6 Horror-Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren

6 Horror-Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren

Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Gut, in diesem Fall sind es eigentlich die „schrecklichsten“ Geschichten. Die folgenden Horrorfilme basieren nämlich auf wahren Begebenheiten. Achtung: Das bedeutet nicht, dass sich alles genau so wie im Film abgespielt hat, sondern dass reale Ereignisse die Handlungen lediglich inspiriert haben.

‚Blutgericht in Texas‘

Im Film ‚The Texas Chain Saw Massacre‘ geht es um „Leatherface“, einen geistig verwirrten Mörder, der seine Opfer mit einer Kettensäge jagt, ihre Körperteile abtrennt, und diese als Dekoration für seinen eigenen Körper und sein Haus verwendet.

Inspiration für den Killer war der Leichenschänder Ed Gein. Er tötete zwei Frauen und grub 13 Leichen aus, um diese anschließend zu zerstückeln. Er wurde 1957 verhaftet. Dabei fand man im Keller seines Hauses verschiedene menschliche Überreste, darunter eine Sammlung von Nasen, weibliche Geschlechtsorgane und Masken aus menschlicher Gesichtshaut.

‚Der Exorzismus von Emily Rose‘

Im Film ist die junge Studentin Emily Rose von einem Dämon besessen und stirbt bei der Austreibung. Die meisten glaubten jedoch, dass es sich um eine Krankheit und keine Besessenheit handelte. Der Priester, der den Exorzismus durchführte, wurde für ihren Tod verantwortlich gemacht.

Die Geschichte basiert laut dem Regisseur auf dem Exorzismus einer deutschen Studentin namens Anneliese Michel. Sie litt sieben Jahre lang an epileptischen Anfällen und klagte über dämonische Wahrnehmungen. 1968 wurde ihr Verhalten von zwei Priestern als „Besessenheit“ diagnostiziert. Erst 1975 entschloss man sich dazu, einen Exorzismus durchzuführen. Die Studentin wurde 10 Monate lang von ihnen „behandelt“. Am 1. Juli 1976 starb sie an den Folgen ihrer hochgradigen Abmagerung. Bei ihrem Tod wog sie nur noch 31 Kilo bei einer Körpergröße von 1,66 Metern! Sie behauptete, Stimmen hätten ihr das Essen verboten.

‚The Strangers‘

Hier geht es um ein junges Paar, das in ein abgelegenes Ferienhaus zieht und dort von drei maskierten Personen terrorisiert wird.

Der Regisseur Bryan Bertino ließ sich für den Film von einem schrecklichen Ereignis aus seiner eigenen Kindheit inspirieren. In seiner damaligen Nachbarschaft passierten ähnliche Attacken und Einbrüche. Auch die berüchtigten Manson-Morde halfen ihm bei seiner Suche nach Ideen. Die sogenannte „Manson Familie“ bestand aus einer Gruppe junger Menschen und ihrem Anführer Charles Manson. Er nutzte den kollektiven Drogenkonsum, sein Charisma und sexuelle Gewalt, um seine Anhänger gefügig zu machen. Gemeinsam töteten sie Ende der 60er-Jahre mehrere Personen.

‚Conjuring - Die Heimsuchung‘

Es wird eine Familie gezeigt, die in ein altes Farmhaus zieht und paranormale Dinge erlebt. Die bekannten amerkanischen „Spukforscher“ Ed und Lorraine Warren versuchen ihnen zu helfen.

Im realen Leben passierten die unerklärlichen Ereignisse, die als „paranormal“ bezeichnet werden, der Perron Familie. Das Haus stand in Rhode Island, USA. Die Dämonologen Ed und Lorraine Warren existierten wirklich und hielten an Hochschulen Vorlesungen zu parapsychologischen Themen. Im Haus der Perron Familie entdeckten sie, laut eigenen Aussagen, den Geist der Hexe Bathsheba Sheran, die im 19. Jahrhundert im Haus der Familie gelebt haben soll.

‚The Hills Have Eyes – Hügel der blutigen Augen‘

In diesem Film geht es um Reisende, die in der Wüste auf eine Gruppe mutierter Kannibalen trifft. Diese jagen sie und wollen sie zu ihrer nächsten Mahlzeit machen. Die Mutationen im Film sind durch Atomtests in der Wüste ausgelöst worden.

Das Drehbuch wurde von Alexander „Sawney“ Bean inspiriert. Der Schotte gilt als das Oberhaupt einer kannibalistischen Familie aus dem 15. Jahrhundert. Es wird behauptet, dass er, seine Frau und ihre 46 Kinder und Enkel – insgesamt über 1000 Menschen – getötet und gegessen haben sollen, bevor sie festgenommen und hingerichtet wurden.

‚Der Exorzist‘

Dieser Horrorfilm handelt von der jungen Regan MacNeil, die von einem Dämon namens Pazuzu besessen ist. Ihre verzweifelte Mutter wendet sich an die katholische Kirche, welche zwei Exorzisten schickt.

Der Film basiert auf einem Buch, welches wiederum von der Geschichte des Roland Doe inspiriert wurde. Zeitungsartikel berichteten Ende der 40er von einem Jungen, der angeblich von einem Dämon besessen war. Seine Tante schenkte ihm ein Ouija-Brett. Nach ihrem Tod verwendet er es angeblich dafür, um mit ihr in Kontakt zu treten. Laut Aufzeichnungen folgte darauf die Besessenheit des Jungens. Die Möbel in seiner Nähe bewegten sich von alleine und er sprach mit einer veränderten Stimme. Während des Exorzismus erschienen, laut Aussagen der Anwesenden, auf seinem Körper die Worte „Hölle“ und „böse“. Neun Priester und 39 andere Zeugen haben kirchliche Dokumente unterzeichnet. Nach der Austreibung soll Roland wie vorher gewesen sein.

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