Academy Awards: Alles, was man über die Oscars wissen muss!

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Academy Awards: Alles, was man über die Oscars wissen muss!

Geschichte der Academy Awards, Infos zu den Oscars und wie man sie gewinnt, die wichtigsten Preisträger:innen und kuriose Fakten!

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  1. Hardfacts
  2. Geschichte der Academy Awards
  3. Infos zur Oscar-Trophäe
  4. Kategorien der Academy Awards
  5. Preisträger:innen der Academy Awards
  6. Wahlsystem: So funktionieren die Oscars
  7. Skandale, Kurioses & Fachwissen zu den Academy Awards
  8. Auftritt im Internet und in den sozialen Medien

Hardfacts: Die wichtigsten Infos zu den Academy Awards/Oscars auf einen Blick!

  • Offizielle Bezeichnung: (The) Academy Awards
  • Auch bekannt unter der Bezeichnung: Oscars
  • Bezeichnung des Preises: Academy Award of Merit (deutsch: „Verdienstpreis der Akademie“) / auch bekannt als: Oscar
  • Nation: Vereinigte Staaten von Amerika (USA)
  • Zum ersten Mal stattgefunden: 16. Mai 1929
  • Wird verliehen von: Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS)
  • Gängigster Austragungsort der Veranstaltung: Los Angeles, Kalifornien (USA)

Geschichtliches zu den Academy Awards/Oscars

Kinos in der Krise – eine Lösung musste her!

Ende der 1920er-Jahre befand sich die amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Die Leute gingen weniger ins Kino, was sich am Box-Office und demnach in den Einnahmen der Studios widerspiegelte. Etwa zeitgleich begannen sich Gewerkschaften zu etablieren, die für höhere Löhne und geregelte Arbeitsverhältnisse innerhalb der Filmbranche einstanden. Ein weiteres Problem bestand durch die Zensur. Um diesen Trends entgegenzuwirken, die Kunst des Filmemachens wieder in den Vordergrund zu hieven sowie eine Steuerung der Interessen von Filmschaffenden zu gewährleisten, ersann Louis B. Mayer (Studioboss von Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM)) gemeinsam mit Schauspieler Conrad Nagel und Regisseur/Produzent Fred Niblo eine Institution, die diese Zwecke erfüllen sollte – die Geburtsstunde der Akademie (Academy of Motion Picture Arts and Sciences).

Gründung der Akademie, erste Show und das heutige Interesse an der Preisverleihung

Tatsächlich beschlossen wurde die Academy am 11. Jänner 1927 im Zuge eines Galadinners, bei dem 33 einflussreiche und namhafte Größen aus der Branche zusammentrafen. Darunter befanden sich u. a. Douglas Fairbanks (Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Produzent), Mary Pickford (Schauspielerin, Produzentin), Cecil B. DeMille (Regisseur, Produzent, Schauspieler) sowie die vier aus Polen immigrierten Brüder Harry, Albert, Samuel und Jack L. Warner – besser bekannt als die Warner Brothers. Das erste offizielle Bankett der Akademie fand am 11. Mai 1927 statt.

In den ersten Statuten der Akademie wurde festgehalten, welche Aufgaben betreut werden sollten. Die Einführung eines Preises (der uns heute bekannte Oscar) wurde Anfang 1928 beschlossen und ergänzt. Am 16. Mai 1929 wurde der Akademiepreis zum ersten Mal vergeben – im Hollywood Roosevelt Hotel direkt am Hollywood Boulevard in Hollywood. Die Verleihung fand vor 270 Veranstaltungsgästen statt, Fotos, Film- oder Tonaufzeichnungen existieren von dieser Veranstaltung übrigens nicht.

Das öffentliche Interesse an den Academy Awards steigerte sich kontinuierlich. Im Jahr 1930 fanden zwei Oscarverleihungen statt: im April und im November. Die dritte Oscarverleihung dauerte 7 Minuten und 38 Sekunden und wurde auch als erste auf Film aufgenommen. 1933 fand keine Oscarverleihung statt, seither fand jedes Jahr eine Auflage der Academy Awards statt. 1953 wurde die Verleihung erstmals im Fernsehen übertragen. Heute stimmen mehr als 5.500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen Kategorien ab; die Verleihung wird weltweit übertragen (im Fernsehen sowie mittels Streams im Inernet) und jährlich von etwa 800 Millionen Menschen verfolgt.

Bis 2020 gab es übrigens ein markantes Alleinstellungsmerkmal: Filme, die für die Academy Awards zugelassen wurden, mussten auch im Kino gelaufen sein. Im Zuge der Coronapandemie (und der vorübergehenden Schließung zahlreicher Spielstätten rund um den Globus) wurde diese Regel gelockert und seither sind auch Filme für die Oscars zugelassen, die bei Streamingdiensten zu sehen sind bzw. digital zum Abruf bereitstehen – allerdings auch einen (zusätzlichen) Kinostart geplant haben. Den bis dato größten Treffer landete Netflix mit dem Westerndrama Power of the Dog, das 2022 in 12 Kategorien nominiert wurde.

Gab es den medialen Oscar-Zirkus schon immer?

Ob auch bereits damals ein großes Tamtam um die Gewinner:innen der Academy Awards gemacht wurde? Seinerzeit eher weniger: Die Oscar-Gewinner der ersten Gala wurden der Presse bereits drei Monate zuvor angekündigt! Doch schon im darauffolgenden Jahr hielt die Akademie die Ergebnisse geheim und gab den Zeitungen üblicherweise erst am Vortag der Verleihung, kurz vor Mitternacht, eine Liste zur Veröffentlichung. Mitte der 1930er-Jahre stieg das Interesse an der Veranstaltung auch außerhalb der Filmbranche.

Zu einem ersten medialen Hoppala (mit weitreichenden Folgen) kam es 1940, als die Tageszeitung Los Angeles Times eine Sperrfrist missachtete und die Gewinner:innen bereits im Vorfeld der Veranstaltung veröffentlichte. Dies führte dazu, dass die im Vorfeld übermittelten Pressemitteilungen eingestellt wurden und die Namen der Preisträger:innen seither in versiegelten Umschlägen geheimgehalten werden. Dies ist bis heute so geblieben: Erst am Abend der Veranstaltung werden die Gewinner:innen bekanntgegeben. Einzig den beauftragten Notaren der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price Waterhouse (seit 1998 PricewaterhouseCoopers) sind die Namen der Gewinner:innen bekannt – das Unternehmen ist für diesen Part seit der siebenten Oscarverleihung im Jahr 1935 zuständig.

Wirbel um die „Weißen Oscars“

Nach der Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen im Jahr 2016 sah sich die Akademie mit wachsender Kritik konfrontiert. Die Nominierungen in sämtlichen Darstellerkategorien gingen, wie auch im Jahr zuvor, ausschließlich an weiße Schauspieler:innen. Zwar gab es in der Vergangenheit immer wieder vereinzelte Nominierungen sowie auch Preisvergaben an dunkelhäutige Darsteller:innen, der generelle Mangel an ethnischer Diversität bei den Academy Awards wurde allerdings stark kritisiert (u. a. von Schauspielerin Jada Pinkett Smith und Ehrenpreisträger Spike Lee) und entfachte unter dem Hashtag #oscarssowhite (deutsch: „Oscars so weiß“) ein mediales Feuer.

Unter der afroamerikanischen Vorstandspräsidentin Cheryl Boone Isaacs führte die Akademie daraufhin neue Regeln ein, um die Zahl von Frauen und Angehörigen ethnischer Minderheiten bis 2020 zu verdoppeln. Im April 2016 wurde die Aufnahme 236 neuer Mitglieder bekanntgegeben, unter denen sich auch Wissenschaftler und Künstler befanden. Am 29. Juni 2016 wurden weitere 683 Persönlichkeiten als Neumitglieder eingeladen. Darunter befanden sich 46 % Frauen und 41 % Angehörige ethnischer Minderheiten. Zuletzt wurden Ende Juni 2017 insgesamt 774 neue Mitglieder ernannt, so viele wie nie zuvor.


Infos zur Oscar-Trophäe

Während man Sportler:innen für ihre außergewöhnlichen Leistungen Pokale in die Hand drückt und Medaillen um den Hals hängt, bekommen Filmschaffende bei Preisverleihungen schicke Statuetten überreicht. Im Fall des wichtigsten internationalen Filmpreises, der Academy Awards, ist die Rede vom Oscar. Form und Farbe des „Goldjungen“ sind auch über die Filmbranche hinaus seit jeher ein Begriff, wir ergänzen an dieser Stelle mit zusätzlichen Informationen:

Die Oscar-Trophäe zeigt einen goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht

Die Oscar-Trophäe zeigt einen goldenen Schwertträger, der auf einer Filmrolle steht

Wie kam es zur Namensgebung für den „Oscar“?

In den ersten Jahren der Verleihung wurde die Trophäe noch ausschließlich als Academy Award of Merit (deutsch: „Verdienstpreis der Akademie“) bezeichnet. Wer der Pate für den Namen Oscar war, ist heute nicht mehr mit Bestimmtheit zu klären. Fest steht, dass der prägnantere neue Name seit Mitte der 1930er-Jahre weitgehend verwendet wurde. Als „Taufpaten“ gelten folgende vier Personen:

  • Margaret Herrick, ehemalige Vorstandssekretärin und spätere Leiterin der Akademie, soll beim Anblick der Statue „Der sieht aus wie mein Onkel Oscar“ gesagt haben. Vermutlich meinte sie damit ihren Cousin zweiten Grades Oscar Pierce. In den Annalen der Akademie wird sie oft als offizielle Namensgeberin angeführt.
  • Filmkolumnist Sidney Skolsky verwendete 1934 den Namen „Oscar“ als erster Journalist in einem gedruckten Werk und trug dadurch maßgeblich zu dessen Popularisierung bei.
  • US-Schauspielerin Bette Davis (1908–1989) soll immer wieder betont haben, dass sie die Statue an ihren ersten Mann Harmon Oscar Nelson Jr. (1907–1975) erinnere.
  • Als eher unwahrscheinlich gilt die Theorie, nach der ein Mitglied der Academy vorgeschlagen habe, die Trophäe „Oscar“ zu nennen. Walt Disney habe dies mitbekommen und geglaubt, dies sei nun der offizielle Name der Trophäe – er soll sich schließlich bei der Verleihung im Jahr 1934 für seinen „Oscar“ bedankt haben und damit, quasi nichtsahnend, den Namen etabliert haben.

Obwohl auch heute noch von der Akademie betont wird, dass „Oscar“ nicht die offizielle Bezeichnung für die Verleihung ist, wird der Name in diesem Zusammenhang seit 1979 markenrechtlich geschützt.

Größe und Gewicht der Oscar-Statue

Mit der Gestaltung des Preises wurde Schauspieler und Akademie-Mitbegründer Conrad Nagel betraut. Weil seiner Meinung nach eine Urkunde nicht als Preis ausreichte, wurde ihm ein Budget von 500 Dollar zur Verfügung gestellt. Mit dem Auftrag, dem Filmpreis eine würdige Form zu verleihen und einen Entwurf für eine Statuette anzufertigen, wurde Cedric Gibbons, ein Art Director der Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM), beauftragt. Gibbons entwarf daraufhin die berühmt gewordene Figur eines goldenen Schwertträgers, der auf einer Filmrolle steht.

Auf der Bühne bekommen die Preisträger:innen eine „Blanko“-Trophäe überreicht – erst nach der Verleihung werden Name und Kategorie des/der Gewinner:in in den Sockel des Oscars eingraviert!

Auf der Bühne bekommen die Preisträger:innen eine „Blanko“-Trophäe überreicht – erst nach der Verleihung werden Name und Kategorie des/der Gewinner:in in den Sockel des Oscars eingraviert!

Die Oscar-Statuette ist 34 Zentimeter groß, 3,85 Kilogramm schwer, besteht seit 2016 wieder (wie in den Anfangszeiten) aus Bronze und ist elektrolytisch mit 24-karätigem Gold überzogen. Bis 2015 bestand der Oscar aus Britanniametall, einer Zinnlegierung, und hatte dadurch auch ein reduziertes Gewicht. Wegen Rohstoffmangels im Zweiten Weltkrieg wurden Ersatzmaterialien verwendet: Die Statuen aus dieser Zeit wurden nach dem Krieg durch metallene ersetzt. In den Sockel der Statue werden erst nach der Verleihung die Namen des/der Preisträger:in sowie die dazugehörige Oscar-Kategorie und der Titel des Films eingraviert.

Weiterverkauf verboten!

Seit 1950 müssen sich die Preisträger:innen verpflichten, dass weder sie noch ihre Erben die Statuette verkaufen, ohne sie zunächst der Academy für einen US-Dollar anzubieten – wird dies verweigert, behält sich die Akademie die Trophäe ein. Mehrere vor Einführung der Bestimmung verliehene Oscars wurden jedoch in Auktionen für sechsstellige Summen verkauft!

Bekannte Fälle, in denen Oscar-Trophäen verkauft wurden bzw. versteigert werden sollten:

  • Der versuchte Verkauf des Oscars von Michael Todd durch seinen Enkel wurde von der Academy 1989 nach einem Rechtsstreit unterbunden.
  • Im Dezember 2011 wurde Orson Welles’ Oscar für Citizen Kane (1941) von seinen Erben in einer Auktion angeboten. Die Erben hatten ihn bereits 2003 verkaufen wollen, was zu einem Rechtsstreit mit der Academy geführt hatte. Die Erben gewannen den Prozess, da Welles 1941 keine entsprechende Erklärung unterzeichnet hatte. Am 20. Dezember 2011 wurde der Oscar für 861.542 US-Dollar an einen anonymen Bieter verkauft.

Kategorien der Academy Awards/Oscars

Die Akademie behält sich das Recht vor, für jede Oscarverleihung neue Regeln aufzustellen, und bestimmt auch über die Einführung neuer Kategorien, die Umbenennung alter Kategorienamen sowie die Abschaffung existierender Kategorien.


Reguläre Auszeichnung

Die Oscars werden jedes Jahr in folgenden 23 regulären Kategorien vergeben:

Insider-Wissen: Die fünf wichtigsten Sparten „Bester Film“ (Best Picture), „Beste Regie“ (Best Director), „Bestes Drehbuch“ (hier wird nicht zwischen Originaldrehbuch („Original Screenplay“) und adaptiertem Drehbuch („Adapted Screenplay“) unterschieden), „Bester Hauptdarsteller“ (Best Actor) und „Beste Hauptdarstellerin“ (Best Actress) werden in der Fachsprache auch oft unter dem Begriff „Big Five“ (deutsch: „Große Fünf“) zusammengefasst. Einige Oscar-Rekorde beruhen u. a. auf dieser „Geheimkategorie“ – und bislang ist es nur drei Filmen gelungen, Awards in allen diesen Kategorien abzustauben: Es geschah in einer Nacht (1935), Einer flog über das Kuckucksnest (1976) und Das Schweigen der Lämmer (1992).

Reguläre Auszeichnungen der Academy Awards
Kategorie Originalbezeichnung(en) Zeitraum der Verleihung
Bester Film Best Picture seit 1929
Beste Regie Best Director, Achievement in Directing seit 1929
Bester Hauptdarsteller Best Actor in a Leading Role seit 1929
Beste Hauptdarstellerin Best Actress in a Leading Role seit 1929
Bester Nebendarsteller Best Actor in a Supporting Role seit 1937
Beste Nebendarstellerin Best Actress in a Supporting Role seit 1937
Bestes Originaldrehbuch Best Writing, Original Screenplay / Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen seit 1941
Bestes adaptiertes Drehbuch Best Writing, Adaptation / Best Writing, Screenplay / Best Writing, Screenplay Based on Material from Another Medium / Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published / Best Adapted Screenplay seit 1929
Beste Kamera Best Cinematography / Best Cinematography, Black-and-White/Color seit 1929
Bestes Szenenbild Best Art Direction / Best Art Direction – Interior Decoration, Black-and-White/Color / Best Art Direction – Set Decoration, Black-and-White/Color / Best Art Direction – Set Decoration seit 1929
Bestes Kostümdesign Best Costume Design seit 1949
Bester Ton Best Sound, Recording / Best Sound / Best Sound Mixing seit 1930
Bester Schnitt Best Film Editing seit 1935
Beste visuelle Effekte Best Effects, Visual Effects / Best Visual Effects seit 1940
Bestes Make-up und beste Frisuren Makeup and Hairstyling / Best Makeup seit 1982
Bester Song Best Music, Original Song seit 1935
Beste Filmmusik Best Music, Score / Best Music, Scoring of a Dramatic Picture/Scoring of a Musical Picture / Best Music, Score – Substantially Original/Scoring of Music, Adaptation or Treatment / Best Music, Original Dramatic Score/Scoring Original Song Score and/or Adaptation / Best Music, Original Score seit 1935
Bester animierter Spielfilm Best Animated Feature seit 2002
Bester animierter Kurzfilm Best Short Subject, Cartoons / Best Short Subject, Animated seit 1932
Bester Kurzfilm Best Short Subject, Comedy/Novelty / Best Short Subject, Two-reel/One-reel / Best Short Subject, Live Action Subjects / Best Short Subject, Live Action seit 1932
Bester Dokumentarfilm Best Documentary, Features seit 1942
Bester Dokumentar-Kurzfilm Best Documentary, Short Subjects seit 1943
Bester internationaler Film Best International Feature Film (bis 2019: Best Foreign Language Film) seit 1947


Ehemalige Kategorien

Folgende Kategorien zählen mittlerweile nicht mehr zum Programm der Oscarverleihung:

Reguläre Auszeichnungen der Academy Awards
Kategorie Originalbezeichnung(en) Zeitraum der Verleihung
Beste Regieassistenz Best Assistant Director 1934–1938
Beste Originalgeschichte Best Writing, Original Story / Best Writing, Motion Picture Story 1929–1957
Beste Tanzregie Best Dance Direction 1936–1938
Beste Zwischentitel Best Title Writing 1929
Bester Tonschnitt Best Effects, Sound Effects Editing / Best Sound Editing 1964–2020


Besondere Auszeichnungen

Folgende Preise gehören nicht zum Standardrepertoire der Oscarverleihung und werden im Bedarfsfall verliehen:

Reguläre Auszeichnungen der Academy Awards
Kategorie Originalbezeichnung Verliehen für Zeitraum der Verleihung
Ehrenoscar Honorary Award Lebenswerk oder Dienste für die Academy seit 1929
„Irving G. Thalberg“-Preis The Irving G. Thalberg Memorial Award Filmproduzenten seit 1938
„Jean Hersholt“-Preis Jean Hersholt Humanitarian Award humanitäre Dienste im Bereich des Filmschaffens seit 1957
Sonder-Oscar Special Achievement Award außerordentliche, aus obigen Kategorien fallende Leistungen für einen einzelnen Film seit 1973
Miniatur-Oscar (Jugendpreis) Juvenile Award Kinderdarsteller 1935–1961
Studentenpreis Student Academy Award seit 1973


Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik

Auch diese Preise zählen nicht zum jährlichen Fixbestandteil der Academy Awards und werden nach Bedarf verliehen:

Reguläre Auszeichnungen der Academy Awards
Kategorie Originalbezeichnung Verliehen für Zeitraum der Verleihung
„Gordon E. Sawyer“-Preis Gordon E. Sawyer Award wissenschaftliche oder technische Errungenschaften im Filmschaffen seit 1982
John A. Bonner-Medaille John A. Bonner Medal of Commendation als Anerkennung für außergewöhnliche Leistungen und das Engagement bei der Wahrung der hohen Standards der Akademie seit 1978
Academy Award of Merit Academy Award of Merit (Class I) seit 1931
Wissenschafts- und Entwicklungspreis Scientific and Engineering Award (Class II) seit 1931
Preis für Technische Verdienste Technical Achievement Award (Class III) seit 1931


Preisträger:innen der Academy Awards/Oscars

Die US-Schauspielerin Janet Gaynor (1906–1984) war bei der ersten Oscarverleihung 1929 die erste Frau, die für ihre Hauptdarstellerinnen-Rolle in den Filmen Das Glück in der Mansarde (1927), Engel der Straße (1928) und Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen (1927) mit je einem „Academy Award of Merit“ (deutsch: „Verdienstpreis der Akademie“) ausgezeichnet wurde.

Der erste Mann, der sich bei der ersten Auflage der Awards über einen Oscar freuen konnte, war wiederum ein Deutscher: Emil Jannings (1884–1950) bekam in der Hauptdarsteller-Kategorie je einen „Academy Award of Merit“ für seine Darstellung in den Filmen Der Weg allen Fleisches (1927) und Sein letzter Befehl (1928). Jannings ist damit übrigens bis heute der einzige deutsche Schauspieler, der mit einem Hauptdarsteller-Oscar geehrt wurde.

Der erste Film, der jemals in den „Big Five“-Kategorien mit je einem Oscar geehrt wurde, war Frank Capras Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) im Jahr 1935 bei der siebenten Verleihung der Academy Awards.

Österreichische Oscarpreisträger:innen

Wer glaubt, Österreich wäre keine Oscar-Nation, der irrt! Auch hierzulande gibt bzw. gab es eine beschauliche Anzahl an Filmschaffenden und cineastischen Projekten, die mit einem Academy Award geehrt wurden.

Austro-Schauspieler Maximilian Schell (1930–2014) gilt als erster Österreicher, der 1962 einen Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ gewann

Austro-Schauspieler Maximilian Schell (1930–2014) gilt als erster Österreicher, der 1962 einen Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ gewann

Die vollständige Übersicht aller österreichischen Oscarpreisträger:innen und/oder Werke mit österreichischer Beteiligung bekommen Sie hier:

Oscar-Gewinner:innen aus Österreich
Jahr Preisträger:in Film Kategorie / Ehrenpreis
1935 Max Steiner Der Verräter (The Informer) Beste Filmmusik
1936 Erich W. Korngold Ein rastloses Leben (Anthony Adverse) Beste Filmmusik
1937 Paul Muni Louis Pasteur (The Story of Louis Pasteur) Bester Hauptdarsteller
1938 Joseph Schildkraut Das Leben des Emile Zola (The Life of Emile Zola) Bester Nebendarsteller
1938 Karl Freund Die gute Erde (The Good Earth) Beste Kamera
1939 Erich W. Korngold Robin Hood, König der Vagabunden (The Adventures of Robin Hood) Beste Filmmusik
1942 Nathan Juran Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) Bestes Szenenbild
1943 George Froeschel Mrs. Miniver Bestes adaptiertes Drehbuch
1943 Max Steiner Reise aus der Vergangenheit (Now Voyager) Beste Filmmusik
1945 Max Steiner Als du Abschied nahmst (Since You Went Away) Beste Filmmusik
1946 Billy Wilder Das verlorene Wochenende (Lost Weekend) Beste Regie
1946 Billy Wilder Das verlorene Wochenende Bestes adaptiertes Drehbuch
1950 Harry Horner Die Erbin (The Heiress) Bestes Szenenbild, Schwarzweiß
1951 Billy Wilder Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard) Bestes Originaldrehbuch
1952 John Alton Ein Amerikaner in Paris (An American in Paris) Beste Kamera, Farbe
1952 Fred Zinnemann Benjy Bester Dokumentar-Kurzfilm
1954 Walter Reisch Der Untergang der Titanic (Titanic) Bestes Originaldrehbuch
1954 Fred Zinnemann Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) Beste Regie
1955 Sam Spiegel Die Faust im Nacken (On the Waterfront) Bester Film
1958 Sam Spiegel Die Brücke am Kwai (The Bridge on the River Kwai) Bester Film
1959 Frederick Loewe Gigi Bester Song
1961 Ernest Gold Exodus Beste Filmmusik, Drama
1961 Billy Wilder Das Appartement (The Apartment) Bester Film
1961 Billy Wilder Das Appartement (The Apartment) Beste Regie
1961 Billy Wilder Das Appartement (The Apartment) Bestes Originaldrehbuch
1962 Harry Horner Haie der Großstadt (The Hustler) Bestes Szenenbild, Schwarzweiß
1962 Maximilian Schell Urteil von Nürnberg (Judgment at Nuremberg) Bester Hauptdarsteller
1963 Sam Spiegel Lawrence von Arabien (Lawrence of Arabia) Bester Film
1964 Sam Spiegel Irving G. Thalberg Memorial Award
1967 Fred Zinnemann Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Beste Regie
1967 Fred Zinnemann Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Bester Film
1979 Peter Zinner The Deer Hunter (Die durch die Hölle gehen) Bester Schnitt
1988 Billy Wilder Irving G. Thalberg Memorial Award
2008 Die Fälscher (The Counterfeiters) / Regie: Stefan Ruzowitzky Bester fremdsprachiger Film
2010 Christoph Waltz Inglourious Basterds Bester Nebendarsteller
2013 Christoph Waltz Django Unchained Bester Nebendarsteller
2013 Liebe (Amour) / Regie: Michael Haneke Bester fremdsprachiger Film

Quick Facts zu „Oscar-Österreich“:

  • Der erste Österreicher überhaupt, der mit einem Academy Award geehrt wurde, war der Filmkomponist Max Steiner (1888–1971) im Jahr 1935 für die Filmmusik des Werks Der Verräter.
  • Offiziell gilt Maximilian Schell als erster Österreicher, der in der Hauptdarsteller-Kategorie 1962 einen Oscar gewann. Würde man es aber ganz genau nehmen, gewann bereits 1937 Paul Muni einen Academy Award in ebenjener Kategorie. Muni wurde 1895 in Lemberg (damals Österreich-Ungarn; heute Lwiw, Ukraine) geboren; im Alter von sieben Jahren (im Jahr 1902) immigrierte seine Familie in die USA, wo er in New York City aufwuchs.
  • Als größter Oscar-Abräumer mit österreichischer Herkunft gilt Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Billy Wilder (1906–2002), der insgesamt mit sieben Oscars (darunter dem Irving-G.-Thalberg-Memorial-Ehrenpreis für Filmproduzenten) geehrt wurde.

Alle Oscar-Gewinner:innen seit 1929 im Überblick

Alle Oscar-Gewinner:innen der „Big Five“-Kategorien (Film, Regie, Drehbuch, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin) seit der ersten Academy-Awards-Verleihung im Jahr 1929 haben wir an dieser Stelle zusammengefasst:

Oscarverleihung Preisträger:in Film Kategorie
1929 Paramount Famous Lasky Flügel aus Stahl (Wings) Bester Film
1929 Lewis Milestone Die Schlachtenbummler (Two Arabian Knights) Beste Regie – Komödie
1929 Frank Borzage Das Glück in der Mansarde (7th Heaven) Beste Regie – Drama
1929 Emil Jannings Sein letzter Befehl (The Last Command), Der Weg allen Fleisches (The Way of All Flesh) Bester Hauptdarsteller
1929 Janet Gaynor Das Glück in der Mansarde (7th Heaven), Engel der Straße (Street Angel), Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen (Sunrise) Beste Hauptdarstellerin
1929 Benjamin Glazer Das Glück in der Mansarde (7th Heaven) Bestes adaptiertes Drehbuch
1930 (April) Metro-Goldwyn-Mayer The Broadway Melody Bester Film
1930 (April) Frank Lloyd Die ungekrönte Königin (The Divine Lady) Beste Regie
1930 (April) Warner Baxter In Old Arizona Bester Hauptdarsteller
1930 (April) Mary Pickford Coquette Beste Hauptdarstellerin
1930 (April) Hanns Kräly Der Patriot (The Patriot) Bestes adaptiertes Drehbuch
1930 (November) Universal Studios Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front) Bester Film
1930 (November) Lewis Milestone Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front) Beste Regie
1930 (November) George Arliss Disraeli Bester Hauptdarsteller
1930 (November) Norma Shearer The Divorcee Beste Hauptdarstellerin
1930 (November) Frances Marion Hölle hinter Gittern (The Big House) Bestes adaptiertes Drehbuch
1931 RKO Radio Pioniere des wilden Westens (Cimarron) Bester Film
1931 Norman Taurog Skippy Beste Regie
1931 Lionel Barrymore Der Mut zum Glück (A Free Soul) Bester Hauptdarsteller
1931 Marie Dressler Die fremde Mutter (Min and Bill) Beste Hauptdarstellerin
1931 Howard Estabrook Pioniere des wilden Westens (Cimarron) Bestes adaptiertes Drehbuch
1932 Metro-Goldwyn-Mayer Menschen im Hotel (Grand Hotel) Bester Film
1932 Frank Borzage Bad Girl Beste Regie
1932 Wallace Beery / Fredric March Der Champ (The Champ) / Dr. Jekyll und Mr. Hyde (Dr. Jekyll and Mr. Hyde) Bester Hauptdarsteller
1932 Helen Hayes Die Sünde der Madelon Claudet (The Sin of Madelon Claudet) Beste Hauptdarstellerin
1932 Edwin Burke Bad Girl Bestes adaptiertes Drehbuch
1934 Fox Film Corporation Kavalkade (Cavalcade) Bester Film
1934 Frank Lloyd Kavalkade (Cavalcade) Beste Regie
1934 Charles Laughton Das Privatleben Heinrichs VIII. (The Private Life of Henry VIII) Bester Hauptdarsteller
1934 Katharine Hepburn Morgenrot des Ruhms (Morning Glory) Beste Hauptdarstellerin
1934 Victor Heerman, Sarah Y. Mason Vier Schwestern (Little Women) Bestes adaptiertes Drehbuch
1935 Columbia Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) Bester Film
1935 Frank Capra Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) Beste Regie
1935 Clark Gable Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) Bester Hauptdarsteller
1935 Claudette Colbert Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) Beste Hauptdarstellerin
1935 Robert Riskin Es geschah in einer Nacht (It Happened One Night) Bestes adaptiertes Drehbuch
1936 Metro-Goldwyn-Mayer Meuterei auf der Bounty (Mutiny on the Bounty) Bester Film
1936 John Ford Der Verräter (The Informer) Beste Regie
1936 Victor McLaglen Der Verräter (The Informer) Bester Hauptdarsteller
1936 Bette Davis Dangerous Beste Hauptdarstellerin
1936 Dudley Nichols Der Verräter (The Informer) Bestes adaptiertes Drehbuch
1937 Metro-Goldwyn-Mayer Der große Ziegfeld (The Great Ziegfeld) Bester Film
1937 Frank Capra Mr. Deeds geht in die Stadt (Mr. Deeds Goes to Town) Beste Regie
1937 Paul Muni Louis Pasteur (The Story of Louis Pasteur) Bester Hauptdarsteller
1937 Luise Rainer Der große Ziegfeld (The Great Ziegfeld) Beste Hauptdarstellerin
1937 Pierre Collings, Sheridan Gibney Louis Pasteur (The Story of Louis Pasteur) Bestes adaptiertes Drehbuch
1938 Warner Bros. Das Leben des Emile Zola (The Life of Emile Zola) Bester Film
1938 Leo McCare Die schreckliche Wahrheit (The Awful Truth) Beste Regie
1938 Spencer Tracy Manuel (Captain Courageous) Bester Hauptdarsteller
1938 Luise Rainer Die gute Erde (The Good Earth) Beste Hauptdarstellerin
1938 Norman Reilly Raine, Heinz Herald, Géza Herczeg Das Leben des Emile Zola (The Life of Emile Zola) Bestes adaptiertes Drehbuch
1939 Frank Capra Lebenskünstler (You Can’t Take It with You) Bester Film
1939 Frank Capra Lebenskünstler (You Can’t Take It with You) Beste Regie
1939 Spencer Tracy Teufelskerle (Boys Town) Bester Hauptdarsteller
1939 Bette Davis Jezebel – Die boshafte Lady (Jezebel) Beste Hauptdarstellerin
1939 Ian Dalrymple, Cecil Lewis, W. P. Lipscomb, George Bernard Shaw Der Roman eines Blumenmädchens (Pygmalion) Bestes adaptiertes Drehbuch
1940 Victor Fleming Vom Winde verweht (Gone with the Wind) Bester Film
1940 Victor Fleming Vom Winde verweht (Gone with the Wind) Beste Regie
1940 Robert Donat Auf Wiedersehen, Mr. Chips (Goodbye, Mr. Chips) Bester Hauptdarsteller
1940 Vivien Leigh Vom Winde verweht (Gone with the Wind) Beste Hauptdarstellerin
1940 Sidney Howard Vom Winde verweht (Gone with the Wind) Bestes adaptiertes Drehbuch
1941 David O. Selznick Rebecca Bester Film
1941 John Ford Früchte des Zorns (The Grapes of Wrath) Beste Regie
1941 James Stewart Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story) Bester Hauptdarsteller
1941 Ginger Rogers Fräulein Kitty (Kitty Foyle) Beste Hauptdarstellerin
1941 Preston Sturges Der große McGinty (The Great McGinty) Bestes Originaldrehbuch
1941 Donald Ogden Stewart Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story) Bestes adaptiertes Drehbuch
1942 Darryl F. Zanuck Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) Bester Film
1942 John Ford Schlagende Wetter (How Green Was My Valley) Beste Regie
1942 Gary Cooper Sergeant York Bester Hauptdarsteller
1942 Joan Fontaine Verdacht (Suspicion) Beste Hauptdarstellerin
1942 Herman J. Mankiewicz, Orson Welles Citizen Kane Bestes Originaldrehbuch
1942 Sidney Buchman, Seton I. Miller Urlaub vom Himmel (Here Comes Mr. Jordan) Bestes adaptiertes Drehbuch
1943 Sidney Franklin Mrs. Miniver Bester Film
1943 William Wyler Mrs. Miniver Beste Regie
1943 James Cagney Yankee Doodle Dandy Bester Hauptdarsteller
1943 Greer Garson Mrs. Miniver Beste Hauptdarstellerin
1943 Michael Kanin, Ring Lardner Jr. Die Frau, von der man spricht (Woman of the Year) Bestes Originaldrehbuch
1943 George Froeschel, James Hilton, Claudine West, Arthur Wimperis Mrs. Miniver Bestes adaptiertes Drehbuch
1944 Jack L. Warner Casablanca Bester Film
1944 Michael Curtiz Casablanca Beste Regie
1944 Paul Lukas Die Wacht am Rhein (Watch on the Rhine) Bester Hauptdarsteller
1944 Jennifer Jones Das Lied von Bernadette (The Song of Bernadette) Beste Hauptdarstellerin
1944 Norman Krasna Der Pilot und die Prinzessin (Princess O’Rourke) Bestes Originaldrehbuch
1944 Julius J. Epstein, Philip G. Epstein, Howard Koch Casablanca Bestes adaptiertes Drehbuch
1945 Leo McCarey Der Weg zum Glück (Going My Way) Bester Film
1945 Leo McCarey Der Weg zum Glück (Going My Way) Beste Regie
1945 Bing Crosby Der Weg zum Glück (Going My Way) Bester Hauptdarsteller
1945 Ingrid Bergman Das Haus der Lady Alquist (Gaslight) Beste Hauptdarstellerin
1945 Lamar Trotti Wilson (Wilson) Bestes Originaldrehbuch
1945 Frank Butler, Frank Cavett Der Weg zum Glück (Going My Way) Bestes adaptiertes Drehbuch
1946 Charles Brackett Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend) Bester Film
1946 Billy Wilder Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend) Beste Regie
1946 Ray Milland Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend) Bester Hauptdarsteller
1946 Joan Crawford Solange ein Herz schlägt (Mildred Pierce) Beste Hauptdarstellerin
1946 Richard Schweizer Marie-Louise Bestes Originaldrehbuch
1946 Charles Brackett, Billy Wilder Das verlorene Wochenende (The Lost Weekend) Bestes adaptiertes Drehbuch
1947 Samuel Goldwyn Die besten Jahre unseres Lebens (The Best Years of our Lives) Bester Film
1947 William Wyler Die besten Jahre unseres Lebens (The Best Years of our Lives) Beste Regie
1947 Frederic March Die besten Jahre unseres Lebens (The Best Years of our Lives) Bester Hauptdarsteller
1947 Olivia de Havilland Mutterherz (To Each His Own) Beste Hauptdarstellerin
1947 Muriel Box, Sydney Box Der letzte Schleier (The Seventh Veil) Bestes Originaldrehbuch
1947 Robert E. Sherwood Die besten Jahre unseres Lebens (The Best Years of Our Lives) Bestes adaptiertes Drehbuch
1948 Darryl F. Zanuck Tabu der Gerechten (Gentlemen’s Agreement) Bester Film
1948 Elia Kazan Tabu der Gerechten (Gentlemen’s Agreement) Beste Regie
1948 Ronald Colman Mord in Ekstase (A Double Life) Bester Hauptdarsteller
1948 Loretta Young Die Farmerstochter (The Farmer’s Daughter) Beste Hauptdarstellerin
1948 Sidney Sheldon So einfach ist die Liebe nicht (The Bachelor and the Bobby-Soxer) Bestes Originaldrehbuch
1948 George Seaton Das Wunder von Manhattan (Miracle on 34th Street) Bestes adaptiertes Drehbuch
1949 Laurence Olivier Hamlet Bester Film
1949 John Huston Der Schatz der Sierra Madre (The Treasure of the Sierra Madre) Beste Regie
1949 Laurence Olivier Hamlet Bester Hauptdarsteller
1949 Jane Wyman Schweigende Lippen (Johnny Belinda) Beste Hauptdarstellerin
1949 John Huston Der Schatz der Sierra Madre (The Treasure of the Sierra Madre) Bestes Originaldrehbuch
1950 Robert Rossen Der Mann, der herrschen wollte (All the King’s Men) Bester Film
1950 Joseph L. Mankiewicz Ein Brief an drei Frauen (A Letter to Three wives) Beste Regie
1950 Broderick Crawford Der Mann, der herrschen wollte (All the King’s Men) Bester Hauptdarsteller
1950 Olivia de Havilland Die Erbin (The Heiress) Beste Hauptdarstellerin
1950 Robert Pirosh Kesselschlacht (Battleground) Bestes Originaldrehbuch
1950 Joseph L. Mankiewicz Ein Brief an drei Frauen (A Letter to Three wives) Bestes adaptiertes Drehbuch
1951 Joseph L. Mankiewicz Alles über Eva (All About Eve) Bester Film
1951 Joseph L. Mankiewicz Alles über Eva (All About Eve) Beste Regie
1951 José Ferrer Der letzte Musketier (Cyrano de Bergerac) Bester Hauptdarsteller
1951 Judy Holliday Reporter für intime Stunden (Born Yesterday) Beste Hauptdarstellerin
1951 Charles Brackett, D. M. Marshman, Jr., Billy Wilder Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard) Bestes Originaldrehbuch
1951 Joseph L. Mankiewicz Alles über Eva (All About Eve) Bestes adaptiertes Drehbuch
1952 Arthur Freed Ein Amerikaner in Paris (An American in Paris) Bester Film
1952 George Stevens Ein Platz an der Sonne (A Place in the Sun) Beste Regie
1952 Humphrey Bogart African Queen (The African Queen) Bester Hauptdarsteller
1952 Vivien Leigh Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire) Beste Hauptdarstellerin
1952 Alan Jay Lerner Ein Amerikaner in Paris (An American in Paris) Bestes Originaldrehbuch
1952 Harry Brown, Michael Wilson Ein Platz an der Sonne (A Place in the Sun) Bestes adaptiertes Drehbuch
1953 Cecil B. DeMille Die größte Schau der Welt (The Greatest Show on Earth) Bester Film
1953 John Ford Die Katze mit dem roten Haar (The Quiet Man) Beste Regie
1953 Gary Cooper Zwölf Uhr mittags (High Noon) Bester Hauptdarsteller
1953 Shirley Booth Kehr zurück, kleine Sheba (Come Back, little Sheba) Beste Hauptdarstellerin
1953 T. E. B. Clarke Einmal Millionär sein (The Lavender Hill Mob) Bestes Originaldrehbuch
1953 Charles Schnee Stadt der Illusionen (The Bad and the Beautiful) Bestes adaptiertes Drehbuch
1954 Buddy Adler Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) Bester Film
1954 Fred Zinnemann Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) Beste Regie
1954 William Holden Stalag 17 Bester Hauptdarsteller
1954 Audrey Hepburn Ein Herz und eine Krone (Roman Holiday) Beste Hauptdarstellerin
1954 Charles Brackett, Richard L. Breen, Walter Reisch Der Untergang der Titanic (Titanic) Bestes Originaldrehbuch
1954 Daniel Taradash Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity) Bestes adaptiertes Drehbuch
1955 Sam Spiegel Die Faust im Nacken (On the Waterfront) Bester Film
1955 Elia Kazan Die Faust im Nacken (On the Waterfront) Beste Regie
1955 Marlon Brando Die Faust im Nacken (On the Waterfront) Bester Hauptdarsteller
1955 Grace Kelly Ein Mädchen vom Lande (The Country Girl) Beste Hauptdarstellerin
1955 Budd Schulberg Die Faust im Nacken (On the Waterfront) Bestes Originaldrehbuch
1955 George Seaton Ein Mädchen vom Lande (The Country Girl) Bestes adaptiertes Drehbuch
1956 Harold Hecht Marty Bester Film
1956 Delbert Mann Marty Beste Regie
1956 Ernest Borgnine Marty Bester Hauptdarsteller
1956 Anna Magnani Die tätowierte Rose (The Rose Tattoo) Beste Hauptdarstellerin
1956 Sonya Levien, William Ludwig Unterbrochene Melodie (Interrupted Melody) Bestes Originaldrehbuch
1956 Paddy Chayefsky Marty Bestes adaptiertes Drehbuch
1957 Michael Todd In 80 Tagen um die Welt (Around the World in Eighty Days) Bester Film
1957 George Stevens Giganten (Giants) Beste Regie
1957 Yul Brynner Der König und ich (The King and I) Bester Hauptdarsteller
1957 Ingrid Bergman Anastasia Beste Hauptdarstellerin
1957 Albert Lamorisse Der rote Ballon (Le Ballon rouge) Bestes Originaldrehbuch
1957 James Poe, John Farrow, S.J. Perelman In 80 Tagen um die Welt (Around the World in Eighty Days) Bestes adaptiertes Drehbuch
1958 Sam Spiegel Die Brücke am Kwai (The Bridge on the River Kwai) Bester Film
1958 David Lean Die Brücke am Kwai (The Bridge on the River Kwai) Beste Regie
1958 Alec Guinness Die Brücke am Kwai (The Bridge on the River Kwai) Bester Hauptdarsteller
1958 Joanne Woodward Eva mit 3 Gesichtern (The Three Faces of Eve) Beste Hauptdarstellerin
1958 George Wells Warum hab’ ich ja gesagt? (Designing Woman) Bestes Originaldrehbuch
1958 Pierre Boulle, Carl Foreman, Michael Wilson Die Brücke am Kwai (The Bridge on the River Kwai) Bestes adaptiertes Drehbuch
1959 Arthur Freed Gigi Bester Film
1959 Vincente Minnelli Gigi Beste Regie
1959 David Niven Getrennt von Tisch und Bett (Separate Tables) Bester Hauptdarsteller
1959 Susan Hayward Laßt mich leben (I want to Live!) Beste Hauptdarstellerin
1959 Harold Jacob Smith, Nedrick Young Flucht in Ketten (The Defiant Ones) Bestes Originaldrehbuch
1959 Alan Jay Lerner Gigi Bestes adaptiertes Drehbuch
1960 Sam Zimbalist Ben Hur (Ben-Hur) Bester Film
1960 William Wyler Ben Hur (Ben-Hur) Beste Regie
1960 Charlton Heston Ben Hur (Ben-Hur) Bester Hauptdarsteller
1960 Simone Signoret Der Weg nach oben (Room at the Top) Beste Hauptdarstellerin
1960 Clarence Greene, Maurice Richlin, Russell Rouse, Stanley Shapiro Bettgeflüster (Pillow Talk) Bestes Originaldrehbuch
1960 Neil Paterson Der Weg nach oben (Room at the Top) Bestes adaptiertes Drehbuch
1961 Billy Wilder Das Appartement (The Apartment) Bester Film
1961 Billy Wilder Das Appartement (The Apartment) Beste Regie
1961 Burt Lancaster Elmer Gantry Bester Hauptdarsteller
1961 Elizabeth Taylor Telefon Butterfield 8 (Butterfield 8) Beste Hauptdarstellerin
1961 Billy Wilder, I. A. L. Diamond Das Appartement (The Apartment) Bestes Originaldrehbuch
1961 Richard Brooks Elmer Gantry Bestes adaptiertes Drehbuch
1962 Robert Wise West Side Story Bester Film
1962 Robert Wise, Jerome Robbins West Side Story Beste Regie
1962 Maximilian Schell Das Urteil von Nürnberg (Judgement at Nuremberg) Bester Hauptdarsteller
1962 Sophia Loren ... Und dennoch leben sie (La Ciociara) Beste Hauptdarstellerin
1962 William Inge Fieber im Blut (Splendor in the Grass) Bestes Originaldrehbuch
1962 Abby Mann Das Urteil von Nürnberg (Judgement at Nuremberg) Bestes adaptiertes Drehbuch
1963 Sam Spiegel Lawrence von Arabien (Lawrence of Arabia) Bester Film
1963 David Lean Lawrence von Arabien (Lawrence of Arabia) Beste Regie
1963 Gregory Peck Wer die Nachtigall stört (To Kill a Mockingbird) Bester Hauptdarsteller
1963 Anne Bancroft Licht im Dunkel (The Miracle Worker) Beste Hauptdarstellerin
1963 Ennio De Concini, Alfredo Giannetti, Pietro Germi Scheidung auf italienisch (Divorzio all'italiana) Bestes Originaldrehbuch
1963 Horton Foote Wer die Nachtigall stört (To Kill a Mockingbird) Bestes adaptiertes Drehbuch
1964 Tony Richardson Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen (Tom Jones) Bester Film
1964 Tony Richardson Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen (Tom Jones) Beste Regie
1964 Sidney Poitier Lilien auf dem Felde (Lilies of the Field) Bester Hauptdarsteller
1964 Patricia Neal Der Wildeste unter Tausend (Hud) Beste Hauptdarstellerin
1964 James R. Webb Das war der wilde Westen (How the West was won) Bestes Originaldrehbuch
1964 John Osborne Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen (Tom Jones) Bestes adaptiertes Drehbuch
1965 Jack L. Warner My Fair Lady Bester Film
1965 George Cukor My Fair Lady Beste Regie
1965 Rex Harrison My Fair Lady Bester Hauptdarsteller
1965 Julie Andrews Mary Poppins Beste Hauptdarstellerin
1965 S.H. Barnett, Peter Stone, Frank Tarloff Der große Wolf ruft (Father Goose) Bestes Originaldrehbuch
1965 Edward Anhalt Becket Bestes adaptiertes Drehbuch
1966 Robert Wise Meine Lieder, meine Träume (The Sound of Music) Bester Film
1966 Robert Wise Meine Lieder, meine Träume (The Sound of Music) Beste Regie
1966 Lee Marvin Cat Ballou – Hängen sollst du in Wyoming (Cat Ballou) Bester Hauptdarsteller
1966 Julie Christie Darling Beste Hauptdarstellerin
1966 Frederic Raphael Darling Bestes Originaldrehbuch
1966 Robert Bolt Doktor Schiwago (Doctor Zhivago) Bestes adaptiertes Drehbuch
1967 Fred Zinnemann Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Bester Film
1967 Fred Zinnemann Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Beste Regie
1967 Paul Scofield Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Bester Hauptdarsteller
1967 Elizabeth Taylor Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (Who’s Afraid of Virginia Woolf?) Beste Hauptdarstellerin
1967 Claude Lelouche, Pierre Uytterhoeven Ein Mann und eine Frau (Un homme et une femme) Bestes Originaldrehbuch
1967 Robert Bolt Ein Mann zu jeder Jahreszeit (A Man for All Seasons) Bestes adaptiertes Drehbuch
1968 Walter Mirisch In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night) Bester Film
1968 Mike Nichols Die Reifeprüfung (The Graduate) Beste Regie
1968 Rod Steiger In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night) Bester Hauptdarsteller
1968 Katharine Hepburn Rat mal, wer zum Essen kommt (Guess Who’s Coming to Dinner) Beste Hauptdarstellerin
1968 William Rose Rat mal, wer zum Essen kommt (Guess Who’s Coming to Dinner) Bestes Originaldrehbuch
1968 Stirling Silliphant In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night) Bestes adaptiertes Drehbuch
1969 John Woolf Oliver (Oliver!) Bester Film
1969 Carol Reed Oliver (Oliver!) Beste Regie
1969 Cliff Robertson Charly Bester Hauptdarsteller
1969 Barbra Streisand / Katharine Hepburn Funny Girl / Der Löwe im Winter (Lion in Winter) Beste Hauptdarstellerin
1969 Mel Brooks Frühling für Hitler (The Producers) Bestes Originaldrehbuch
1969 James Goldman Der Löwe im Winter (Lion in Winter) Bestes adaptiertes Drehbuch
1970 Jerome Hellman Asphalt-Cowoby (Midnight Cowboy) Bester Film
1970 John Schlesinger Asphalt-Cowoby (Midnight Cowboy) Beste Regie
1970 John Wayne Der Marshal (True Grit) Bester Hauptdarsteller
1970 Maggie Smith Die besten Jahre der Miss Jean Brodie (The Prime of Miss Jean Brodie) Beste Hauptdarstellerin
1970 William Goldman Zwei Banditen (Butch Cassidy and the Sundance Kid) Bestes Originaldrehbuch
1970 Waldo Salt Asphalt-Cowoby (Midnight Cowboy) Bestes adaptiertes Drehbuch
1971 Frank McCarthy Patton – Rebell in Uniform (Patton) Bester Film
1971 Franklin J. Schaffner Patton – Rebell in Uniform (Patton) Beste Regie
1971 George C. Scott Patton – Rebell in Uniform (Patton) Bester Hauptdarsteller
1971 Glenda Jackson Liebende Frauen (Women in Love) Beste Hauptdarstellerin
1971 Francis Ford Coppola, Edmund H. North Patton – Rebell in Uniform (Patton) Bestes Originaldrehbuch
1971 Ring Lardner Jr. M.A.S.H. (M*A*S*H) Bestes adaptiertes Drehbuch
1972 Philip D’Antoni French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection) Bester Film
1972 William Friedkin French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection) Beste Regie
1972 Gene Hackman French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection) Bester Hauptdarsteller
1972 Jane Fonda Klute Beste Hauptdarstellerin
1972 Paddy Chayefsky Hospital (The Hospital) Bestes Originaldrehbuch
1972 Ernest Tidyman French Connection – Brennpunkt Brooklyn (The French Connection) Bestes adaptiertes Drehbuch
1973 Albert S. Ruddy Der Pate (The Godfather) Bester Film
1973 Bob Fosse Cabaret Beste Regie
1973 Marlon Brando Der Pate (The Godfather) Bester Hauptdarsteller
1973 Liza Minnelli Cabaret Beste Hauptdarstellerin
1973 Jeremy Larner Bill McKay – Der Kandidat (The Candidate) Bestes Originaldrehbuch
1973 Francis Ford Coppola, Mario Puzo Der Pate (The Godfather) Bestes adaptiertes Drehbuch
1974 Tony Bill, Julia Phillips, Michael Phillips Der Clou (The Sting) Bester Film
1974 George Roy Hill Der Clou (The Sting) Beste Regie
1974 Jack Lemmon Rettet den Tiger ! (Save the Tiger) Bester Hauptdarsteller
1974 Glenda Jackson Mann, bist du klasse! (A Touch of Class) Beste Hauptdarstellerin
1974 David S. Ward Der Clou (The Sting) Bestes Originaldrehbuch
1974 William Peter Blatty Der Exorzist (The Exorcist) Bestes adaptiertes Drehbuch
1975 Francis Ford Coppola, Gray Frederickson, Fred Roos Der Pate – Teil II (The Godfather: Part II) Bester Film
1975 Francis Ford Coppola Der Pate – Teil II (The Godfather: Part II) Beste Regie
1975 Art Carney Harry And Tonto Bester Hauptdarsteller
1975 Ellen Burstyn Alice lebt hier nicht mehr (Alice Doesn’t Live Here Anymore) Beste Hauptdarstellerin
1975 Robert Towne Chinatown Bestes Originaldrehbuch
1975 Francis Ford Coppola, Mario Puzo Der Pate – Teil II (The Godfather: Part II) Bestes adaptiertes Drehbuch
1976 Michael Douglas, Saul Zaentz Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) Bester Film
1976 Milos Forman Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) Beste Regie
1976 Jack Nicholson Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) Bester Hauptdarsteller
1976 Louise Fletcher Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) Beste Hauptdarstellerin
1976 Frank Pierson Hundstage (Dog Day Afternoon) Bestes Originaldrehbuch
1976 Bo Goldman, Lawrence Hauben Einer flog über das Kuckucksnest (One Flew Over the Cuckoo’s Nest) Bestes adaptiertes Drehbuch
1977 Robert Chartoff, Irwin Winkler Rocky Bester Film
1977 John G. Avildsen Rocky Beste Regie
1977 Peter Finch Network Bester Hauptdarsteller
1977 Faye Dunaway Network Beste Hauptdarstellerin
1977 Paddy Chayefsky Network Bestes Originaldrehbuch
1977 William Goldman Die Unbestechlichen (All the President’s Men) Bestes adaptiertes Drehbuch
1978 Charles H. Joffe Der Stadtneurotiker (Annie Hall) Bester Film
1978 Woody Allen Der Stadtneurotiker (Annie Hall) Beste Regie
1978 Richard Dreyfuss Der Untermieter (The Goodbye Girl) Bester Hauptdarsteller
1978 Diane Keaton Der Stadtneurotiker (Annie Hall) Beste Hauptdarstellerin
1978 Woody Allen, Marshall Brickman Der Stadtneurotiker (Annie Hall) Bestes Originaldrehbuch
1978 Alvin Sargent Julia Bestes adaptiertes Drehbuch
1979 Michael Cimino, Michael Deeley, John Peverall, Barry Spikings Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter) Bester Film
1979 Michael Cimino Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter) Beste Regie
1979 Jon Voight Coming Home – Sie kehren heim (Coming Home) Bester Hauptdarsteller
1979 Jane Fonda Coming Home – Sie kehren heim (Coming Home) Beste Hauptdarstellerin
1979 Nancy Dowd, Robert C. Jones, Waldo Salt Coming Home – Sie kehren heim (Coming Home) Bestes Originaldrehbuch
1979 Oliver Stone 12 Uhr nachts – Midnight Express (Midnight Express) Bestes adaptiertes Drehbuch
1980 Stanley R. Jaffe Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer) Bester Film
1980 Robert Benton Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer) Beste Regie
1980 Dustin Hoffman Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer) Bester Hauptdarsteller
1980 Sally Field Norma Rae – Eine Frau steht ihren Mann (Norma Rae) Beste Hauptdarstellerin
1980 Steve Tesich Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner (Breaking Away) Bestes Originaldrehbuch
1980 Robert Benton Kramer gegen Kramer (Kramer vs. Kramer) Bestes adaptiertes Drehbuch
1981 Ronald L. Schwary Eine ganz normale Familie (Ordinary People) Bester Film
1981 Robert Redford Eine ganz normale Familie (Ordinary People) Beste Regie
1981 Robert De Niro Wie ein wilder Stier (Raging Bull) Bester Hauptdarsteller
1981 Sissy Spacek Nashville Lady (Coal Miner’s Daughter) Beste Hauptdarstellerin
1981 Bo Goldman Melvin und Howard (Melvin and Howard) Bestes Originaldrehbuch
1981 Alvin Sargent Eine ganz normale Familie (Ordinary People) Bestes adaptiertes Drehbuch
1982 David Puttnam Die Stunde des Siegers (Chariots of Fire) Bester Film
1982 Warren Beatty Reds – Ein Mann kämpft für Gerechtigkeit (Reds) Beste Regie
1982 Henry Fonda Am goldenen See (On golden Pond) Bester Hauptdarsteller
1982 Katharine Hepburn Am goldenen See (On golden Pond) Beste Hauptdarstellerin
1982 Colin Welland Die Stunde des Siegers (Chariots of Fire) Bestes Originaldrehbuch
1982 Ernest Thompson Am goldenen See (On golden Pond) Bestes adaptiertes Drehbuch
1983 Richard Attenborough Gandhi Bester Film
1983 Richard Attenborough Gandhi Beste Regie
1983 Ben Kingsley Gandhi Bester Hauptdarsteller
1983 Meryl Streep Sophies Entscheidung (Sophie’s Choice) Beste Hauptdarstellerin
1983 John Briley Gandhi Bestes Originaldrehbuch
1983 Constantin Costa-Gavras, Donald Stewart Vermisst (Missing) Bestes adaptiertes Drehbuch
1984 James L. Brooks Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment) Bester Film
1984 James L. Brooks Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment) Beste Regie
1984 Robert Duvall Comeback der Liebe (Tender Mercies) Bester Hauptdarsteller
1984 Shirley MacLaine Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment) Beste Hauptdarstellerin
1984 Horton Foote Comeback der Liebe (Tender Mercies) Bestes Originaldrehbuch
1984 James L. Brooks Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment) Bestes adaptiertes Drehbuch
1985 Saul Zaentz Amadeus Bester Film
1985 Milos Forman Amadeus Beste Regie
1985 F. Murray Abraham Amadeus Bester Hauptdarsteller
1985 Sally Field Ein Platz im Herzen (Places in the Heart) Beste Hauptdarstellerin
1985 Robert Benton Ein Platz im Herzen (Places in the Heart) Bestes Originaldrehbuch
1985 Peter Shaffer Amadeus Bestes adaptiertes Drehbuch
1986 Sydney Pollack Jenseits von Afrika (Out of Africa) Bester Film
1986 Sydney Pollack Jenseits von Afrika (Out of Africa) Beste Regie
1986 William Hurt Kuss der Spinnenfrau (Kiss of the Spider Woman) Bester Hauptdarsteller
1986 Geraldine Page A Trip to Bountiful – Reise ins Glück (The Trip to Bountiful) Beste Hauptdarstellerin
1986 William Kelley, Earl W. Wallace, Pamela Wallace Der einzige Zeuge (Witness) Bestes Originaldrehbuch
1986 Kurt Luedtke Jenseits von Afrika (Out of Africa) Bestes adaptiertes Drehbuch
1987 Arnold Kopelson Platoon Bester Film
1987 Oliver Stone Platoon Beste Regie
1987 Paul Newman Die Farbe des Geldes (The Color of Money) Bester Hauptdarsteller
1987 Marlee Matlin Gottes vergessene Kinder (Children of a Lesser God) Beste Hauptdarstellerin
1987 Woody Allen Hannah und ihre Schwestern (Hannah and her Sisters) Bestes Originaldrehbuch
1987 Ruth Prawer Jhabvala Zimmer mit Aussicht (Room with a View) Bestes adaptiertes Drehbuch
1988 Jeremy Thomas Der letzte Kaiser (The Last Emperor) Bester Film
1988 Bernardo Bertolucci Der letzte Kaiser (The Last Emperor) Beste Regie
1988 Michael Douglas Wall Street Bester Hauptdarsteller
1988 Cher Mondsüchtig (Moonstruck) Beste Hauptdarstellerin
1988 John Patrick Shanley Mondsüchtig (Moonstruck) Bestes Originaldrehbuch
1988 Bernardo Bertolucci, Mark Peploe Der letzte Kaiser (The Last Emperor) Bestes adaptiertes Drehbuch
1989 Mark Johnson Rain Man Bester Film
1989 Barry Levinson Rain Man Beste Regie
1989 Dustin Hoffman Rain Man Bester Hauptdarsteller
1989 Jodie Foster Angeklagt (The Accused) Beste Hauptdarstellerin
1989 Ronald Bass, Barry Morrow Rain Man Bestes Originaldrehbuch
1989 Christopher Hampton Gefährliche Liebschaften (Dangerous Liaisons) Bestes adaptiertes Drehbuch
1990 Lili Fini Zanuck, Richard D. Zanuck Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) Bester Film
1990 Oliver Stone Geboren am 4. Juli (Born on the Fourth of July) Beste Regie
1990 Daniel Day-Lewis Mein linker Fuß (My left Foot) Bester Hauptdarsteller
1990 Jessica Tandy Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) Beste Hauptdarstellerin
1990 Tom Schulman Der Club der toten Dichter (Dead Poets Society) Bestes Originaldrehbuch
1990 Alfred Uhry Miss Daisy und ihr Chauffeur (Driving Miss Daisy) Bestes adaptiertes Drehbuch
1991 Kevin Costner, Jim Wilson Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves) Bester Film
1991 Kevin Costner Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves) Beste Regie
1991 Jeremy Irons Die Affäre der Sunny von B. (Reversal of Fortune) Bester Hauptdarsteller
1991 Kathy Bates Misery Beste Hauptdarstellerin
1991 Bruce Joel Rubin Ghost – Nachricht von Sam (Ghost) Bestes Originaldrehbuch
1991 Michael Blake Der mit dem Wolf tanzt (Dances with Wolves) Bestes adaptiertes Drehbuch
1992 Edward Saxon, Kenneth Utt, Ronald M. Bozman Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) Bester Film
1992 Jonathan Demme Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) Beste Regie
1992 Anthony Hopkins Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) Bester Hauptdarsteller
1992 Jodie Foster Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) Beste Hauptdarstellerin
1992 Callie Khouri Thelma & Louise Bestes Originaldrehbuch
1992 Ted Tally Das Schweigen der Lämmer (The Silence of the Lambs) Bestes adaptiertes Drehbuch
1993 Clint Eastwood Erbarmungslos (Unforgiven) Bester Film
1993 Clint Eastwood Erbarmungslos (Unforgiven) Beste Regie
1993 Al Pacino Der Duft der Frauen (Scent of a Woman) Bester Hauptdarsteller
1993 Emma Thompson Wiedersehen in Howards End (Howards End) Beste Hauptdarstellerin
1993 Neil Jordan The Crying Game Bestes Originaldrehbuch
1993 Ruth Prawer Jhabvala Wiedersehen in Howards End (Howards End) Bestes adaptiertes Drehbuch
1994 Branko Lustig, Gerald R. Molen, Steven Spielberg Schindlers Liste (Schindler’s List) Bester Film
1994 Steven Spielberg Schindlers Liste (Schindler’s List) Beste Regie
1994 Tom Hanks Philadelphia Bester Hauptdarsteller
1994 Holly Hunter Das Piano (The Piano) Beste Hauptdarstellerin
1994 Jane Campion Das Piano (The Piano) Bestes Originaldrehbuch
1994 Steven Zaillian Schindlers Liste (Schindler’s List) Bestes adaptiertes Drehbuch
1995 Wendy Finerman, Steve Starkey, Steve Tisch Forrest Gump Bester Film
1995 Robert Zemeckis Forrest Gump Beste Regie
1995 Tom Hanks Forrest Gump Bester Hauptdarsteller
1995 Jessica Lange Operation Blue Sky (Blue Sky) Beste Hauptdarstellerin
1995 Roger Avary, Quentin Tarantino Pulp Fiction Bestes Originaldrehbuch
1995 Eric Roth Forrest Gump Bestes adaptiertes Drehbuch
1996 Bruce Davey, Mel Gibson, Alan Ladd Jr. Braveheart Bester Film
1996 Mel Gibson Braveheart Beste Regie
1996 Nicolas Cage Leaving Las Vegas Bester Hauptdarsteller
1996 Susan Sarandon Dead Man Walking – Sein letzter Gang (Dead Man Walking) Beste Hauptdarstellerin
1996 Christopher McQuarrie Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects) Bestes Originaldrehbuch
1996 Emma Thompson Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility) Bestes adaptiertes Drehbuch
1997 Saul Zaentz Der englische Patient (The English Patient) Bester Film
1997 Anthony Mingella Der englische Patient (The English Patient) Beste Regie
1997 Geoffrey Rush Shine – Der Weg ins Licht (Shine) Bester Hauptdarsteller
1997 Frances McDormand Fargo: Blutiger Schnee (Fargo) Beste Hauptdarstellerin
1997 Ethan Coen, Joel Coen Fargo: Blutiger Schnee (Fargo) Bestes Originaldrehbuch
1997 Billy Bob Thornton Sling Blade – Auf Messers Schneide (Sling Blade) Bestes adaptiertes Drehbuch
1998 James Cameron, Jon Landau Titanic Bester Film
1998 James Cameron Titanic Beste Regie
1998 Jack Nicholson Besser geht’s nicht (As good as it gets) Bester Hauptdarsteller
1998 Helen Hunt Besser geht’s nicht (As good as it gets) Beste Hauptdarstellerin
1998 Ben Affleck, Matt Damon Good Will Hunting: Der gute Will Hunting (Good Will Hunting) Bestes Originaldrehbuch
1998 Curtis Hanson, Brian Helgeland L.A. Confidential Bestes adaptiertes Drehbuch
1999 Donna Gigliotti, David Parfitt, Harvey Weinstein, Edward Zwick, Marc Norman Shakespeare in Love Bester Film
1999 Steven Spielberg Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan) Beste Regie
1999 Roberto Benigni Das Leben ist schön (La vita e bella) Bester Hauptdarsteller
1999 Gwyneth Paltrow Shakespeare in Love Beste Hauptdarstellerin
1999 Marc Norman, Tom Stoppard Shakespeare in Love Bestes Originaldrehbuch
1999 Bill Condon Gods and Monsters Bestes adaptiertes Drehbuch
2000 Bruce Cohen, Dan Jinks American Beauty Bester Film
2000 Sam Mendes American Beauty Beste Regie
2000 Kevin Spacey American Beauty Bester Hauptdarsteller
2000 Hilary Swank Boys Don’t Cry Beste Hauptdarstellerin
2000 Alan Ball American Beauty Bestes Originaldrehbuch
2000 John Irving Gottes Werk und Teufels Beitrag (The Cider House Rules) Bestes adaptiertes Drehbuch
2001 David Franzoni, Branko Lustig, Douglas Wick Gladiator Bester Film
2001 Steven Soderbergh Traffic – Die Macht des Kartells (Traffic) Beste Regie
2001 Russell Crowe Gladiator Bester Hauptdarsteller
2001 Julia Roberts Erin Brockovich Beste Hauptdarstellerin
2001 Cameron Crowe Almost Famous – Fast berühmt (Almost Famous) Bestes Originaldrehbuch
2001 Stephen Gaghan Traffic – Die Macht des Kartells (Traffic) Bestes adaptiertes Drehbuch
2002 Brian Grazer, Ron Howard A Beautiful Mind: Genie und Wahnsinn (A Beautiful Mind) Bester Film
2002 Ron Howard A Beautiful Mind: Genie und Wahnsinn (A Beautiful Mind) Beste Regie
2002 Denzel Washington Training Day Bester Hauptdarsteller
2002 Halle Berry Monster’s Ball Beste Hauptdarstellerin
2002 Julian Fellows Gosford Park Bestes Originaldrehbuch
2002 Akiva Goldsman A Beautiful Mind: Genie und Wahnsinn (A Beautiful Mind) Bestes adaptiertes Drehbuch
2003 Martin Richards Chicago Bester Film
2003 Roman Polanski Der Pianist (The Pianist) Beste Regie
2003 Adrien Brody Der Pianist (The Pianist) Bester Hauptdarsteller
2003 Nicole Kidman The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit (The Hours) Beste Hauptdarstellerin
2003 Pedro Almodóvar Sprich mit ihr (Hable con ella) Bestes Originaldrehbuch
2003 Ronald Harwood Der Pianist (The Pianist) Bestes adaptiertes Drehbuch
2004 Peter Jackson, Barrie M. Osborne, Fran Walsh Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (The Lord of the Rings: The Return of the King) Bester Film
2004 Peter Jackson Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (The Lord of the Rings: The Return of the King) Beste Regie
2004 Sean Penn Mystic River Bester Hauptdarsteller
2004 Charlize Theron Monster Beste Hauptdarstellerin
2004 Sofia Coppola Lost in Translation: Zwischen den Welten (Lost in Translation) Bestes Originaldrehbuch
2004 Philippa Boyens, Peter Jackson, Fran Walsh Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (The Lord of the Rings: The Return of the King) Bestes adaptiertes Drehbuch
2005 Clint Eastwood, Tom Rosenberg, Albert S. Ruddy Million Dollar Baby Bester Film
2005 Clint Eastwood Million Dollar Baby Beste Regie
2005 Jamie Foxx Ray Bester Hauptdarsteller
2005 Hilary Swank Million Dollar Baby Beste Hauptdarstellerin
2005 Pierre Bismuth, Michel Gondry, Charlie Kaufman Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the spotless mind) Bestes Originaldrehbuch
2005 Alexander Payne, Jim Taylor Sideways Bestes adaptiertes Drehbuch
2006 Paul Haggis, Cathy Schulman L.A. Crash (Crash) Bester Film
2006 Ang Lee Brokeback Mountain Beste Regie
2006 Philip Seymour Hoffman Capote Bester Hauptdarsteller
2006 Reese Witherspoon Walk the Line Beste Hauptdarstellerin
2006 Paul Haggis, Bobby Moresco L.A. Crash (Crash) Bestes Originaldrehbuch
2006 Larry McMurtry, Diana Ossana Brokeback Mountain Bestes adaptiertes Drehbuch
2007 Graham King Departed – Unter Feinden (The Departed) Bester Film
2007 Martin Scorsese Departed – Unter Feinden (The Departed) Beste Regie
2007 Forest Whitaker Der letzte König von Schottland (The Last King of Scotland) Bester Hauptdarsteller
2007 Helen Mirren Die Queen (The Queen) Beste Hauptdarstellerin
2007 Michael Arndt Little Miss Sunshine Bestes Originaldrehbuch
2007 William Monahan Departed – Unter Feinden (The Departed) Bestes adaptiertes Drehbuch
2008 Ethan Coen, Joel Coen, Scott Rudin No Country for Old Men Bester Film
2008 Ethan Coen, Joel Coen No Country for Old Men Beste Regie
2008 Daniel Day-Lewis There Will Be Blood Bester Hauptdarsteller
2008 Marion Cotillard La Vie En Rose (La Mome) Beste Hauptdarstellerin
2008 Diablo Cody Juno Bestes Originaldrehbuch
2008 Ethan Coen, Joel Coen No Country for Old Men Bestes adaptiertes Drehbuch
2009 Christian Colson Slumdog Millionär (Slumdog Millionaire) Bester Film
2009 Danny Boyle Slumdog Millionär (Slumdog Millionaire) Beste Regie
2009 Sean Penn Milk Bester Hauptdarsteller
2009 Kate Winslet Der Vorleser (The Reader) Beste Hauptdarstellerin
2009 Dustin Lance Black Milk Bestes Originaldrehbuch
2009 Simon Beaufoy Slumdog Millionär (Slumdog Millionaire) Bestes adaptiertes Drehbuch
2010 Kathryn Bigelow Tödliches Kommando – The Hurt Locker (The Hurt Locker) Bester Film
2010 Kathryn Bigelow Tödliches Kommando – The Hurt Locker (The Hurt Locker) Beste Regie
2010 Jeff Bridges Crazy Heart Bester Hauptdarsteller
2010 Sandra Bullock Blind Side – Die große Chance (The Blind Side) Beste Hauptdarstellerin
2010 Mark Boal Tödliches Kommando – The Hurt Locker (The Hurt Locker) Bestes Originaldrehbuch
2010 Geoffrey Fletcher Precious – Das Leben ist kostbar (Precious) Bestes adaptiertes Drehbuch
2011 Iain Canning, Emile Sherman, Gareth Unwin The King’s Speech – Die Rede des Königs (The King’s Speech) Bester Film
2011 Tom Hooper The King’s Speech – Die Rede des Königs (The King’s Speech) Beste Regie
2011 Colin Firth The King’s Speech – Die Rede des Königs (The King’s Speech) Bester Hauptdarsteller
2011 Natalie Portman Black Swan Beste Hauptdarstellerin
2011 David Seidler The King’s Speech – Die Rede des Königs (The King’s Speech) Bestes Originaldrehbuch
2011 Aaron Sorkin The Social Network Bestes adaptiertes Drehbuch
2012 Thomas Langmann The Artist Bester Film
2012 Michael Hazanavicius The Artist Beste Regie
2012 Jean Dujardin The Artist Bester Hauptdarsteller
2012 Meryl Streep Die Eiserne Lady (The Iron Lady) Beste Hauptdarstellerin
2012 Woody Allen Midnight in Paris Bestes Originaldrehbuch
2012 Nat Faxon, Alexander Payne, Jim Rash The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten Bestes adaptiertes Drehbuch
2013 Ben Affleck, George Clooney, Grant Heslov Argo Bester Film
2013 Ang Lee Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger (Life of Pi) Beste Regie
2013 Daniel Day-Lewis Lincoln Bester Hauptdarsteller
2013 Jennifer Lawrence Silver Linings (Silver Linings Playbook) Beste Hauptdarstellerin
2013 Quentin Tarantino Django Unchained Bestes Originaldrehbuch
2013 Chris Terrio Argo Bestes adaptiertes Drehbuch
2014 Brad Pitt, Dede Gardner, Jeremy Kleiner, Steve McQueen, Anthony Katagas 12 Years a Slave Bester Film
2014 Alfonso Cuaron Gravity Beste Regie
2014 Matthew McConaughey Dallas Buyers Club Bester Hauptdarsteller
2014 Cate Blanchett Blue Jasmine Beste Hauptdarstellerin
2014 Spike Jonze Her Bestes Originaldrehbuch
2014 John Ridley 12 Years a Slave Bestes adaptiertes Drehbuch
2015 Alejandro González Iñárritu, John Lesher, James W. Skotchdopole Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (Birdman or (The unexpected Virtue of Ignorance)) Bester Film
2015 Alejandro G. Innaritu Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (Birdman or (The unexpected Virtue of Ignorance)) Beste Regie
2015 Eddie Redmayne Die Entdeckung der Unendlichkeit (The Theory of Everything) Bester Hauptdarsteller
2015 Julianne Moore Still Alice: Mein Leben ohne Gestern (Still Alice) Beste Hauptdarstellerin
2015 Armando Bó junior, Alexander Dinelaris, Jr., Nicolás Giacobone, Alejandro González Iñárritu Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (Birdman or (The unexpected Virtue of Ignorance)) Bestes Originaldrehbuch
2015 Graham Moore The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben (The Imitation Game) Bestes adaptiertes Drehbuch
2016 Steve Golin, Blye Pagon Faust, Nicole Rocklin, Michael Sugar Spotlight Bester Film
2016 Alejandro G. Inarritu The Revenant – Der Rückkehrer (The Revenant) Beste Regie
2016 Leonardo DiCaprio The Revenant – Der Rückkehrer (The Revenant) Bester Hauptdarsteller
2016 Brie Larson Raum (Room) Beste Hauptdarstellerin
2016 Josh Singer, Tom McCarthy Spotlight Bestes Originaldrehbuch
2016 Adam McKay, Charles Randolph The Big Short Bestes adaptiertes Drehbuch
2017 Adele Romanski, Dede Gardner, Jeremy Kleiner Moonlight Bester Film
2017 Damien Chazelle La La Land Beste Regie
2017 Casey Affleck Manchester By The Sea Bester Hauptdarsteller
2017 Emma Stone La La Land Beste Hauptdarstellerin
2017 Kenneth Lonergan Manchester By The Sea Bestes Originaldrehbuch
2017 Barry Jenkins, Tarell Alvin McCraney Moonlight Bestes adaptiertes Drehbuch
2018 Guillermo del Toro, J. Miles Dale Shape of Water: Das Flüstern des Wassers (Shape of Water) Bester Film
2018 Guillermo del Toro Shape of Water: Das Flüstern des Wassers (Shape of Water) Beste Regie
2018 Gary Oldman Die dunkelste Stunde (Darkest Hour) Bester Hauptdarsteller
2018 Frances McDormand Three Billboards Outside Ebbing, Missouri Beste Hauptdarstellerin
2018 Jordan Peele Get Out Bestes Originaldrehbuch
2018 James Ivory Call Me By Your Name Bestes adaptiertes Drehbuch
2019 Jim Burke, Charles B. Wessler, Brian Currie, Peter Farrelly, Nick Vallelonga Green Book – Eine besondere Freundschaft (Green Book) Bester Film
2019 Alfonso Cuarón Roma Beste Regie
2019 Rami Malek Bohemian Rhapsody Bester Hauptdarsteller
2019 Olivia Colman The Favourite – Intrigen und Irrsinn (The Favourite) Beste Hauptdarstellerin
2019 Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly Green Book – Eine besondere Freundschaft (Green Book) Bestes Originaldrehbuch
2019 Charlie Wachtel, David Rabinowitz, Kevin Willmott, Spike Lee BlacKkKlansman Bestes adaptiertes Drehbuch
2020 Kwak Sin-ae, Bong Joon-ho Parasite Bester Film
2020 Bong Joon-ho Parasite Beste Regie
2020 Joaquin Phoenix Joker Bester Hauptdarsteller
2020 Renée Zellweger Judy Beste Hauptdarstellerin
2020 Bong Joon-ho, Han Jin-won Parasite Bestes Originaldrehbuch
2020 Taika Waititi Jojo Rabbit Bestes adaptiertes Drehbuch
2021 Frances McDormand, Peter Spears, Mollye Asher, Dan Janvey, Chloé Zhao Nomadland Bester Film
2021 Chloé Zhao Nomadland Beste Regie
2021 Anthony Hopkins The Father Bester Hauptdarsteller
2021 Frances McDormand Nomadland Beste Hauptdarstellerin
2021 Emerald Fennell Promising Young Woman Bestes Originaldrehbuch
2021 Christopher Hampton, Florian Zeller The Father Bestes adaptiertes Drehbuch


Wahlsystem: So funktionieren die Oscars

Bei der Verleihung des wichtigsten Preises der Filmbranche darf man schon etwas ins Detail gehen und detaillierter erklären, wie das Wahlsystem funktioniert.

Wer darf nominiert werden? Welche Filme kommen infrage?

Um eine Nominierung für den heißbegehrten Oscar zu erhalten, muss ein Film gewisse Kriterien erfüllen. In erster Linie muss er eine Spielzeit von über 40 Minuten haben (dies gilt natürlich nicht für die Kurzfilm-Kategorien) und im jeweiligen Vorjahr mindestens eine Woche lang im County von Los Angeles im Kino gelaufen sein. 2020 wurde diese Regel im Zuge der Coronapandemie gelockert; seither dürfen auch Filme ins Rennen gehen, die bei Streamingdiensten anlaufen bzw. digital angeboten werden. Außerdem muss ein offizielles Screen-Credits-Formular eingereicht werden. Besondere Regeln gelten für Dokumentarfilme, Animationsfilme, Kurzfilme aller Art, fremdsprachige Filme sowie Filmmusik und -songs.

Wer gibt seine Stimme ab? Wer sind die Wähler?

Bei den meisten Oscar-Kategorien darf für bis zu fünf Kandidaten gestimmt werden, mehr als einer muss aber nicht genannt werden. Beim „Besten Film“ sind zwar fünf bis zehn Nominierte möglich, trotzdem kann nur für bis zu fünf gestimmt werden. Ihre Favoriten ordnen die Wähler nach Präferenz, deswegen heißt das Ganze auch Rangfolge-Wahlverfahren.

Abstimmen dürfen nur die Mitglieder des jeweiligen Zweiges, mit Ausnahme der Kategorie „Bester Film“. Was bedeutet das im Klartext? Regisseure geben ihre Votes in der „Beste Regie“-Kategorie ab, Schauspieler stimmen für „Beste:r Schauspieler:in“ bzw. „Beste:r Nebendarsteller:in“, die Autoren dürfen bei den „Drehbuch“-Nominierungen mitbestimmen und so weiter. Einige Kategorien bestimmen ihre Nominierten durch Komitees (so z. B. „Fremdsprachiger Film“, „Animationsfilm“, „Visuelle Effekte“) bzw. erstellen zunächst eine Shortlist („Dokumentarfilm“, „Make-up und Frisuren“ sowie alle Filme der „Kurzfilm“-Kategorien).

Wie funktioniert die Auszählung?

Für die Auswertung der Stimmen ist seit der siebenten Oscarverleihung im Jahr 1935 die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zuständig. Deren Mitarbeiter zählen – bitte festhalten – tatsächlich per Hand aus, indem sie die eingeschickten bzw. ausgedruckten Stimmzettel wieder und wieder zu Häufchen auf- und umschlichten, bis alle Nominierten ermittelt sind. Dass dabei strengste Geheimhaltung das oberste Gebot ist, muss freilich nicht extra erwähnt werden. Besondere Maßnahmen werden für die wahrscheinlich wichtigste Kategorie („Bester Film“) getroffen: Sämtliche Stimmzettel werden zunächst nach dem Kandidaten geordnet, der bei ihnen jeweils auf Platz 1 steht. Anwärter, die nirgends auf Platz 1 aufscheinen, scheiden an dieser Stelle bereits aus. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Kandidat mindestens einen hingebungsvollen Unterstützer hat und nicht nur jede Menge halbherzige.


Skandale, Kurioses & Fachwissen zu den Academy Awards

Sie wollen auf der nächsten Party oder Familienfeier mit spannenden Zahlen und Fakten über die Academy Awards beeindrucken oder haben ein Bewerbungsgespräch in der Filmbranche und müssen als Cineast:in glänzen? Mit diesen (teils kuriosen) Infos im Häppchenformat ist Ihnen womöglich selbst ein Oscar garantiert!

  • Oscar-Abräumer: Die meisten Oscars, nämlich elf, erhielten bisher drei Filme: Ben Hur (1959), Titanic (1997) und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003).
  • Alles abgeräumt: Mit einem sogenannten „Clean Sweep“ bezeichnet man im Fall der Academy Awards Filme, die alle Oscars in sämtlichen nominierten Kategorien abgesahnt haben. Den erfolgreichsten „Aufwisch“ konnte Peter Jacksons Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003) vollbringen, der mit elf Nominierungen tatsächlich auch alle elf Oscars gewann!
  • Vielnominiert: Die meisten Nominierungen erhielten die Filme Alles über Eva (1950), Titanic (1997) und La La Land (2016) mit je 14 Nominierungen. 13 Nominierungen erhielten bisher zehn Filme, 16 Filme erhielten zwölf Nominierungen.
  • Oscar-Loser: Die Filme Am Wendepunkt (1977) und Die Farbe Lila (1985) gingen, obwohl sie jeweils elf Nominierungen hatten (!), komplett leer aus.
  • Der unsichtbare Dieb: Bei der Oscarverleihung 1938 wurde die Nebendarstellerin-Statuette vor den Augen aller Beteiligter von der Bühne entwendet. Die Preisträgerin Alice Brady hatte sich den Fuß gebrochen und konnte daher nicht an der Verleihung teilnehmen. Die Auszeichnung wurde von einem Betrüger entgegengenommen, der unerkannt verschwinden konnte und nie ermittelt wurde. Brady wurde später eine Kopie des Preises überreicht.
  • Oscar selbst gemacht: Bei der Verleihung der Academy Awards im Jahr 1962 gelang es dem New Yorker Taxifahrer Stan Berman, sich auf die Bühne zu schleichen und einen selbstgemachten „Oscar“ für TV-Moderator Bob Hope zu präsentieren. Berman nannte einen Bezug auf das Jahr 1938, in dem Hope seine erste Rolle in einem abendfüllenden Spielfilm (The Big Broadcast of 1938) hatte.
  • Tot umgefallen: Schauspielerin Sarah Cunningham verstarb während der Oscarverleihung 1986 an den Folgen eines Asthma-Anfalles.
  • Falscher Oscar-Film: Bei der Oscarverleihung 2017 präsentierten Warren Beatty und Faye Dunaway den Preisträger in der Kategorie „Bester Film“. Dunaway sprach nach Zögern von Beatty irrtümlich dem Musical La La Land die Auszeichnung zu, obwohl in Wahrheit das Drama Moonlight gewann. Beatty war zuvor fälschlicherweise der Umschlag mit der Gewinnerin der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ (Emma Stone in La La Land) ausgehändigt worden. Dies wurde erst nach den Dankesreden der La-La-Land-Produzenten Jordan Horowitz, Marc Platt und Fred Berger korrigiert.

Auftritt der Oscars im Internet und in den sozialen Medien

Hier gelangen Sie zu den wichtigsten Websites und Social-Media-Portalen der Academy Awards:

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