Drive - The Pretenders

Drive - The Pretenders

Beschreibung

Im Zentrum der neuen deutschen Young-Adult-Romanze steht die talentierte Mechanikerin Sarah (Lisa-Marie Koroll, "Bibi & Tina"), die selbst gerne am Steuer sitzen würde, derzeit aber für das Team des skandalgeplagten Stars Dante (Amin Baahmed) arbeitet. Als ein vermeintlich intimes Foto der beiden viral geht, überlegt sich das Marketingteam einen genialen Plan. Die beiden täuschen eine Verlobung vor, wodurch Dantes Bad-Boy-Image aufpoliert wird. Im Gegenzug bezahlen Dantes Manager Sarahs Schulden und bieten an, sie heimlich zu trainieren und zu Dantes potenzieller Nachfolgerin auszubilden. Die vorgetäuschte Beziehung ist also für beide ein guter Deal, obwohl sie sich zu Beginn absolut nicht ausstehen können. Doch natürlich entwickeln sich aus dem Zweckbündnis bald echte Gefühle.

Trailer

Drive - The Pretenders – Trailer© YouTube

Rezension: Unsere Kritik zum Film

"Drive – The Pretenders" basiert auf dem Roman der Amerikanerin Tamara Lush und setzt auf mehrere bekannte Motive des Genres, die wir schon aus etlichen Prime Video-Produktionen kennen. Wie in der "Culpables"-Reihe geht es um Autorennen, die Fake-Beziehung kennen wir aus "Off Campus", und die "Enemies to Lovers“-Dynamik erinnert an "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe". Die Ähnlichkeit der Serien und Filme ist Teil des Reizes des YA-Genres und schafft Vertrautheit, hier fühlt es sich aber stellenweise wie das ungelenke Abhaken einer Checkliste an. Kein Klischee (verbindendes Trauma, tote Verwandte) wird ausgelassen, und die Geschichte verläuft von Anfang bis Ende so, wie man es erwartet. Dennoch muss der deutsche Film den internationalen Vergleich nicht scheuen. Die Rennszenen sind ansehnlich inszeniert, und die Chemie der Hauptdarsteller passt. Genrefans werden bedient und dürfen auf mehr hoffen, die Buchreihe umfasst bereits drei Teile.