A Quiet Place: Tag Eins

Beschreibung

Basierend auf John Krasinskis „A Quiet Place“-Filmreihe, ist die Idee des Films bzw. Spin-offs „A Quiet Place: Tag Eins“ bereits am Titel abzulesen. Während sich die beiden ersten Filme der Horrorreihe mit den Aliens, die alles töten und fressen, was Geräusche macht, um eine Kleinfamilie am Land drehte (und somit die postapokalyptische Handlung auf vergleichsweise engen und persönlichen Raum herunterbrach), führt uns die nun vorliegende Vorgeschichte an den Tag zurück, an dem die spinnenähnlichen Kreaturen auf der Erde landen. Konkret in New York, einer der lautesten Städte der Welt.

Es kommt sofort zu einem Blutbad im Big Apple, die Menschen auf den Straßen und ihren Wohnungen sind ein dankbares Opfer für die extrem kräftigen und schnellen Monster aus dem All. Die Armee sprengt daraufhin alle Brücken, denn die Außerirdischen saufen im Wasser ab. Evakuierungen laufen, Voraussetzung ist aber, dass die Leute den Hafen erreichen und ein Boot besteigen.

Im Mittelpunkt von „A Quiet Place: Tag Eins“ stehen eine schwerkranke junge Frau namens Samira alias Sam (Lupita Nyong’o), die gerade erst in die US-Metropole gekommen ist, der sensible Junganwalt Eric (Joseph Quinn aus der Netflix-Serie „Stranger Things“) und ein schwarzweißer Kater. Während Eric zum Hafen will, hat Samira aber andere Pläne …

Rezension: Unsere Kritik zum Film

Selbst nach zwei Filmen – „A Quiet Place“ (2018) und „A Quiet Place 2“ (2020) – sind noch viele Fragen offen in der Welt der „A Quiet Place“-Saga: Woher kommen die Aliens eigentlich? Warum haben sie sich die Erde ausgesucht? John Krasinski, der bei diesem ersten Spin-off nur als Produzent fungierte und die Regie Michael Sarnoski („Pig“) anvertraute, fand, es sei an der Zeit zu zeigen, wie der Rest der Welt mit der Alien-Invasion umgeht.

Eines vorweg: Der Schauplatzwechsel tut der Reihe gut, ein dritter Teil am Land mit denselben Protagonisten (u. a. Emily Blunt, John Krasinski, Millicent Simmonds) wäre wohl langweilig gewesen. Neo-Regisseur Sarnoski setzt das Chaos in New York sehr gut in Szene. Stark ist auch der Sound. Da es nach wie vor darum geht, jedes Geräusch zu vermeiden, um am Leben zu bleiben, ist jeder Ton wichtig für die Handlung. Das kosten die Macher aus, eine Metropole wie New York eröffnet viel mehr Sound-Möglichkeiten als eine Farm am Land.

Natürlich ist „A Quiet Place: Tag Eins“ nicht perfekt. Die Aliens bleiben wie sie sind, da werden keine neuen Facetten hinzugefügt (wie steuern diese Ungetüme eigentlich ihre Raumschiffe?) und dass die Katze kein einziges Mal miaut, ist in etwa so realistisch wie die Alien-Invasion an sich.

Alles egal, denn Spannung und Effekte passen – und das ist das Wichtigste an der „Quiet Place“-Reihe. Zudem machen Nyong’o und Quinn einen tollen Job. Letzterer erinnert uns übrigens ein wenig an Robert Downey Jr. in seinen jüngeren Jahren.

Falls es einen vierten Teil geben sollte, hoffen wir, dass es den Aliens an den Kragen geht. Titelvorschlag: „A Quiet Place – Der letzte Tag“.

Kinoprogramm

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