Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Beschreibung

Der Plot setzt in der nahen Zukunft, irgendwann zwischen 2027 und 2030, ein. Der NASA-Astronaut Mark Watney (Matt Damon) ist eines von sechs Mitgliedern von Ares 3, der dritten bemannten Marsmission. Als ein Sturm ihre Raumkapsel, die sie zu ihrem in einer Mars-Umlaufbahn kreisenden Schiff zurückbringen soll, zu zerstören droht, sind die Astronauten um Kommandantin Lewis (Jessica Chastain) zum Abbruch der Mission gezwungen. Doch der Gang zur Kapsel wird Mark zum Verhängnis, als er von der abgerissenen Antenne der Wohnkuppel getroffen und außer Sichtweite geschleudert wird. Weil sie ihren Kollegen für tot hält, befiehlt Lewis den Notstart. Doch Watney ist nicht tot. Wie durch ein Wunder hat er den Sturm nur leicht verletzt überlebt. Und natürlich ist ihm auch die Aussichtslosigkeit seiner Lage sofort bewusst. Mark ist auf dem 15 Millionen Meilen entfernten Mars gestrandet – und ob zerstörter Antenne auch von jeglicher Kommunikation mit der Erde abgeschnitten. Zudem soll die nächste Ares-Mission in frühestens vier Jahren landen. Seine Nahrungs-Vorräte reichen aber nur für 400 Tage. Um seine Überlebenschancen zu steigern, beginnt der Botaniker und Ingenieur zu improvisieren …

Jetzt ansehen

Rezension: Unsere Kritik zum Film

"Wir erzählen hier die ultimative Überlebensgeschichte", sagt Regisseur Ridley Scott, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Andy Weirs gefeierten Bestseller zu adaptieren. "Mark Watney findet sich mit unglaublichen Härten konfrontiert und ist zudem total isoliert – unser Film handelt davon, wie er darauf reagiert. Bleibt er ruhig, bewahrt er seinen Humor und beginnt er, Probleme zu lösen?"

Watneys Galgenhumor wird in der Folge zu einer Art Überlebensstrategie. Dabei wirkt der teils locker-leichte Ton bei seinen Videotagebuch-Aufzeichnungen nie aufgesetzt, er verstärkt oft noch die Dramatik der Situation. Man kann gar nicht anders, als mitzufiebern, wenn Watney alias Matt Damon seine nahezu aussichtslose Lage analysiert und schließlich aktiv wird.

Mit seiner weitgehend werkgetreuen Bestselleradaption schuf Ridley Scott einen bildgewaltigen – die Aufnahmen im IMAX-Format sind grandios –, spannenden und bis in die Nebenrollen perfekt besetzten Sci-Fi-Überlebenskampf, der sogar realistisch anmutet. Kurz: Ein echtes Kinohighlight, nicht nur für Genreliebhaber – und möglicherweise Scotts bester Film seit „Gladiator“!