Kleine schmutzige Briefe

Kleine schmutzige Briefe

Beschreibung

Liebe Grüße lesen sich anders. Seit Wochen bekommt die noch bei ihren dominanten Eltern lebende Jungfer Edith Swan (Olivia Colman) obszöne Briefe zugeschickt. Ein Skandal und im prüden England des Jahres 1920 auch noch ein Grund, jemanden ins Gefängnis zu werfen.

Während Edith an Gottes Willen appelliert, möchte ihr verbitterter Vater Edward (Timothy Spall) die Sache selbst in die Hand nehmen. Er glaubt, dass hinter den Briefen die kürzlich aus Irland zugezogene Rose Gooding (Jessie Buckley) steckt. Die hatte schon immer ein loses Mundwerk, flucht und lebt so gar nicht sittsam und christlich.

Der Verdächtigung sind die männlichen Polizeieinheiten vor Ort nur allzu gewillt nachzukommen. Nur: Die einzige Beamtin, Gladys (Anjana Vasan), glaubt, dass jemand anderer hinter den Briefen stecken könnte. Und so beginnt sie, während Rose im Gefängnis sitzt, mit einer Gruppe Frauen zu ermitteln …

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Rezension: Unsere Kritik zum Film

Frauenwahlrechtsbewegung, religiöse Dogmen, die Rolle der Frau, Hysterie: Der Film „Kleine schmutzige Briefe“ (2023) – ein Mix aus Komödie und ein bisschen Krimi – nimmt sich kritisch dieser Themen an, sucht keinen absoluten Bösewicht in einer auf Fakten beruhenden Story, die von sozialen Umständen bestimmt ist.

Um wirklich einen dringlichen Punkt zu machen, ist er oft zu harmlos nett und lustig – jedenfalls aber sehenswert.