Beschreibung
Hannes (Sebastian Bezzel) war einmal ein gefeierter Autor, dessen Fantasyroman Im Dunstkreis der Möwe Publikum und Kritik begeisterte. Doch die versprochenen Fortsetzungen lassen seit Jahren auf sich warten – sehr zum Leidwesen seiner Umwelt, weniger zu seinem eigenen. Gemütlich lebt er mit seiner erfolgreichen Frau Sara (Anna Schudt) in Hamburg und genießt das Nichtstun. Als Tochter Cara (Kya-Celina Barucki) zum Studium auszieht und Sara kurzerhand mitnimmt, gerät Hannes’ Welt ins Wanken. Plötzlich steht er allein da – ohne Inspiration, ohne Ehefrau, dafür mit Sohn Nick (Philip Müller), der mitten in der Prüfungsphase steckt. Während Hannes versucht, sein Leben, seine Karriere und sein Selbstbewusstsein wieder in den Griff zu bekommen, tritt die junge Vanessa (Judith Bohle) in sein Leben – und bringt neuen Schwung, aber auch Turbulenzen.
Rezension: Unsere Kritik zum Film
Wem diese Familie bekannt vorkommt: Die war schon das Rückgrat in „Das Pubertier“ von Leander Haußmann aus dem Jahr 2017 nach dem Bestseller von Jan Weiler, damals mit Jan Josef Liefers als Hannes. Jetzt haben Erfolgsregisseur Sönke Wortmann („Der Vorname“ plus Nachfolger) und Eberhofer-Star Sebastian Bezzel ein weiteres Buch Weilers übernommen – und machen aus dem Vater in der Krise ein schön bebildertes und dialogstarkes Kinovergnügen für Erwachsene, das zwischendurch auch nachdenklich stimmt.
