Von lauten Böllern über knisternde Osterfeuer bis hin zu feinem Kunsthandwerk: die Traditionen rund um Ostern sind vielfältig und bunt. "Land und Leute" zeigt verschiedene Bräuche quer durch die Bundesländer, wie etwa das Osterböllerschießen in Kärnten. In Tilbitsch, hoch über dem Wörthersee, gibt es das "Kondl-Schießen": In sieben Milchkannen entwickelt sich aus Calciumcarbid und etwas Wasser Acetylengas. Mit einer brennenden Lunte schlägt man gegen den Boden der umgelegten Kannen. Durch den entstehenden Druck fliegt der Deckel der Kanne mit einem lauten Knall davon. Der erste Schuss ertönt am Ostersamstag, der letzte am Ostermontag. Auch das Burgenland ist reich an von Volksgruppen geprägten Traditionen zu Ostern: In Stinatz etwa zeigt Erika Stipsitzs, wie kunstvoll verzierte Ostereier durch das traditionelle "Eierkratzen" entstehen. Und in der evangelischen Gemeinde Unterschützen wird die Auferstehung durch Osterfeuer symbolisiert. Steyr in Oberösterreich ist eigentlich für weihnachtliche Aktivitäten bekannt. Doch in dieser Stadt wird jetzt auch österliches Brauchtum forciert. Und das österliche Kunsthandwerk ist dabei fest in Frauenhand.