Wo die Lüge hinfällt
Beschreibung

Bea (Sydney Sweeney) und Ben (Glen Powell): klingt doch nach einem schönen Liebespaar, oder? Dachten sich die Jusstudentin und der Investmentbanker bei ihrem ersten Date auch, verbringen sogar eine Nacht zusammen – die Bilderbuchromanze wird jedoch mit einem unschönen „Morgen danach“ abprupt beendet, als Bea ein Telefonat zwischen Ben und seinem Kumpel Pete (Davionte „GA“ Ganter) mitanhört. Ein halbes Jahr vergeht, bis sich ihre Wege zufällig wieder kreuzen.

Denn: Zwischenzeitlich lernten sich just Petes Schwester Claudia (Alexandra Shipp) und Beas Schwester Halle (Hadley Robinson) kennen – und planen nun eine gemeinsame Hochzeit in Sydney, bei der natürlich auch Freunde und Familie zusammenkommen.

Und schon im Flieger clashen Bea, die sich kürzlich von ihrem Verlobten Jonathan (Darren Barnet) getrennt hat, und Ben wieder zusammen – zu allem Übel finden sie heraus, dass sie sogar beide im Haus ihrer Eltern untergebracht wurden.

Als wäre das alles nicht bereits genug Chaos, kommt es, wie für eine typische Rom-Com notwendig, sogar zu noch mehr Turbulenzen, als auf der Hochzeit auch noch Margaret (Charlee Fraser) antanzt – die Ex von Ben und Jonathan …

TV-Media Bewertung

Der Plot des Films „Wo die Lüge hinfällt“ (2023) passt auf einen Bierdeckel und bedient so ziemlich alle Klischees, die das Handbuch der Liebskomödien hergibt.

Einzelne Ideen und Handlungsstränge sind zugegeben charmant und hätten genügend Stoff für herzhafte Unterhaltung der Marke „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ (1999) geboten, all diese Überschneidungen und „Zufallsbekanntschaften“ (Schwester des besten Freundes des Protagonisten verliebt sich in Schwester der Protagonistin; Protagonist und Ex der Protagonistin hatten etwas mit derselben Frau, die plötzlich auf einer Hochzeit aufkreuzt zu der sie keinen direkten Bezug mehr hat) wirken allerdings ziemlich aufgesetzt und sind in den knapp 100 Minuten Laufzeit einfach zu viel des Guten.

Streng genommen handelt es sich bei „Wo die Lüge hinfällt“ (2023) um eine moderne Variante von William Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ (1623), die mit Sydney Sweeney („Euphoria“) und Glen Powell („Top Gun: Maverick“) zumindest harmonisch besetzt wurde.

Regie führte übrigens Will Gluck, der als Genreprofi für Rom-Coms in der Vergangenheit Hits wie „Einfach zu haben“ (2010; u. a. mit Emma Stone), „Freunde mit gewissen Vorzügen“ (2011; u. a. mit Mila Kunis und Justin Timberlake) sowie „About Last Night“ (2014; u. a. mit Kevin Hart und Regina Hall) inszenierte.

Fazit: Sympathische Darsteller und schön gefilmt, aber man sollte sich nicht zu viel erwarten.

Kinoprogramm

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