Crystal Lake

Crystal Lake

Beschreibung

Der Name Crystal Lake lässt es bei Horrorfans sofort klingeln: Richtig, es geht um den Schauplatz aus dem "Freitag, der 13."–Franchise – das an einem idyllischen See gelegene Feriencamp, wo zwischen 1980 und 2009 auf blutrünstige Art gemetzelt und gemordet wurde. Jason Voorhees, der Killer mit der Hockeymaske, gehört zu den legendärsten Figuren im Slasher-Genre. Die achtteilige Serie "Crystal Lake" widmet sich seiner Vorgeschichte.

1971 arbeitet Pamela Voorhees (Linda Cardellini) als Köchin im titelgebenden Sommercamp. Daneben kümmert sie sich hingebungsvoll um ihren Sohn Jason, der sich ebenfalls dort aufhält. Seine körperliche Behinderung, ein riesiger deformierter Kopf, macht den Buben zur Zielscheibe der anderen Kids, die ihn als Freak verspotten. Zur Tragödie führt – wie könnte es in diesem Genre auch anders sein? – ein Schäferstündchen: Während sich die zuständige Aufpasserin gerade im Bootshaus mit ihrem Lover vergnügt, schwimmt Jason verbotenerweise ins tiefe Wasser, um einen Ball zu holen, der ihm von bösen Jungs an den Kopf gedonnert wurde. Der Bub ertrinkt. Neun Monate später kehrt Pamela noch immer Tag für Tag ins mittlerweile geschlossene Camp zurück und hält Ausschau nach ihrem Sohn. Weil dessen Leiche nie gefunden wurde, glaubt sie felsenfest daran, dass er noch am Leben ist. Während sich Chief Brooks (William Catlett) von der örtlichen Polizei liebevoll um die traumatisierte Frau kümmert, dämmert weiteres Unheil. Zu Pamelas großer Empörung wird das Camp wiedereröffnet. Und dann tauchen plötzlich zwei Männer bei ihr auf, die sich als Cops ausgeben, aber ganz offensichtlich Böses im Schilde führen – und schließlich auf extrem brutale Weise von ihr eliminiert werden. Pamela stellt entsetzt fest: „Sie haben mich gefunden!“ Und für uns Zuseher wird klar: Es gibt noch eine länger zurückliegende Vorgeschichte zu Pamela und Jason, die irgendetwas mit einer Firma oder einem Projekt namens „Argonaut“ zu tun hat

Trailer
Crystal Lake – Trailer© YouTube
TV-Media Bewertung

Einerseits folgt "Crystal Lake" den Regeln des Slasher-Genres und zelebriert Gewalt und Mord auf möglichst drastische und brutale Art. Zum anderen kommt der Horror hier aber auch auf leisen Sohlen und mit schwarzem Humor daher. Etwa in Form eines gruseligen Selbsthilfeseminars oder bei der Begegnung mit einem Bären. Zusätzlich wird auch reichlich Seventies-Flair versprüht. Und in weiterer Folge ebenso Flair der späten Fifties – aber damit verraten wir jetzt eigentlich schon fast zu viel …