Die Serie spielt 1925 in England und beginnt auf einer Party im schicken Anwesen von Lady Caterham (Helena Bonham Carter, "The King‘s Speech"). Deren Tochter, Lady Eileen Brent, genannt Bundle (Mia McKenna-Bruce, "How to Have Sex"), amüsiert sich mit ihren Freunden und macht beim Flirten mit Gerry Wade (Corey Mylchreest, "My Oxford Year") brisante Pläne für die nächste Woche. Doch dazu kommt es nicht: Gerry wird am Morgen nach dem Fest tot in seinem Bett aufgefunden. Die anderen Männer der Freundesgruppe hatten sich zuvor einen Scherz erlaubt und acht Wecker in seinem Zimmer versteckt, die den berüchtigten Langschläfer aufschrecken lassen hätten sollen. Nun sind nur noch sieben Wecker übrig, die sorgfältig aufgereiht auf der Kommode um die Wette klingeln. Ein unerfahrener Polizist tippt auf eine Überdosis Schlafmittel, die schlaue und schlagfertige Bundle weiß aber, dass Gerry sich nie selbst etwas angetan hätte und beginnt, Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf mehr als nur eine Verschwörung sowie eine illustre Gruppe an Verdächtigen. Außerdem trifft sie auf den Scotland-Yard-Ermittler Superintendent Battle (Martin Freeman, "Sherlock"), der großes Interesse an dem komplexen Fall zu haben scheint.
Der fein ausgestattet und stark besetzte Mysterykrimi kann trotz einiger großer Änderungen die zentralen Schwächen der Vorlage nicht aufwiegen. Der Fall ist trotz neuer Auflösung und actionreichem Finale zu überladen, nie dringlich und die Serie schafft erst in der letzten Folge richtig in die Gänge zu kommen. Wozu die insgesamt filmlange Handlung sinnbefreit in drei Folgen unterteilt wurde, bleibt hier das größte Rätsel.
