Einer wie Erika

Einer wie Erika

Beschreibung

Seine Geschichte ist bekannt, aber nach wie vor faszinierend: Erik Schinegger galt von Geburt an (1948 in Kärnten) als Mädchen und wuchs auch als solches auf - bis man bei einer Untersuchung ein Y-Chromosom entdeckt. Dabei hat ihre/seine Mutter schon früh Bedenken. Immerhin schraubt Erika (Markus Freistätter) schon als Kind lieber an Seifenkisten rum als mit Puppen zu spielen. Der Papa findet das normal, die Mutter betet. Da wird Erika als Teenie vom ÖSV entdeckt. Was folgt, ist ein rasanter Aufstieg im Ski-Zirkus. Erika kommt ins Nationalteam, erhält Werbeverträge, gewinnt einen Weltmeistertitel und wird in ihrem Heimatdorf zum gefeierten Ski-Star. Dann die Hiobsbotschaft: Bei einem sogenannten "Sex-Test" im Vorfeld der Olympischen Spiele 1968 kommt raus, dass Erika genetisch schon immer ein Mann war! Völlig überfordert mit der Situation, wird Erika von Funktionären dazu gedrängt, sich operieren zu lassen – und zwar zu einer "echten" Frau. Was Erika/Erik will, scheint aber (fast) niemanden zu interessieren …

Rezension: Unsere Kritik zum Film

Die Geschichte von Erik Schinegger als berührendes, prominent besetztes Heimat- und Gesellschaftsdrama, bei dem der ÖSV alles andere als gut wegkommt. Lief bei uns unter dem Titel „Erik & Erika” 2018 im Kino.