Die Serie beginnt wie ihr Schwesternprojekt "For All Mankind", mit der fiktiven sowjetischen Mondlandung, ist jedoch nicht aus der Perspektive der NASA erzählt, sondern beleuchtet, wie die Russen das Szenario und den Wettlauf danach erlebten. Der namenlose Chefkonstrukteur (Ifans) träumt bereits von Mars und Venus, doch der Politapparat erinnert ihn schnell daran, erst einmal das eigene Haus unter Kontrolle zu bekommen. Soll heißen: die Vormachtstellung der Sowjets auf dem Mond muss vor den konkurrierenden Amerikanern gesichert sein. Fans der Originalserie treffen auf alte Bekannte wie die Kosmonautin Anastasia Belikova (Engler) – die erste Frau auf dem Mond –, die Sowjetbeamtin Irina Morozova (O’Casey) oder den Ingenieur Sergei Nikulov (Davies), wie auch auf neue Figuren wie die Kosmonauten Valya Markelov (Nagaitis) und Sasha Polivanov (McLeod), sowie die KGB-Chefin des Trainingcenters Star City, Lyudmilla Raskova (Martin).
Ambitionen treffen auf Überwachung und Kontrolle, gebrochene Ideale auf Verrat und Aufbegehren. Der Wettlauf zu den Sternen ist auch hier stets ein Wettlauf, die eigene Seele und die eigenen Prinzipien zu retten. Das Resultat: Fein durchgestylte Science-Fiction mit einem emotionalen Kern. Toll für Sci-Fi- und Geschichtsnerds!









