Beschreibung
Ein Jahr nach 28 Years Later geht es bereits weiter in dem von Zombies, hier Infizierte genannt, verseuchten Großbritannien. Spike (Alfie Williams), der im letzten Film Hilfe für seine totkranke Mutter (Jodie Comer) suchte, und der Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes), der ihm dabei half, kehren zurück. Erneut geschrieben von Alex Garland, aber diesmal unter der Regie von Nia DaCosta, gehen Spike und Kelson dabei weniger in Konfrontation mit Infizierten, sondern müssen mit anderen, menschlichen Überlebenden hadern. Kelson, der in einem riesigen Knochentempel wohnt, der als Mahnmal für die Toten dienen soll, möchte mittels medikamentöser Experimente an einem infizierten Alpha, Samson (Chi Lewis-Parry), das Virus weiter erforschen. Dabei behandelt er diesen jedoch nie wie eine Laborratte, sondern mit Respekt und Freude an der Gemeinschaft. Spike hingegen ist im letzten Film in die Fänge des satanistischen Kults von Sir Lord Jimmy Crystal (Jack O’Connell) geraten. Dieser ist ein stets freundlich grinsender Sadist mit blonden Haaren und Trainingsanzug, der mit seiner Gang andere Überlebende ausraubt und ermordet.
Rezension: Unsere Kritik zum Film
Setzte sich der letzte Film noch mit Verarbeitung von Verlust und dem Erwachsenwerden in einer brutalen Welt auseinander, so fungieren Spike und Dr. Kelson diesmal als Symbol für die Reflexion über eine hoffnungsvolle Zukunft. Eine Welt, die auf starken Fundamenten und Zusammenhalt gebaut ist. In unseren unsicheren Zeiten kein Thema, das einem fremd wäre. Die „Jimmys“ und Kelson treffen unweigerlich im letzten Akt aufeinander. Der Showdown, der dabei zu den Klängen von Iron Maiden abgezogen wird, gehört zu einer der besten Sequenzen des Franchises. Ein dritter Film ist bereits in Arbeit, Fans dürfen sich in diesem auf die Rückkehr von Cillian Murphy als Jim aus dem ersten Teil freuen.