Gänsehaut garantiert: Die 19 besten Spukhaus-Filme

Fieser Spuk im Found-Footage-Klassiker Paranormal Activity

Fieser Spuk im Found-Footage-Klassiker Paranormal Activity

Ein alter Schmäh im Horror-Genre funktioniert auch heute immer noch prächtig: Die Rede ist von Geisterhäusern, die ihre Bewohner tyrannisieren und den Zusehern das Blut in den Adern gefrieren lassen. Zuletzt konnte Streamingriese Netflix mit der Serie Spuk in Hill House einen Hit verbuchen, dabei wurde die Geschichte bereits dreimal erzählt. Sie befindet sich auch zweimal in unserer Bestenliste!

Platz 19: House of Wax

  • Jahr: 2005
  • Regie: Jaume Collet-Serra
  • IMDb-Rating: 5,3

Regisseur André De Toth bestritt mit Das Kabinett des Professor Bondi anno 1953 filmisches Neuland, immerhin handelte es sich dabei um einen der ersten im 3D-Verfahren gedrehten Filme überhaupt – als Originalvorlage fungierte der 1933er-Grusler Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts aus der Feder von Michael Curtiz. Ein halbes Jahrhundert später wagte sich Jaume Collet-Serra in bester Teeniehorror-Tradition à la Scream an den Stoff ran und schickte eine Truppe kreischender Halbwüchsiger rund um Paris Hilton in das Haus aus Wachs. Garantiert kein Meilenstein, aber ein netter Titel, den sich auch Zartbesaitete ohne Probleme ansehen können.

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Platz 18: Winchester

  • Jahr: 2018
  • Regie: Peter und Michael Spierig
  • IMDb-Rating: 5,4

Sarah Winchester (Helen Mirren), Erbin des berühmten Waffenimperiums, lebt 1906 in einem Haus, das sie durch jahrelange Bautätigkeit zu einem unübersichtlichen Labyrinth mit 500 Zimmern gemacht hat. Im Gemäuer scheint es zu spuken … Das Winchester Mystery House existiert tatsächlich und steht im kalifornischen San Jose. Den Bau des Gebäudes begann Sarah Winchester 1884 nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1881. Da der verstorbene William Winchester zu Lebzeiten viel Geld mit der Herstellung und dem Verkauf von Schusswaffen verdienen konnte, hatte sie die finanziellen Mittel, um die Erweiterung des Hauses bis zu ihrem Tod im Jahr 1922 über 38 Jahre hinweg ununterbrochen fortzusetzen. Das lässt sich als Lebensprojekt einer Frau mit viel Geld und keinem konkreten Bauplan auslegen. Die beliebtere Geschichte ist jedoch, dass das Gebäude mit seinen 160 Räumen, diversen Türen, die ins Nichts führen, und Treppen ohne Ende entstand, um Geister (Menschen, die durch Winchester-Gewehre ums Leben kamen) beim Spuken zu verwirren.

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Platz 17: Das unheimliche Erbe – 13 Ghosts

  • Jahr: 1960
  • Regie: William Castle
  • IMDb-Rating: 6,1

Museumsführer Cyrus (Donald Woods) ist pleite. Da kommt die Nachricht, dass er von seinem verstorbenen exzentrischen Onkel ein Anwesen geerbt hat, gerade recht. Cyrus zieht mit seiner Familie in das neue Heim, doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Onkel mit Übersinnlichem experimentiert hat: Zwölf Geister treiben im Anwesen ihr Unwesen und sie benötigen einen dreizehnten Geist, um ihre Seelen zu befreien! – Wurde 2001 unter dem Titel 13 Geister von Steve Beck neu verfilmt, das Remake reiht sich im Vergleich zum Original aber auch eher in die Rubrik Teen-Horror ein.

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Platz 16: The Amityville Horror

  • Jahr: 1979
  • Regie: Stuart Rosenberg
  • IMDb-Rating: 6,2

Als Familie Lutz ihr neues Zuhause in Long Island bezieht, ahnt keiner, dass sich hinter der schönen Fassade ein schreckliches Geheimnis verbirgt und ihnen finstere und dämonische Mächte das Leben zur Hölle machen werden. Der Film über das Horrorhaus von Amityville greift die berühmteste Geistergeschichte Amerikas aus jüngerer Zeit auf. Eine echte Begebenheit? Bisher konnte niemand das Gegenteil beweisen. Neben 13 weiteren Filmen aus dem Amityville-Universum gab es 2005 unter der Regie von Andrew Douglas auch eine Neuverfilmung des Stoffes mit Ryan Reynolds (Deadpool) in der Hauptrolle.

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Platz 15: Verónica

  • Jahr: 2017
  • Regie: Paco Plaza
  • IMDb-Rating: 6,2

Man sollte sich hier nicht von der vergleichsweise niedrigen IMDb-Bewertung täuschen lassen: Der Film ist für viele Horror-Fans einer der verstörendsten überhaupt.
Eine Gruppe Mädchen beschwört im Madrid der 90er-Jahre bei einer Runde Ouija Dämonen, die vor allem der titelgebenden Verónica (Sandra Escacena) zum Verhängnis werden. Besonders gemein an der Sache: Der Film spielt nicht etwa in einem großen Anwesen, sondern zum Großteil in einer kleinen Wohnung. Regisseur Paco Plaza sorgte schon zehn Jahre zuvor mit [REC] für ein Revival des spanischen Haus-Horrors, als er eine junge TV-Moderatorin aus der Handkamera-Perspektive in ein mit Zombies verseuchtes Mietshaus begleitete.

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Platz 14: Paranormal Activity

  • Jahr: 2007
  • Regie: Oren Peli
  • IMDb-Rating: 6,3

Einen ähnlichen Marketing-Stunt wie seinerzeit The Blair Witch Project (1999) konnte auch der erste Teil der Paranormal-Activity-Reihe hinlegen: Der Film wurde als Found Footage vermarktet und soll demnach „tatsächlich passiert“ sein. Heute wissen wir, dass das Blödsinn ist; der Film aus Perspektive diverser Überwachungs- und Nachtsichtkameras hat jedoch bis heute nichts an Schauderfaktor eingebüßt: Ein Einfamilienhaus in San Diego wird von einem Poltergeist heimgesucht und will von der Mutter (Katie Featherston) Besitz ergreifen. Kostete keine 15.000 Dollar, spielte weltweit aber 193 Millionen ein!

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Platz 13: Die Frau in Schwarz

  • Jahr: 2012
  • Regie: James Watkins
  • IMDb-Rating: 6,4

Seit dem Tod seiner Frau vernachlässigt der Londoner Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) Sohn und Arbeit. Sein Chef gibt ihm eine letzte Chance: In der Provinz soll er den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow regeln. Vor Ort begegnet man dem Fremden mit Ablehnung. Während er im düsteren Haus der Toten Papiere durchgeht, meint er, eine schwarz gekleidete Frau gesehen zu haben. Ob die Erscheinung etwas mit den vielen toten Kindern im Ort zu tun hat? Kipps beginnt zu ermitteln … Was haben sich Harry-Potter-Fans rund um den Globus gefreut, als Hauptdarsteller Radcliffe erstmals seit seinen Abenteuern als Zauberschüler einen neuen Film drehte. Das Ergebnis war jedoch absolut nichts für Kinder, denn Die Frau in Schwarz entpuppte sich als atmosphärischer Gothic-Grusler in Retro-Optik mit einigen hundsgemeinen Schocks!

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Platz 12: Der verbotene Schlüssel

  • Jahr: 2005
  • Regie: Iain Softley
  • IMDb-Rating: 6,5

In einer verwahrlosten Villa mitten in einem sumpfigen Gebiet eine Autostunde von New Orleans entfernt soll sich die junge Altenpflegerin Caroline (Kate Hudson) um den seit einem Schlaganfall gelähmten und stummen Ben (John Hurt) kümmern. Sie nimmt den Job an, obwohl sich Bens Frau Violet (Gena Rowlands) abweisend verhält. Bei Streifzügen durch das Haus stößt Caroline auf dem verbotenen Dachboden auf eine Kammer mit Scheußlichkeiten: Spuren eines alten Voodoo-Kults! Langsam kommt Caroline hinter die gespenstische Vergangenheit des Hauses und wird immer tiefer in dessen dämonischen Bann gezogen … Ein im besten Sinne altmodischer Gruselthriller, der nie in unglaubwürdigen Geisterspuk abdriftet, auf billige Effekte verzichtet – und mit einer Schluss-„Pointe“ aufwartet, die so überraschend wie grausam ist.

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Platz 11: Ju-on: The Grudge

  • Jahr: 2002
  • Regie: Takashi Shimizu
  • IMDb-Rating: 6,7

Altenpflegerin Riku soll in einem Vorort von Tokio nach einer alten, verwahrlosten Dame sehen. Als sich in deren Haus unheimliche Vorkommnisse häufen, stellt Riku Nachforschungen an.
Mehr als effektiver Nippon-Kulthorror, von dem es inzwischen einige Remakes, Spin-offs und Fortsetzungen gibt.

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Platz 10: Crimson Peak

  • Jahr: 2015
  • Regie: Guillermo del Toro
  • IMDb-Rating: 6,5

Buffalo, New York, 1901. Die selbstbewusste Edith Cushing (Mia Wasikowska) träumt von einer Zukunft als Schriftstellerin, als sie dem jungen britischen Adeligen Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) begegnet, der ihren Vater, den erfolgreichen Industriellen Carter Cushing, als Investor für eine technische Erfindung gewinnen will. Wehmütig muss der junge Arzt Alan (Charlie Hunnam) mitansehen, wie seine Freundin aus Kindertagen dem Charme des Ausländers erliegt. Als ihr Vater, der Sharpe für einen Blender hält, eines Tages unter mysteriösen Umständen tödlich verunglückt, kommt es, wie es kommen muss: Edith und Thomas heiraten – und ziehen auf sein Familienanwesen Allerdale Hall, eine halbverfallene Villa im abgelegenen englischen Hügelland. Thomas’ Schwester Lucille (Jessica Chastain), eine seltsam unnahbare Schönheit, wohnt ebenfalls hier. Es dauert nicht lange, bis Edith merkt, dass die Mauern von Allerdale Hall dunkle Geheimnisse bergen … Inspiriert von den klassischen Gesellschaftsromanen des 19. Jahrhunderts wie etwa Emily Brontës Wuthering Heights, Charlotte Brontës Jane Eyre und Henry James’ The Turn of the Screw schuf Guillermo del Toro eine zwar simpel gestrickte, aber betörend schöne und toll besetzte Gruselromanze – ein Hit für Genrekenner!

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Platz 9: Der Untergang des Hauses Usher

  • Jahr: 1928
  • Regie: Jean Epstein
  • IMDb-Rating: 7,0

Auf einem verfluchten Landsitz lebt Roderick Usher (Jean Debucourt) zusammen mit seiner Frau Madeleine (Marguerite Gance), welche an einer mysteriösen Krankheit leidet. Aufgrund eines Briefs des Hausherren eilt dessen Freund Allan (Charles Lamy) herbei. Der muss feststellen, dass Roderick wie ein Besessener Porträts seiner Gattin malt. Im Zuge dessen entweichen Madeleine ihre Kräfte und sie stirbt. Von Wahnsinn und Paranoia getrieben, betritt Roderick die Welt seiner eigenen Wahnvorstellungen … Jean Epstein verfilmte Edgar Allan Poes Geschichte über den verfluchten Landsitz als Stummfilm und griff dabei revolutionäre Stilmittel wie Zeitlupen, Tiefenschärfe und Überblendungen auf.

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Platz 8: Hausu

  • Jahr: 1977
  • Regie: Nobuhiko Ōbayashi
  • IMDb-Rating: 7,3

Weil die 16-jährige Oshare den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet und mit der neuen Liebhaberin ihres Vaters nicht zurechtkommt, reißt sie gemeinsam mit sechs Freundinnen aus, um die Ferien im abgelegenen Landhaus ihrer Tante zu verbringen – wo es natürlich spukt. – Fun Fact: Nach dem Erfolg von Steven Spielbergs Der weiße Hai gab das japanische Filmstudio Toho den Auftrag, ebenfalls einen Horrorfilm zu entwickeln. Die Schauspielerinnen sind zum Großteil Laiendarsteller und auch die Effekte sind teils so absurd, dass man den Film heute schon fast als Trash-Komödie abstempeln müsste.

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Platz 7: Hereditary – Das Vermächtnis

  • Jahr: 2018
  • Regie: Ari Aster
  • IMDb-Rating: 7,3

Großmutter ist tot. Natürlich trauert die Familie, allen voran Tochter Annie (Toni Collette), die selbst Mutter zweier Kinder ist. Aber schon während ihrer Trauerrede merkt man: Das Verhältnis zwischen den beiden Frauen war nicht das beste. Die Oma war eine starke, nicht unbedingt einfache Persönlichkeit, sehr manipulativ. Auch ihre Enkelin, die kleine Charlie (Milly Shapiro), wirkt mehr als nur traurig über den Verlust, sie scheint eher beunruhigt zu sein. „Wer passt jetzt auf mich auf?“, fragt sie ihre Mutter Annie. Seltsame Frage, die Annie verstört. Passt aber hervorragend zu diesem Film. Von der ersten Sekunde und Einstellung an herrscht in Hereditary nämlich eine ungute, unheilvolle Stimmung. Diese Atmosphäre ist es, die die internationale Presse zu Begeisterungsstürmen hinriss, nicht selten war vom „Horrorfilm des Jahres“ zu lesen. Tatsächlich ist das Besondere an Hereditary, dass das Grauen hier auf leisen Sohlen daherkommt und die wenigen Schockmomente wohldosiert sind und zum richtigen Zeitpunkt einschlagen.

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Platz 6: Poltergeist

  • Jahr: 1982
  • Regie: Tobe Hooper
  • IMDb-Rating: 7,4

Die Freelings sind ein ganz normale US-Mittelstandsfamilie, die in der schmucken kalifornischen Fertigbausiedlung Cuesta Verde residiert. Steve (Craig T. Nelson) verkauft Eigenheime, Diane (JoBeth Williams) schupft den Haushalt und kümmert sich um die drei Kinder. Als eines Tages unheimliche Phänomene auftreten – Sessel werden verrückt, Besteck wird verbogen, Nesthäkchen Carol Anne (Heather O’Rourke) spricht mit dem rauschenden Fernseher –, reagiert man zuerst recht belustigt. Doch plötzlich bricht in einer Sturmnacht der pure Horror über die Familie herein. Erst wird Söhnchen Robbie fast von einem dämonischen Baum verschluckt, dann Carol Anne via Wandschrank in eine andere Dimension gezogen. Verzweifelt bitten Steve und Diane ein Wissenschaftlerteam um Hilfe. Doch erst das Medium Tangina schafft es, Kontakt mit Carol Anne aufzunehmen … Der Kultfilm, dessen eigentlicher Schöpfer als Mastermind und Co-Produzent Steven Spielberg war, bietet optisch brillanten und tricktechnisch perfekten Grusel mit satirischen Untertönen. Die Schockmomente haben auch nach 30 Jahren nichts an Kraft verloren. Kinderdarstellerin Heather O’Rourke starb im Alter von gerade einmal 13 Jahren infolge einer angeborenen Darmstenose.

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Platz 5: Das Waisenhaus

  • Jahr: 2007
  • Regie: Juan Antonio Bayona
  • IMDb-Rating: 7,5

Laura (Belen Rueda) zieht mit ihrem siebenjährigen Adoptivsohn Simón (Príncep) und ihrem Mann Carlos, einem Arzt, in ein altes Waisenhaus, in dem sie als Kind bis zu ihrer Adoption einige glückliche Jahre verbracht hat. Als Simón ihr von unsichtbaren Freunden erzählt, ist das okay für sie – hat der Bub doch schon öfter von einem imaginären Freund gesprochen. Als der Kleine aber spurlos verschwindet, ist Laura davon überzeugt, dass im Haus Geister umgehen, die ihr etwas mitteilen wollen. Sie begibt sich auf Spurensuche und deckt eine Tragödie auf … Regisseur Juan Antonio Bayona (Jurassic World: Das gefallene Königreich) gelang ein atmosphärisch famoser Gruselfilm alter Schule. Produziert hat übrigens Mystery-Spezialist Guillermo del Toro (Crimson Peak).

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Platz 4: Conjuring – Die Heimsuchung

  • Jahr: 2013
  • Regie: James Wan
  • IMDb-Rating: 7,5

Im Jahre 1971 bezieht das Ehepaar Perron mit seinen fünf Töchtern ein verfallenes Farmhaus. Was sie nicht wissen: Eine mutmaßliche Hexe hatte hier im 19. Jhdt. ihr eigenes Kind getötet und sich erhängt, sämtliche Nachbesitzer nahmen sich in der Folge das Leben oder starben auf mysteriöse Weise. Als die Perrons hinter einer Wand den Abgang zu einem Keller entdecken, geht der Horror los. Denn damit haben sie dem Geist der Hexe Zutritt in ihr Leben verschafft – ab sofort knarren Türen und bewegen sich von selbst, wehen Vorhänge, bleiben Uhren stehen. Bald werden die Töchter von unsichtbaren Händen aus dem Bett gezogen oder haben Visionen von einer Frau, die droht, die Familie zu töten. Verzweifelt wenden sich die Eltern an die Geisterjäger Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) … Horror-Mastermind James Wan brachte mit diesem Film einen Stein ins Rollen, der bereits eine Fortsetzung sowie die Spin-offs Annabelle, Annabelle: Creation und The Nun hervorbrachte.

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Platz 3: The Others

  • Jahr: 2001
  • Regie: Alejandro Amenábar
  • IMDb-Rating: 7,6

Ihr Mann ist aus dem kürzlich beendeten Zweiten Weltkrieg nicht zurückgekehrt, Grace (Nicole Kidman) wohnt allein mit ihren zwei Kindern Anne und Nicholas auf dem alten Anwesen auf der ewig nebelverhangenen Kanalinsel Jersey. Die Kids, die streng katholisch erzogen werden, leiden an einer Lichtallergie, weshalb Grace hysterisch darauf bedacht ist, dass das Dienstpersonal stets die Vorhänge im Haus zuzieht. Eines Tages behauptet Anne, fremde Menschen im Haus zu sehen … Im besten Sinne altmodischer, unblutiger Grusel im Stil von The Sixth Sense.

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Platz 2: Bis das Blut gefriert / Das Geisterschloss

  • Jahr: 1963 / 1999
  • Regie: Robert Wise / Jan de Bont
  • IMDb-Rating: 7,6 / 4,9

Bis das Blut gefriert (1963) gilt als die Mutter aller Spukhaus-Filme und war die erste filmische Annäherung an Shirley Jacksons Erfolgsroman Spuk in Hill House (1959)*. Zuletzt wagte sich Streamingriese Netflix 2018 an den Stoff und begeistere damit Fans und Kritiker gleichermaßen. An der Originalvorlage hat sich nur wenig geändert: Nachdem sich in der alten Villa Hill House mysteriöse Todesfälle ereigneten, wollen vier Menschen, darunter ein Psychologe, die übernatürlichen Phänomene des Anwesens untersuchen. Auch im 1999 erschienenen Das Geisterschloss ist der Plot ähnlich: Angstforscher Dr. Marrow (Liam Neeson) bittet eine Gruppe Teenager (Catherine Zeta-Jones, Owen Wilson und Lili Taylor) zum Experiment – sie sollen an einer vermeintlichen Studie über Schlafstörungen teilnehmen. Dass Marrow die Truppe absichtlich in das Spukhaus führt, ahnen sie zu diesem Zeitpunkt nicht.

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Platz 1: Shining

  • Jahr: 1980
  • Regie: Stanley Kubrick
  • IMDb-Rating: 8,4

Ex-Lehrer und Schriftsteller Jack Torrance (Jack Nicholson) soll die Stelle des Hausmeisters in einem alten Berghotel in Colorado übernehmen, das während der Wintermonate leersteht. Der Familienvater sieht darin die perfekte Gelegenheit, in Ruhe seinen Roman zu beenden. Auch seine Frau Wendy (Shelly Duvall) freut sich auf die Zeit in der Abgeschiedenheit. Nur der sechsjährige Sohn Danny (Danny Lloyd) hat so seine Bedenken. Der junge Mann verfügt nämlich über das zweite Gesicht und wird seit dem Einzug von dunklen und blutigen Visionen verfolgt. Und als Papa Jack beginnt, sich immer seltsamer und bedrohlicher zu verhalten, scheinen die schrecklichen Horrorvisionen des Buben Realität zu werden … Die Dreiradfahrten des Buben, der irre grinsende Jack Nicholson mit der Axt im Badezimmer oder der Moment, als Shelley Duvall erkennt, was ihr Ehemann in Wahrheit die ganze Zeit über zu Papier gebracht hat: Kubricks einziger Ausflug ins Horrorgenre hat einige Filmszenen für die Ewigkeit zu bieten!

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