14 spannende Fakten: Was Sie schon immer über die Oscars wissen wollten

Wer schnappt sich heuer die begehrte Oscar-Statuette?

Wer schnappt sich heuer die begehrte Oscar-Statuette?

Die 90. Academy Awards sind in Sicht: Sonntagnacht werden in Los Angeles die Oscars vergeben. Das sind die überraschenden Fakten zur Filmpreis-Gala. Plus: Tippen Sie während der Show live mit – hier gibt es Ihren Oscars-Planer mit allen Nominierungen zum Download.

1) Rund um den Globus

Die Oscars sind ein globales TV-Event, werden in 225 Länder und Territorien auf der ganzen Welt übertragen. Allein in den USA wohnten vergangenes Jahr 32,9 Mio. Zuschauer dem vom Network ABC (gehört zum Disney-Konzern und hält bis 2028 die TV-Rechte) inszenierten Spektakel bei.

2) Unsere neue Oscars-Moderatorin

Lillian Moschen moderiert für den ORF die lange Oscarnacht (am Sonntag, den 4. März auf ORF Eins ab 0.45 Uhr). Bisher hatte die 34-jährige Wienerin und langjährige Kulturredakteurin nur hinter den Kulissen mit den Academy Awards zu tun, nun wechselt sie vor die Kamera.

ORF-Kulturjournalistin Lillian Moschen bestreitet am 4. März ihre erste Oscar-Nacht

ORF-Kulturjournalistin Lillian Moschen bestreitet am 4. März ihre erste Oscar-Nacht

3) 2,6 Mio. Dollar für 30 Sekunden

Obwohl die Quoten der 44 Mio. Dollar teuren Oscarshow in den USA in den letzten Jahren kontinuierlich abgebaut haben, erhofft sich ABC wieder das ganz große Geschäft. Für einen 30-Sekunden-Werbespot müssen Firmen heuer bis zu 2,6 Mio. Dollar berappen.

4) Kimmel arbeitet für ein Butterbrot

Mit 15.000 Dollar kassiert der 50-Jährige ein Butterbrot – man muss allerdings wissen, dass er beim Oscar-Sender ABC seinen Late-Night-Talk moderiert und dafür per Jahr 15 Mio. Dollar einstreift.

Bei seinem Mega-Verdienst bei abc kann Kimmel die Oscar-Nacht dann ja auch „so“ mitnehmen

5) Sündhaft teure Looks der Topstars

Zehn Millionen kostet der Look eines weiblichen Topstars, der die Oscars besucht – rechnet das Online-Portal wallethub.com vor. Neben den Designerkleidern macht vor allem der den Schauspielerinnen zur Verfügung gestellte protzige Schmuck das Outfit richtig teuer, so zumindest die Plattform. Man darf gespannt sein, was Meryl Streep und ihre Kolleginnen bei der Jubiläumsgala tragen.

Ihre persönliche Nominierten-Liste für die Oscar-Nacht: Hier downloaden

6) Die erfolgreichsten Gewinner

Meryl Streep kann für sich verbuchen, in fünf Jahrzehnten für Oscars nominiert worden zu sein: 1979 griff sie zum ersten Mal nach einem Goldmann, heuer tut sie es als ‚Die Verlegerin‘ zum 21. Mal, dreimal gewann sie ihn. Die meisten Oscars hat mit 22 (bei 59 Nominierungen) Walt Disney erhalten.

Walt Disney hält den Oscar-Rekord

7) Die traurigsten Verlierer

In der Oscar-Geschichte finden sich freilich auch jede Menge Verlierer. Brit-Schauspieler Peter O’Toole etwa war achtmal nominiert und ging immer leer aus, Kult-Regisseur Alfred Hitchcock verpasste fünfmal die Statuette. Und auch Kameramann Roger Deakins hatte bis jetzt wenig zu lachen bei den Academy Awards: Der 68-jährige Engländer hält bei 14 Nominierungen und wurde noch nie ausgezeichnet. Das könnte sich aber am Sonntag ändern, denn mit ‚Blade Runner 2049‘ zählt er zu den Favoriten.

Der glücklose Roger Deakins könnte heuer endlich einen Oscar gewinnen

8) Erstmals ein Kamera-Oscar für eine Frau?

Oder pfuscht ihr doch eine Kollegin oder ein Kollege dazwischen? Mit der 39-jährigen Amerikanerin Rachel Morrison (‚Mudbound‘) ist zum allerersten Mal eine Kamerafrau nominiert, sie gilt jedoch unter Experten nur als Außenseiterin.

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9) Oscar für das Spielen einer Oscarpreisträgerin

Die australische Ausnahme-Schauspielerin Cate Blanchett hat im Gegensatz zu Morrison bereits zwei Oscars daheim stehen – einen als Lohn für ihre Darstellung der Oscarpreisträgerin Katharine Hepburn im Drama ‚Aviator‘ (2005). Das hat ihr bislang niemand nachgemacht.

Für ihre Rolle der Oscarpreisträgerin Katherine Hepburn in ‚Aviator‘ bekam Cate Blanchett einen Oscar!

10) Wertvolle Geschenke für Nominierte

Heuer ist Blanchett nicht nominiert und kommt daher auch nicht in den Genuss der Geschenke-Pakete (Gift Bags). 100.000 Dollar waren die Goodies, mit denen die Oscar-Anwärter erfreut werden, im Vorjahr laut Forbes wert, den größten Wert hatte mit 40.000 Dollar ein dreitägiger Aufenthalt auf einer Ranch in Kalifornien.

11) Ein Oscar für einen Oscar

Von derlei Gaben – für die spendablen Firmen gewöhnliche Werbeausgaben! – konnte ein gewisser Oscar Hammerstein II nur träumen. Warum wir den New Yorker (1895–1960) erwähnen? Er ist der einzige Oscar, der bis dato zu Oscar-Ehren kam, und das gleich zweimal: 1942 und 1946 gewannen Songs des Komponisten.

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12) Gips statt Metall?!

Dass einer davon aus Gips war, ist sehr wahrscheinlich, denn während des Zweiten Weltkriegs wurden die Oscars wegen Metallknappheit in den USA aus preiswerterem Material hergestellt. Heutzutage haben die vergoldeten 34-cm-Kerle einen Wert von geschätzten 900 Dollar und werden seit 2016 vom New Yorker Unternehmen Polich Tallix Fine Art Foundry hergestellt.

Meryl Streep, die Goldlady, mit „ihren“ Oscars

13) 300 Platzfüller

Als Normalo kommt man üblicherweise nicht in die Nähe der Trophäen und ihrer prominenten Besitzer – es sei denn, man wurde als Platzfüller engagiert. Dabei handelt es sich um jene Personen, welche die Sitzplätze der geladenen Gäste einnehmen, wenn diese sie in Werbepausen Richtung WC, Bar oder Bühne verlassen müssen. Grund: Bei der TV-Übertragung soll der Saal immer voll besetzt aussehen – die perfekte Illusion. Etwa 300 Platzfüller sind gratis (!) im Einsatz, müssen einen strengen Dresscode einhalten und dürfen auf keinen Fall mit den Stars an ihrer Seite Kontakt aufnehmen. Nur nicht auffallen (und die Kameras auf sich ziehen), lautet das Gebot!

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14) 75.000 Dollar für zwei Tickets

Die Gäste der diversen exklusiven After-Show-Partys wollen dagegen sehr wohl auffallen und greifen für das Privileg, dabei sein zu dürfen, entsprechend tief in die Tasche. Laut wallethub.com muss ein Paar 75.000 Dollar auf den Tisch legen, um die elitäre Vanity-Fair-Party zu besuchen. Viel Geld, aber dafür ist die Chance groß, dass einem ein echter Hollywoodstar dort seinen Oscar unter die Nase reibt …

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