Das Nonnenrennen

Beschreibung

Es ist ein ambitioniertes Projekt, dem sich die Nonnen eines Benediktinerklosters in der französischen Provinz um jeden Preis annehmen wollen: die Ordensschwestern wollen ein heruntergekommenes Altersheim wieder in Schuss bringen!

Der Wille ist zwar da, doch es fehlt am nötigen Kleingeld – das sich für die Kirche allgemein schwer auftreiben lässt, überhaupt hier in der Pampa und obendrein für solch eine Aktion.

Ganz unkonventionell werden die Schwestern kreativ und greifen zu gar unorthodoxen Mitteln: Sie melden sich kurzentschlossen bei einem örtlichen Radrennen an, bei dem ein saftiges Preisgeld winkt! Womit sie aber nicht gerechnet haben, ist Konkurrenz aus den eigenen Reihen. Denn auch eine andere Gruppe Nonnen meldet sich zum Bewerb an – auch sie wollen sich damit das Taschengeld für eines ihrer Herzensprojekte aufbessern.

Nun heißt es schleunigst ins „Trainingslager“ für die frommen Damen, denn um so ein Rennen zu gewinnen muss man nicht nur schneller als die anderen sein, man sollte auch die Basics des Fahradfahrens kennen und wissen, wie man auf einem Drahtesel Platz nimmt. Aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge …

Jetzt ansehen

Rezension: Unsere Kritik zum Film

Die Geschichte von „Das Nonnenrennen“ (2022) liest sich zugegeben charmant und wird von den Hauptdarstellerinnen auch sympathisch rübergebracht, allerdings darf man sich nicht mehr als altbackenen Humor ohne Überraschungen erwarten.

Der französische Regisseur und Drehbuchautor Laurent Tirard („Der kleine Nick“) hätte den Zeitpunkt für die Veröffentlichung seines Films nicht besser treffen können und siedelt den Kinostart der klerikal-melancholischen Komödie „Das Nonnenrennen“ just in der Zeit an, in der zeitgleich „The Nun II“ und „Der Exorzist – Bekenntnis“ in den Lichtspielhäusern laufen.

Für Fans von Nonnen, die zur Abwechslung einmal nicht von Dämonen besessen sind, sondern nur wie von der Tarantel gestochen auf Fahrrädern unterwegs sind!