Practical Magic 2

Beschreibung

Sally (Sandra Bullock) und Gillian (Nicole Kidman) stammen aus einer Hexenfamilie, auf deren Frauen seit Jahrhunderten ein fataler Fluch liegt. Jeder Mann, in den sich eine Owens-Frau verliebt, ist dem Tod geweiht. In "Practical Magic 2 – Zauberhafte Schwestern" rücken nun Sallys Töchter Kylie (Joey King) und Antonia (Maisie Williams) stärker ins Zentrum. Die beiden sind mittlerweile Mitte 20 und halten die düsteren Familiengeschichten für nicht viel mehr als ein Gerücht. Bis Kylie ihrem Freund gesteht, dass sie ihn liebt – und er am nächsten Morgen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt ins Koma fällt. Plötzlich sieht es ganz danach aus, als könnte an den alten Geschichten doch etwas dran sein. Kylie setzt alles daran, den jahrhundertealten Fluch endlich zu brechen, und führt Sally und Gillian damit bis nach England, wo auf Sally sogar eine neue Begegnung wartet. Die Frage, die sich nun stellt: Kann der Bann diesmal tatsächlich gebrochen werden?

Trailer

Practical Magic 2 – Trailer© YouTube

Rezension: Unsere Kritik zum Film

Vor allem die Chemie zwischen den Frauen ist einmalig. Auch nach 28 Jahren bestimmen die Owens ihr Schicksal selbst, sie treffen die Entscheidungen und fangen einander immer wieder auf. Bullock und Kidman waren gerade einmal 34 und 31, als sie Sally und Gillian zum ersten Mal spielten, heute sind sie 62 und 59. Abseits der Leinwand ist ebenfalls etwas von der Schwestern-Dynamik geblieben. „Wir sind wie Schwestern“, sagt Kidman über Bullock und spricht von großer Zuneigung und einem starken Beschützerinstinkt. Genau davon lebt auch die Fortsetzung: von einem nostalgischen Wiedersehen mit einer vertrauten Welt. Auch der Generationenwechsel gelingt: Kylie und Antonia bringen frischen Wind in die Familiengeschichte, ohne Bullock und Kidman aus dem Mittelpunkt zu drängen. Nicht jeder Zauber sitzt allerdings: Die 130 Minuten hätten etwas Straffung vertragen, und das eigenwillige Gebräu aus Hexerei, Liebesfilm und Familiendrama muss man nach wie vor mögen. Wer den ersten Film ins Herz geschlossen hat, dürfte sich trotzdem schnell wieder zu Hause fühlen. Kult lässt sich nicht planen, aber manchmal wirkt sein Zauber noch 28 Jahre später.

Kinoprogramm

Keine Vorstellungen im gewählten Zeitraum.