The Bluff

Beschreibung

In der Realität sind Piraten Mörder, nicht Helden“, erklärt Ercell (Priyanka Chopra Jonas) ihrem 13-jährigen Sohn Isaac. Sie muss es wissen, machte sie doch früher selbst als Freibeuterin „Bloody Mary“ die Karibik unsicher. Die friedliche Existenz, die sie sich danach aufbaute, gerät in Gefahr, als plötzlich ihr einstiger Kapitän Connor (Karl Urban) samt seinen mordlüsternen Mannen in ihre paradiesische neue Heimat auf den Cayman Islands einfällt. Um die Welle an exzessiver Gewalt zu stoppen und ihre Familie zu schützen, muss Ercell auf ihre tödlichen Talente zurückgreifen.

Dabei geht es teilweise dermaßen drastisch zu, dass „The Bluff“ nicht für ein jugendliches Publikum geeignet ist. Es geht um Gold und Rache. Die brutale Schlachtplatte ist im Jahr 1846 angesiedelt, als sich die Ära der Piraten im Karibischen Meer langsam ihrem Ende zuneigt. Ercell schaffte den Absprung bereits vor etlichen Jahren und führt seither ein beschauliches Leben als Ehefrau und Mutter. Über ihre blutige Vergangenheit weiß kaum jemand Bescheid. Doch durch eine Dummheit ihres Mannes T. H. (Ismael Cruz Córdova) kriegt Ercells früherer Kapitän Connor Wind von ihrem Aufenthaltsort. Dieser hat noch ein Hühnchen mit ihr zu rupfen, weil sie ihn einst um einen beträchtlichen Goldschatz erleichterte, rückt mit seiner Mannschaft rachsüchtig in ihr Insel-Idyll vor und metzelt die halbe Dorfgemeinschaft nieder. Doch Ercell weiß sich zu wehren …

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Rezension: Unsere Kritik zum Film

Regisseur Frank E. Flowers, der selber von den Cayman Islands stammt und 2024 das Biopic „Bob Marley: One Love“ in die Kinos brachte, liefert mit „The Bluff“ einen beinharten, aber unterhaltsamen Piraten-Actioner mit etwas Humor ab, bei dem die Regie-Brüder Anthony und Joe Russo („Avengers: Endgame“) als Produzenten fungierten.