David Burroughs (Sam Worthington) ist ein gebrochener Mann. Er sitzt im Gefängnis, es ist eine lebenslängliche Freiheitsstrafe, weil er seinen kleinen Sohn Matthew umgebracht haben soll. David weiß, dass er unschuldig ist, aber was nützt das schon? Matthew, den er über alles geliebt hat, ist nicht mehr am Leben, und dass er ihn nicht beschützen konnte, wird David sich selbst niemals verzeihen können. Seit fünf Jahren sitzt er ein und will weder Freunde noch Verwandte sehen. Da taucht eines Tages seine Schwägerin Rachel (Britt Lower) auf. Sie ist Reporterin, oder besser gesagt: Sie war eine, die aber ihren Job verlor. Nun sitzt sie gegenüber von David und zeigt ihm ein Foto von ihrer Freundin im Urlaub. Er fragt sich, was er mit diesem Foto anfangen soll, doch dann schaut er genauer hin. Im Bildausschnitt rechts an der Seite ist ein Bursche zu erkennen. David traut seinen Augen nicht! Dieser Bursche sieht aus wie Matthew, wenn er fünf Jahre älter wäre – allein das markante Muttermal an seiner Backe beweist es. Von einer Sekunde auf die andere ist für David alles anders: Ist das wirklich sein Kind auf dem Foto? Falls ja: Welcher Bub lag damals tot in Matthews Bett? Wer wollte, dass David unschuldig im Gefängnis landet, und warum? Und vor allem: Wie kommt er aus dem Gefängnis raus, um Matthew wiederzufinden?

Harlan Cobens Nur für dein Leben
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