Beschreibung
Nach dem tragischen Unfalltod ihres kontrollsüchtigen Mannes, bei dem dämonische Kräfte nicht ganz unschuldig waren, sucht die junge Alice im Zuge der Trauerfeier Trost bei ihren Schwiegereltern auf deren abgelegenem Familienanwesen. Doch als sich einer nach dem anderen in Deadites verwandelt, mutiert das Beisammensein rasch zu einem im wahrsten Wortsinn höllischen Familientreffen …
Rezension: Unsere Kritik zum Film
Das einst von Sam Raimi kreierte Horror-Universum „Tanz der Teufel“ (OT: „Evil Dead“) dreht sich um das Necronomicon Ex-Mortis, ein uraltes sumerisches Buch, das beim Lesen finstere Dämonen freisetzt. „Evil Dead Burn“ markiert bereits Film Nr. 6 der Kultfilmreihe. Der französische Regisseur Sébastien Vaniček, der schon mit seinem Erstlingsfilm „Spiders - Ihr Biss ist der Tod“ (2023) positiv aufzeigen konnte, serviert uns mit „Evil Dead Burn“ eine Art Symphonie des Grauens für Hardcore-Splatterfans, die mit einigen wirklich beeindruckenden Plansequenzen und lässigen visuelle Einfällen besticht. Abseits aller Grauslichkeiten überrascht auch Story selbst, die das Porträt einer dysfunktionalen Familie zeichnet – und darüberhinaus auch das Thema häuslicher Gewalt streift. Empfehlung für Genrefans – und fix nichts für Zartbesaitete!
