weil auf einen Sprecher bis zu acht Figuren fallen (so leiht z. B. Hank Azaria neben Barkeeper Moe auch dem namenlosen Comic-Verkäufer, Supermarktbesitzer Apu, Polizeichef Wiggum und Oberschulrat Chalmers seine Stimme), verwundert auch ihr Verdienst nur wenig: Je 8 Millionen Dollar sollen pro Jahr auf ihre Konten fließen!

13. Klingt auch auf Deutsch gut

Auch die deutschen Synchronsprecher geben alles und haben wohl die prägnantesten Stimmen am hiesigen TV-Markt etabliert – so z. B. ‚Forsthaus Falkenau‘-Urgestein Norbert Gastell, der von 1991 bis 2015 Familienoberhaupt Homer sprach. Als er im Alter von 85 Jahren starb, wurde lange und intensiv gecastet, bis mit Christoph Jablonka ein würdiger Nachfolger gefunden wurde. Ähnlich war es auch bei Marge, die seit der 17. Staffel von Anke Engelke (‚Ladykracher‘) synchronisiert wird (davor von Elisabeth Volkmann).

Norbert Gastell lieh Homer 25 Jahre lang seine unverkennbare Stimme, er verstarb am 26. November 2015

Norbert Gastell lieh Homer 25 Jahre lang seine unverkennbare Stimme, er verstarb am 26. November 2015

14. Bart, das Mädchen

Die größte Überraschung in der Besetzung hält natürlich Lausbub Bart bereit: Sowohl im englischen Original als auch auf Deutsch wird er von Frauen gesprochen – Nancy Cartwright und Sandra Schwittau leihen ihm aus dem Grund die Stimmen, weil sie am ehesten an die präpubertäre Stimmlage eines Zehnjährigen herankommen.

15. Milliardenschwerer Goldesel

Auf rund 13 Milliarden Dollar wird das gesamte ‚Simpsons‘-Franchise heute geschätzt – inklusive Werbeeinnahmen von über 500 Firmen, die sich Marketingrechte für Spielzeug, Videospiele, DVDs und Comics (aus Groenings eigenem Verlag ‚Bongo Comics‘) gesichert haben.

16. Groenings Lieblings-Simpson

Nach eigener Aussage empfindet Matt Groening für keinen ‚Simpsons‘-Charakter so viel Sympathie wie für den trägen Papa Homer. Ihn hat er so gerne, dass Groening sogar seine Initialen in ihm verewigt hat: das „M“ als Haaransatz und das „G“ als Ohr.

Matt Groening verewigte sich in seiner Lieblingsfigur Homer

Matt Groening verewigte sich in seiner Lieblingsfigur Homer

17. Vielgerühmter TV-Kult

Neben 32 Emmys haben die Gelblinge u. a. auch 30 Annie Awards nach Hause getragen. Matt Groening selbst hat zwölf Primetime Emmy Awards in seinem Wohnzimmer stehen und wurde u. a. auch mit dem Reuben Award für ‚Life in Hell‘ bedacht.

18. Marge, das ‚Playboy‘-Haserl

Als erste und einzige Zeichentrickfigur schaffte es Mama Marge im November 2009 auf das Titelblatt des ‚Playboy‘.

Das gab’s noch nie: Marge Simpson auf dem Titelblatt des Erotikmagazins ‚Playboy‘ im November 2009

Das gab’s noch nie: Marge Simpson auf dem Titelblatt des Erotikmagazins ‚Playboy‘ im November 2009

19. Bring Zeit mit!

Wer mutig genug ist und einen ‚Simpsons‘-Marathon starten möchte, muss für die bis dato 639 Episoden rund 14.058 Minuten – also fast zehn Tage! – durchgehend fernsehen.

20. Ein Stern für Groening

Mit Stern Nr. 2.459 wurde Matt Groening am 14. Februar 2012 am Hollywood Walk of Fame verewigt.

Natürlich hat die Comic-Legende auch einen Stern am Hollywood Walk of Fame

Natürlich hat die Comic-Legende auch einen Stern am Hollywood Walk of Fame

Die 29. Staffel von ‚Die Simpsons‘ feiert am 14. August auf ProSieben Premiere, der ORF zieht ab 20. August nach. Und wer von Groening nicht genug bekommen kann: Am 17. August startet auf Netflix die derbe Zeichentrick-Fantasy ‚Disenchantment‘ (TV-MEDIA berichtete) rund um die trinkfeste Prinzessin Bean und ihre Kompagnons Elfo und Luci.

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