Beschreibung
Die junge Mabel ist ein echter Wildfang. Sie ist laut, temperamentvoll und eine e leidenschaftliche Tierliebhaberin. Weshalb sie es nicht lassen kann, zu versuchen, all l die „armen“ Tiere – Frösche, Schnecken und Hasen –, die in ihrer Schule in Terrarien gehalten werden, zu befreien. Natürlich misslingt ihr das. Das ärgert Mabel zutiefst. Tiere brauchen doch ihre Freiheit und müssen in die Natur! Trost findet das junge Mädchen in dieser Situation bei ihrer Großmutter Tanaka. Ihre Oma führt sie eines Tages zu einer ganz besonderen Lichtung – ein kleiner Teich inmitten des Waldes hinter ihrem Haus. Hier pulsiert das Leben – Fauna und Flora befinden sich in perfektem Einklang. In den Jahren darauf besucht sie diesen magischen Ort mit ihrer Oma immer wieder – und auch als erwachsene junge Frau ist der Teich der einzige Ort in ihrer Heimatstadt Beaverton, an dem sie ihren inneren Frieden wiederfinden kann. Als sie erfährt, dass die Lichtung bedroht ist, läuten bei Mabel alle Alarmglocken. Wie sich herausstellt, plant Bürgermeister Jerry Generazzo im Rahmen seines Wahlkampfs zur Wiederwahl ausgerechnet dort ein neues Teilstück der Autobahn. Mabel ist verzweifelt, zumal die Bauarbeiten schon bis zum Teich vorgedrungen sind. All die Tiere, die hier gelebt haben, sind fort! Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Bauarbeiten zu verhindern, erfährt Mabel, dass ihre College-Professorin Dr. Sam und deren Kolleg*innen herausgefunden haben, wie man das menschliche Bewusstsein in lebensechte Roboter-Tiere übertragen lassen und so direkt mit Tieren kommunizieren kann. Mit dem Mut der Verzweiflung ergreift Mabel die Chance, diese noch unerprobte Technologie zu nutzen, und lässt ihren Geist quasi in den Körper eines als Biber getarnten Roboters „springen“ (daher der Titel „Hoppers“). Während sie die freie Wildbahn in der Folge als Biber kennenlernt, freundet sich Mabel rasch mit einigen lustigen Tieren an – darunter Biber Loaf und Grizzly-Dame Ellen. Schließlich trifft sie auf den legendären und lebenslustigen Biber-König George, der sich als König aller Säugetiere in diesem Grätzel des Waldes entpuppt. Mit seiner Hilfe entwickelt Mabel einen so irrwitzigen wie waghalsigen Plan, das gesamte Tierreich gegen den gemeinsamen Feind – Bürgermeister Jerry – zu vereinen …
Rezension: Unsere Kritik zum Film
Nach den Krisenjahren in der Pandemie landete Pixar mit Alles steht Kopf 2 anno 2024 nicht nur einen dringend benötigten Hit – mit einem globalen Einspiel von knapp 1,7 Milliarden Dollar avancierte der Streifen vorläufig auch zum erfolgreichen US-Animationsfilm aller Zeiten. Eine irre Summe, die Zoomania 2 im Vorjahr mit über 1,8 Mrd. sogar noch übertreffen konnte. In diese Box-Office-Sphären wird Hoppers wohl kaum vordringen können. Der Film hat aber – wie praktisch alle Pixar-Hits – das Herz am rechten Fleck, und technisch gibt es wenig überraschend nichts zu kritisieren. Dass der Film auch eine schöne Botschaft transportiert – um unsere Beziehung zur Natur, zu den Tieren, aber auch um das Bewusstsein oder die Erkenntnis, dass wir selbst Tiere sind und ebenfalls Teil des Ökosystems –, ist ein weiteres riesiges Plus. Während sich Kids über viele Slapstick-Einlagen zerkugeln können, dürften Erwachsene mit so manch gelungenem Filmzitat ihre Freude haben.
