Der Teufel trägt Prada 2

Der Teufel trägt Prada 2

Beschreibung

Eigentlich hatte sie es an die Spitze des Journalismus-Olymp geschafft und eine prestigeträchtige Auszeichnung gewonnen. Doch just in dem Moment, als Andy Sachs (Anne Hathaway) für ihre Arbeit beim New York Vanguard ausgezeichnet wird, kommt die Hiobsbotschaft: Einsparungen, Neustrukturierung, das ganze Team ist gefeuert. Eine Wutrede auf die ausgedünnte Medienlandschaft ergattert ihr die Aufmerksamkeit des Gesellschafters Irv Ravitz (Tibor Feldmann) und seines Sohns Jay (B.J. Novak). Zu deren Repertoire an Medien gehört nämlich unter anderem das Fashionmagazin Runway. Jene Runway, bei der Andy 20 Jahre zuvor in „Der Teufel trägt Prada“ als zweite Assistentin der exzentrisch-knallharten Chefin Miranda Priestly (Meryl Streep) gearbeitet hatte.

 

Diese steckt, wie der Zufall so will, ebenfalls in der Krise. Eine Geschichte über eine billige Fashion-Linie hat sich als unethisches Fast Fashion-Moloch erwiesen, die Reputation des Magazins leidet. Also wird Andy schnell als neue Chefin des Reportagen-Bereichs eingestellt um die Glaubwürdigkeit zu retten. Mirandas rechte Hand Nigel (Stanley Tucci) freut sich, Emily (Emily Blunt), einst ebenfalls Mirandas Assistentin und nun Kuratorin bei Runway-Finanzier Dior, ist schockiert, Miranda scheint sich gar nicht an sie erinnern zu können. Doch für das übliche Bürodrama ist diesmal wenig Zeit, es gibt größere Hürden zu überwinden. Runway brechen die Auflagen und die Budgets weg, als Jay den Konzern übernimmt, droht die komplette Zerbröselung des Magazins …

Rezension: Unsere Kritik zum Film

Die Entschlossenheit, mit der Andy und ihre Kollegen sich gegen die Übernahme und den Personalabbau wehren, ist nicht nur aus journalistischer Sicht eine eiskalte Watsche zur gegenwärtigen Wirtschaftspolitik von Unternehmen. Es wird sich so ziemlich jeder Zuschauer auf die eine oder andere Weise wieder erkennen. Lose adaptiert nach Motiven des Lauren Weissberger Romans „Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück“, gibt es zwar noch immer viel Haute Couture, Luxus, ein romantisiertes New York wie auch ein noch idyllischeres Mailand. Aber Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna gelingt es, trotz einem allzu versöhnlichen, herbeigezauberten Happy End, zu zeigen, wie die Schönheit von Mode, gut recherchiertem Journalismus und erzählerischen Visionen dem Kapital und den Clicks zum Fraß vorgeworfen werden. Das sitzt letztendlich viel mehr als das freudige Wiedersehen mit alten Bekannten.

Kinoprogramm

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