Gravity

Beschreibung

Der Weltraum. Wir befinden uns in einer Erdumlaufbahn in rund 600 Kilometern Höhe. Es gibt keine Atmosphäre, die Schallwellen weiterleiten könnte. Keinen Luftdruck. Keinen Sauerstoff. Leben im All ist unmöglich. Die Crew des US-Raumschiffs "Explorer“ führt Reparaturen am Hubble-Weltraumteleskop durch. Unter der Aufsicht des erfahrenen Astronauten Matt Kowalski (George Clooney) ist die Technikerin Ryan Stone (Sandra Bullock) gerade dabei, eine neue Kommunikationseinheit zu montieren, als es zur Katastrophe kommt.

Ein schadhafter Satellit hat eine Kollision verursacht und so eine tödliche Kettenreaktion ausgelöst. Nun rast Schrott mit hoher Geschwindigkeit auf die „Explorer“ zu. Innert Sekunden werden das Shuttle sowie das Teleskop zerstört, und nur die Ingenieurin sowie Kowalski überleben das Unglück. Ohne Funkkontakt zur Erde treiben die beiden durch den leeren Raum und versuchen verzweifelt, eine verlassene russische Raumstation zu erreichen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird der Sauerstoff immer knapper …

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Rezension: Unsere Kritik zum Film

Mit „Gravity“ schuf der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“; „Children of Men“) eine meisterliche Mischung aus Katastrophenspektakel, Survivaldrama und Sci-Fi-Kammerspiel, das ganz nebenbei auch philosophisch-existenzielle Fragen aufwirft. In technischer Hinsicht ist „Gravity“ schlicht sensationell. Das Um und Auf, ohne das der Streifen kaum funktionieren würde, ist aber die schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin. Sandra Bullock war nie besser. Ihr Spiel – ein Mix aus purer Agonie und verbissener Entschlossenheit – geht unter die Haut. Verdienter Lohn: sieben Oscars – darunter fünf in den technischen Kategorien (Kamera, Schnitt, Ton, Tonschnitt, visuelle Effekte) plus Goldbuben für Musik und Regie.