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TV-MEDIA Shorts

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aka Charlie Sheen 2025

TV-MEDIA-Redakteur Sebastian Dub
vonSebastian Dub

Charlie Sheen hat auch mit Männern geschlafen. Das ist nur eines von vielen Dingen, die der 60-Jährige so preisgibt in der neuen Dokumentation auf Netflix, aka Charlie Sheen. In dem Zweiteiler erzählt Sheen offen und ehrlich die ganze Wahrheit über sein Leben, zumindest behauptet er das. Überprüfen lässt sich das sowieso nicht. Und egal wie wahr das alles wirklich ist, es ist unterhaltsam. Charlie Sheen ist ein Entertainer und die Stories sind haarsträubend. Außerdem kommen Freunde, Kollegen, Ex-Frauen und sein Dealer zu Wort. Ich konnte nicht anders als dran zu bleiben.

Blood & Sinners 2025

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Wir schreiben das Jahr 1932 in Clarksdale im US-Bundesstaat Mississippi. Die afroamerikanischen Zwillingsbrüder Smoke und Stack, beide verkörpert von Michael B. Jordan, haben sich als Handlanger für Al Capone in Chicago einen Namen gemacht und kehren nun mit Geld in den Taschen in ihre alte Heimat zurück, in der die Gesetze der Rassentrennung trotz Abschaffung der Sklaverei weiter Gültigkeit haben. Smoke und Stack kaufen nach ihrer Ankunft eine leerstehende Scheune samt Grundstück. Hier wollen sie für ihre Community einen Duke Joint, eine Art Nachtclub, eröffnen. Der 19-jährige Sammy, ihr musikalisch hochbegabter Cousin, soll während der Eröffnungsfeier für die musikalische Untermalung sorgen. Dessen geniale Bluesmusik lockt mit Ramek aber auch einen Vampir an. Regisseur Ryan Coogler, ein Superstar des jungen Black Cinema, serviert uns mit Blood and Sinners, einen vielschichtigen, mitreißenden und wenig zimperlichen Mix aus Südstaatendrama und Vampirhorror. Der Streifen erweist sich aber zugleich auch als filmische Liebeserklärung an die afroamerikanische Kultur und den Blues.

Jurassic World: Die Wiedergeburt 2025

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Über sieben Jahre nach den Aufregungen des letzten Jurassic World Films hat sich die Welt an die Dinos in freier Wildbahn gewöhnt. Die kommen ohnehin nicht mit den Klimaveränderungen und Umweltbedingungen zurecht, sind fast wieder ausgestorben. Restbestände leben nur noch in vereinzelten, einsamen Gebieten rund um den Äquator. Doch für etwas könnten die Dinos doch noch gut sein. Die DNA besonders langlebiger Exemplare wäre perfekt, um neue Medikamente gegen Herzkrankheiten herzustellen. Also beauftragt der Pharmakonzernmanager Krebs, die Abenteurerin und Söldnerin Zora Bennett, die DNA von drei ausgesuchten Exemplaren zu sichern. Die sind auf einer verlassenen Insel namens Ile-Saint-Hubert zu finden, wohin Krebs und Bennett mit Forscher Henry Loomis und dem Team von Captain Kincaid, ein alter Freund von Bennett, aufbrechen. Dabei kreuzen sich ihre Wege mit jenen, der nach dem Angriff eines Mosasaurus in Seenot geratenen Seglerfamilie Delgado. Als auch das Boot von Kincaid bedrängt wird, landen alle auf Saint-Hubert, werden getrennt und müssen sich gegen die urzeitliche Fauna in Richtung möglicher Rettung durchschlagen. Mit dem siebenten Streifen der Fantasy-Reihe erfindet Regisseur Gareth Edwards das Genre-Rad zwar nicht neu, orientiert sich strukturell aber wieder an Spielbergs Original. Und das ist gut so. Neues Star-Personal um Scarlett Johansson, neue, besser denn je getrickste Dinos und eine Reihe ziemlich cooler Action-Szenen bringen wieder frischen Wind in die scheinbar unverwüstliche Blockbuster

Mission Impossible: The Final Reckoning 2025

TV-MEDIA-Redakteur Sebastian Dub
vonSebastian Dub

Ihre Mission sollten sie sie annehmen. War es das letzte Mal, dass wir diesen legendären Spruch zu hören bekommen? Ist es wirklich The Final Reckoning? Es sieht fast so aus. Doch Tom Cruise geht nicht ohne einen Bang. Im achten Teil von Mission Impossible muss Ethan Hunt die KI-Entität aufhalten, bevor die einen Atomkrieg auslöst. Das ist vor allem in der zweiten Hälfte des knapp dreistündigen Films extrem spannend. Der Anfang ist träge und hektisch zugleich, dazu unnötig dialoglastig. Außerdem können sich Cruise und Regisseur Christopher McQuarrie den Pathos nicht verkneifen. Doch sobald sich Ethan Hunt auf einem Flugzeugträger im Atlantik befindet, geht die Post ab. Ob der Film als Abschluss der Reihe gerecht wird, das muss jede und jeder für sich selbst entscheiden. Klar ist, der Film ist sehenswert, vor allem auf der großen Leinwand.

From the World of John Wick: Ballerina 2024

TV-MEDIA-Redakteur Sebastian Dub
vonSebastian Dub

Wenn Hallstatt einen Auftritt als Ort des Bösen hat, dann kann das Ganze ja nur verrückt werden. Und tatsächlich ist Ballerina oder mit vollem Namen From the World of John Wick Ballerina ein abgefahrener Spaß. Anna de Armas spielt Yves Maccaro, die als Weise von den Ruscaroma aufgenommen und zur Killerin ausgebildet wird. Jahre später will sie endlich an den Mördern ihres Vaters Rache nehmen. Das John Wick Spin-Off bietet saukolle Action. Zwar fehlt ein wenig der eigene Spin, aber wenn man den John Wick-Filmen in kaum etwas nachsteht, hat man einen guten Job gemacht. Wer fetzige Thriller mag und den Hallstätter Auftritt nicht verpassen will, soll einen Blick riskieren.

der Graf von Monte Christo 2024

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Marseille, 1815. Der junge Edmond Dantes kann sein Glück kaum fassen. Nach seiner Beförderung zum Schiffskapitän kann er endlich auch seine große Liebe Mercedes heiraten. Ausgerechnet vor dem Traualtar wird er verhaftet. Man bezichtigt ihn, einer Verschwörung anzugehören. Edmonds Freund Fernand, der Cousin seiner Braut, will für ihn bürgen. Doch der Staatsanwalt ändert seine Meinung. Also schweigt Fernand, weil er Gefühle für Mercedes hegt. Und so landet Edmond Dantes ohne Gerichtsverfahren in einem Kerker auf der berüchtigten Gefangenen Insel Chateaudif. Nach mehreren Jahren taucht sein Zellennachbar, Abbé Faria, durch einen Tunnel in Edmonds Zelle auf. Es dauert aber noch zwölf Jahre bis letzterem die Flucht gelingt. Die Regisseure Mathieu de la Porte und Alexandre de la Patelière, die bereits das Drehbuch zur letzten Verfilmung von Die drei Musketiere verfasst haben, inszenierten mit dem Grafen von Monte Cristo eine weitere Romanverfilmung des französischen Schriftstellers Ornos Alexandre Dumas. Nach gut 30 Adaptionen gilt der Stoff auch als Klassiker der Kino. Die Story dreht sich um Liebe, Verrat, Intrigen und Vergeltung. Der Graf von Monte Cristo kann auch als Musterbeispiel der klassischen Rache-Geschichte angesehen werden. Trotz dreistündiger Laufzeit wirkt der grandios bebilderte Film nicht zu lang und er weist sich als ein im besten Sinn schön altmodisches Stückkino.

Love Death & Robots

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Animationsfilme und Serien gibt's inzwischen wie Sand am Meer. Entsprechend gewaltig sind auch die stilistischen und qualitativen Unterschiede. Zeichentrick-Inhalte sind längst nicht mehr nur Kinderkram, im Gegenteil. Animationsfilme und Serien für Erwachsene boomen. Love, Death and Robots zum Beispiel, gilt in dem Subgenre als Highlight. Dabei handelt es sich um eine nach drei Staffeln 35-teilige animierte Anthologie die 2019 via Netflix veröffentlicht wurde. Regisseure wie David Fincher und Tim Miller fungieren als Produzenten. In den 18 teils preisgekrönten Episoden der Auftaktstaffel, die großteils dem Science-Fiction- und Fantasy-Genre zugeordnet werden können, geht's unter anderem um fühlende Molkereiprodukte, Kampfmaschinen, drei Roboter, die durch Großstaatruinen schlurfen und versuchen, den Sinn des Lebens der längst ausgerotteten Menschheit zu ergründen, um ein Müllhaldenmonster, eine Mordzeugin auf der Flucht, Wehrwölfe sowie um einen Poolreinigungsroboter, der sich zum größten Künstlerstar des Universums mausert. In den gesellschaftskritischen, teils brutalen und auch schräg witzigen Shorts werden sehr erwachsene Themen wie Krieg, Sex, Roboter, KI sowie die Abgründe der menschlichen Natur verhandelt. Was mich bei diesem Streaming-Schatz besonders fasziniert, ist neben den wunderbar düsteren Geschichten vor allem die Optik. Jede einzelne Episode wird nämlich in einem eigenen Animationsstil erzählt.

Der wilde Roboter 2024

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

7134 ist ein Roboter mit rundem Kopf und Oberkörper sowie vier Teleskopgliedmaßen, der nach einem Schiffbruch als Strandgut an Land einer einsamen Insel gespült wird. Das paradiesische Eiland irgendwo im Ozean wird scheinbar nur von Tieren bevölkert, die den Eindringling rein zufällig aktivieren. Als der Roboter zum Leben erwacht, suchen die Tiere zunächst verschrecktes Weite. Doch das soll sich bald ändern. Wer manchmal das Gefühl hat, dass die meisten Animationsfilme zwar immer noch ein Erlebnis und bei den Kindern unverzichtbar sind, aber im fortsetzungsreigen Herz, Seele sowie Originalität nach und nach verloren gehen, dem sei diese wunderbare Ausnahme aus dem Hause DreamWorks ans Herz gelegt. Eine originelle Idee, visuell einfach, aber berauschend umgesetzt mit erkennbaren Einflüssen, von Looney Tunes über Walt Disney bis Hayao Miyazaki, tollen Figuren, genialen Ideen und vor allem viel Herz. In der ersten Hälfte wird viel gelacht, dann stehen Emotion, Rührung und Botschaft im Fokus. Mit Der wilde Roboter ist Regisseur Chris Sanders ein kleines Meisterwerk für klein und groß und auf jeden Fall großes Kino gelungen.

The Pasta Queen 2024

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Nadia Caterina Munno ist ein Social Media Star. Als The Pasta Queen vermittelt sie schon seit einigen Jahren die köstlichen Vorzüge der italienischen Küche. Wenn man der gebürtigen Römerin beim Kochen zusieht, fällt vor allem eines sofort auf. Die Frau liebt ganz offensichtlich nicht nur Pasta. Ihre insgesamt rund 8 Millionen Follower auf Instagram und TikTok wissen das längst. Es ist ihre Liebe zum Kochen selbst, das Zubereiten einer Mahlzeit mit den besten Zutaten, die man für Geld kaufen kann, die ihren Erfolg ausmacht. Munno, die einer Pasta-Dynastie entstammt, reist in dieser Dokureihe durch ihre Heimat Italien und stellt authentische Rezepte vor. Dabei ist sie schlicht bezaubernd und ganz nebenbei auch noch echt lustig. Ihre extrovertierte Leidenschaft fürs Kochen wirkt außerdem ansteckend. Nach dem Genuss einer Episode willst du nämlich selbst sofort die Küche in Beschlag nehmen und den Kochlöffel schwingen.

The Comeback 2024

TV-MEDIA-Redakteur Sebastian Dub
vonSebastian Dub

Wenn nicht mal eine Geschichte wie diese Sportmuffel davon überzeugen kann, dass Sport unvergleichliche Emotionen weckt, dann ist jegliche Hoffnung verloren. Die Story wie die Boston Red Sox im Jahr 2004 den sogenannten Fluch des Bambino besiegten und zum ersten Mal seit 86 Jahren die World Series holten, lässt einem die Gänsehaut hochschießen. In der dreiteiligen Dokumentationsserie The Comeback, die gerade auf Netflix läuft, bekommt man einen Einblick hinter die Kulissen des Sportwunders und viele Beteiligte lassen das Ganze nochmal Revue passieren. Dabei ist ein Grundwissen von Baseball zwar hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Freude, Trauer, Enttäuschung und Stolz versteht man auch so.

Disclaimer 2024

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Katharine Ravenscroft ist eine in London lebende Journalistin mit makellosem Ruf. Gleich zu Beginn wird sie mit einem Preis für ihr Lebenswerk geehrt. Als sie mit ihrem Mann im Anschluss nach Hause kommt, öffnet sie ein an sie adressiertes Päckchen, das einen noch unveröffentlichten Roman mit dem Titel The Perfect Stranger beinhaltet. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist Zufall. So heißt es normalerweise in einem sogenannten Disclaimer, einem Hinweis fürs Publikum vor Filmen, Serien oder Büchern. Hier jedoch ist er anders. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist kein Zufall. Woraufhin die Protagonistin neugierig zu lesen beginnt. Die anfängliche Faszination weicht rasch verblüfftem Entsetzen und mündet wenig später in nackte Panik. Katharine weiß sofort, dass dieses Buch von ihr sowie von einem dunklen, lang gehüteten Geheimnis erzählt. Ein Geheimnis, das niemals ans Licht kommen sollte. Die Handlung entfaltet sich, wie auch in der gleichnamigen Romanvorlage aus verschiedenen Perspektiven, denen Regisseur Alfonso Cuarón inszenatorisch und optisch einen eigenen Stil verpasst. Technisch formal ist Disclaimer ein Gedicht. Es erzählt die uralte Geschichte um Rache, Lüge, Liebe, Schuld und Sühne und die zahllosen Facetten von Wahrnehmung und Wahrheit, die eine stille, emotionale Wucht entfalten. Cate Blanchett spielt ebenso wie ihr Gegenspieler Kevin Klein groß auf. Cuarón selbst bezeichnet seine Miniserie als langen Film. Und er hat recht damit. Disclaimer bietet vielschichtiges und wahrhaft großes Kino für daheim.

Treasure – Familie ist ein fremdes Land 2024

TV-MEDIA-Redakteur Teddy Gaspar
vonTheodor „Teddy“ Gaspar

Wir schreiben das Jahr 1991, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Die Amerikanerin Ruth hatte seit jeher ein kompliziertes Verhältnis zu ihrem aus Polen stammenden Vater Edek, der einst, wie seine kürzlich verstorbene Frau, den Holocaust überlebt hat. Seine Tochter will endlich wissen, woher sie stammt. Also hat sie eine Reise nach Polen gebucht, um ihren familiären Wurzeln nachzuspüren. Edek, der eigentlich nie mehr dorthin zurück wollte, wo fast die ganze Familie in der Shoah ausgelöscht wurde, besteht darauf, sie zu begleiten. Taxler Stefan führt sie in Polen unter anderem nach Warschau, Krakau und nach Auschwitz Als sie die Orte seiner Kindheit abklappern, darunter auch die alte Wohnung, sowie den einstigen Betrieb der Familie, merkt Ruth erst, wie wenig sie in Wahrheit über ihren Papa weiß. Mit der Adaption von Lili Brett's Roman »Zu viele Männer« schuf Julia von Hainz ein großartiges, tragikomisches Road-Movie um die besondere Beziehung zwischen Väter und Töchter, Familie, Verdrängung, Schmerz und die Aufarbeitung von Holocaust Ein zutiefst humanistisches Werk, wunderbar gespielt von Stephen Fry und Lena Dunham.

Smile 2 2024

TV-MEDIA-Redakteur Peter Slavin
vonPeter Slavin

Vor zwei Jahren geriet der Horrorfilm Smile zum Überraschungserfolg, der weltweit 217 Millionen Dollar einspielte. Logisch, dass eine Fortsetzung folgen musste. Im zweiten Teil geht es um den Popstar Sky Riley. Nach einem Jahr voller Depressionen und Drogenproblemen wegen eines Autounfalls, bei dem ihr Ex starb, steht jetzt ihr großes Comeback an. Doch als sie einen Selbstmord beobachtet, geht ein furchtbarer Fluch auf sie über, den wir aus dem ersten Teil kennen. Sky sieht plötzlich Menschen, die sie diabolisch angrinsen und verliert langsam den Verstand. Da meldet sich jemand bei ihr, der behauptet, ihr helfen zu können. Mehr wollen wir nicht verraten. Nur so viel. Der zweite Teil ist deutlich brutaler als der erste. Wer sich hier nicht mindestens einmal von der Leinwand abwendet, hat einen echt stabilen Magen. Hut ab aber vor der Hauptdarstellerin Naomi Scott. Sie schreit, brüllt, leidet, blutet, rotzt, kotzt, tanzt, sinkt hyperventiliert so glaubwürdig, dass man nach dieser zweistündigen Tour de Force am liebsten bei der Oscar Academy anrufen und deponieren möchte. Gebt dieser Frau einen Oscar. Jetzt sofort.

Die Schule der magischen Tiere 3 2024

Autor Katja Oberauer
vonKatja Oberauer

Die Schule der magischen Tiere ist wieder geöffnet. Im dritten Teil der beliebten Reihe nach Kinderbuch kriegen diesmal Silas und die hochnäsige Helene, die eine Karriere als Influencerin versucht, ihr sprechendes Tierwesen zugewiesen. Silas erbt den arrogant verwöhnten Kater von Carajan aus Paris und Silas das vegane Krokodil Rick. Unglücklicherweise ist Silas schwer in Helene verknallt, aber der ist leider zu uncool gekleidet. Das weiß er. Also will er ein teures T-Shirt der angesagten Designerin Maya Malakara. Um das zu kriegen, macht er eine große Dummheit. Erstmals treten die liebenswürdigen, aber ein wenig patschert animierten Tiere in den Hintergrund. Die erste Liebe unter den Teenies hat Vorrang. Der dritte Film ist wirklich spannend. Die Figuren gewinnen durch die vielen Probleme und Konflikte endlich an Tiefe. Wir vergeben drei Knödel. Teil Nummer 4 ist bereits in Arbeit.

Cuckoo 2024

Autor Katja Oberauer
vonKatja Oberauer

Ich habe schon wieder einen Horror für euch. Eine internationale Produktion unter der Regie des deutschen Jungregisseurs Tilman Singer mit Austro-Star Proshat Madani angesiedelt in den bayerischen Alpen. Diesmal geht's um Kucku. Die 17-jährige introvertierte Gretchen zieht mit ihrem Vater Louis zu seiner neuen Frau und deren kleiner, stummer Tochter, die Gretchen nicht als Schwester anerkennen will, aus Amerika hierher. Im alten Ferienressort Alpschatten soll Papa Louis einen Zubau planen und Gretchen bei der Arbeit an der Rezeption ihr Deutsch verbessern. Doch bald schon stellt sich heraus, dass es hier nicht besonders idyllisch zugeht. Story und Tempo haben definitiv Luft nach oben, aber für Genre-Fans eine abgefahrene Angelegenheit.

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