Die Legende von Ochi

Die Legende von Ochi

Beschreibung

Das Fantasyabenteuer um affenähnliche Wesen in den Karpaten ist weit weg von Disney. Und das ist gut so Ein Außenseiterkind trifft ein Fantasiewesen, die beiden werden Freunde und brechen zu einem gefährlichen Abenteuer auf. Diese Grundprämisse gab’s schon zigmal in der Geschichte des Kinos, sie wird auch für Die Legende von Ochi recycelt. Das Schöne an dieser Version ist aber, dass sie nicht unseren üblichen Sehgewohnheiten entspricht, wenn es um Kinderfilme geht. – Die Legende von Ochi spielt auf einer Insel im Schwarzen Meer, wo nicht viele Menschen leben, aber u. a. das Mädchen Yuri (die Berlinerin Helena Zengel aus dem verstörenden Drama Systemsprenger, 2019). Sie lebt mit ihrem durchgeknallt-peinlichen Vater Maxim (herrlich: Willem Dafoe) und ihrem Adoptivbruder Petro (Finn Wolfhard aus Stranger Things), die beide Jagd auf die Ochis machen. Maxim hält die Waldwesen, die eine Mischung sind aus Monchhichis und Gizmo, bevor er zum Gremlin wird, für gefährliche Monster. Doch als Yuri einen kleinen Ochi verletzt in einer Falle findet, freundet sie sich mit ihm an und beschließt, ihn nach Hause zu bringen. Maxim, blind vor Sturheit und Wut, hetzt den beiden bewaffnet hinterher …

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Rezension: Unsere Kritik zum Film

Nichts gegen Disney-Blockbuster, sie haben uns viele wunderschöne Kinostunden beschert, aber ein Ausbruch aus dem üblichen Kinderfilm-Allerlei ist echt erfrischend: In Ochi sind die Figuren richtig schräg, die Musik ist voller dissonanter Klänge, die Effekte sind handgemacht statt CGI. Der Streifen ist nicht perfekt (Wolfhard hat eine schwache Rolle, die Story ist wie erwähnt nicht neu), aber er hat das gewisse Etwas.