Apex

Beschreibung

Nach einem tragischen Verlust muss Sasha (Charlize Theron) mit sich selbst ins Reine kommen und entschließt sich, in der Einsamkeit ihre Grenzen auszuloten. Tatsächlich macht sie bald existentielle Erfahrungen in unbarmherziger Natur – doch auf etwas andere als die geplante Art: Ihr sitzt ein psychopathischer Jäger (Taron Egerton) im Nacken, der schmunzelnd seine Waffe zückt, Musik auflegt und ihr erklärt: „Es ist ganz einfach: Du hast bis zum Ende des Songs Zeit, dich so weit es geht zu entfernen.“ Und schon rennt Sasha los wie der Teufel, und eine wilde Verfolgungsjagd über Wasserfälle, durch steiles Gebirge und reißende Flüsse hebt an. Doch mit dem Davonlaufen alleine ist es nicht getan: Wenn sie überleben will, muss sich Sasha dem Kampf stellen …

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Rezension: Unsere Kritik zum Film

Der spanisch-isländische Regisseur Baltasar Kormákur ist so etwas wie ein Experte für lebensbedrohliche Situationen in unwegsamem Gelände: In seinem Bergsteigerdrama „Everest“ (2015) läuft eine Expedition auf den höchsten Berg der Welt schief, im Horror-Actioner „Beast – Jäger ohne Gnade“ (2022) muss sich eine Familie in einem südafrikanischen Wildreservat gegen einen wilden Löwen behaupten. Die Dreharbeiten von „Apex“ (das Skript steuerte Jeremy Robbins bei, der schon bei der Serie „The Purge – Die Säuberung“ zum Autorenteam gehörte) fanden in wildromantischen, teils schwer zugänglichen Landschaften im australischen Bundesstaat New South Wales statt.

Den Schauspielern wurde dabei einiges abverlangt: Charlize Theron erklärte scherzend, dass sie einige gefährliche Stunts gänzlich ohne Gurtzeug ausführte und es eigentlich ein „Wunder“ ist, dass sie überhaupt noch lebt. Besonders zimperlich ist die 2007 zur Sexiest Woman Alive gekürte Schauspielerin jedenfalls nicht: Die ausgebildete Balletteuse, die ihre Karriere einst als Tänzerin startete, brach sich während des Drehs eine Zehe – und arbeitete unbeirrt weiter. Auch Taron Egerton, der in seiner Karriere bislang meist als Good Guy besetzt wurde, musste für den Film neben einem intensiven Fitnesstraining noch einiges mehr in Kauf nehmen: Um glaubhaft die Rolle des sadistischen Monsters verkörpern zu können, musste er tief in die Schattenseiten seines Ichs vordringen. Geholfen hat ihm dabei, erklärte Egerton, das Studium von „Das Schweigen der Lämmer“ …