EPiC – Elvis Presley in Concert

EPiC – Elvis Presley in Concert

Beschreibung

Baz Luhrmann drehte 2022 den Spielfilm „Elvis”, der Hauptdarsteller Austin Butler zum Star machte. Das Thema ließ den australischen Regisseur aber offenbar nicht los. Bei seinen Recherchen stieß er auf verloren geglaubte Konzertaufnahmen des King of Rock’n’Roll sowie spannendes Doku-Material. Daraus formte Luhrmann „EPiC – Elvis Presley in Concert”, das eine Mischung aus Doku und Konzertfilm ist. In den ersten 15 Minuten sehen wir eine schnelle Zusammenfassung von Elvis’ Leben bis zum Ende der 60er: Karrierestart, Army-Zeit in Deutschland und Rückkehr in die USA, wo Presley dutzende teils lachhafte Hollywood-Filme drehte. Diese Machwerke waren auch der Grund für die Unzufriedenheit des „Kings“: Er wollte zurück auf die Bühne und Musik machen. Von 1969 bis 1977 trat er in über 1.000 Konzerten in Las Vegas auf, hin und wieder spielte er drei Shows pro Tag. Diese Konzerte bilden nach der ersten Viertelstunde den Rest des Films: Wir sehen, wie Presley auf der Bühne schwitzend alles gibt, mit dem Publikum Schmäh führt und die Hüften kreist wie zu seinen Anfangszeiten. Dazu gibt es Aufnahmen hinter den Kulissen von Proben und Fan-Treffen, auch Archiv-Interviews werden eingestreut …

Rezension: Unsere Kritik zum Film

„EPiC” ist kein Presley-Porträt und schon gar nicht kritisch. Luhrmanns Doku ist eine Huldigung an Elvis’ Bühnen-Persona. Der King performt, als ob es um sein Leben geht. Oberstes Credo ist Entertainment, der Konzertgast ist König, er bläut seiner Band ein, die Songs immer so zu spielen, als sei es das erste Mal. Der Spaß, den er an den Bühnenshows hatte, überträgt sich auch auf das Kino-Publikum – es ist fast unmöglich, nicht zu den (fast zur Gänze ausgespielten) Klassikern wie „Suspicious Minds” oder „Hound Dog” mitzuwippen. Seine dunklen Seiten haben hier freilich keinen Platz. Dafür gibt es andere Dokus und Spielfilme.

Kinoprogramm

Keine Vorstellungen im gewählten Zeitraum.