„Soul“ (2020) [FILM]

Szene aus dem Film „Soul“ (2020)

Szene aus dem Film „Soul“ (2020)

Die wichtigsten Infos zum Film „Soul“ (2020) auf einen Blick: Inhaltsangabe, Verfügbarkeit bei den Streaminganbietern, Altersfreigabe, Genre, IMDb-Bewertung, Kritik, Regisseur:in, Schauspieler:innen, Entstehungsjahr, Produktionsland, Originaltitel, Alternativtitel und Einspielergebnisse. Wir wünschen gute Unterhaltung!

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Trailer von „Soul“

Trailer von „Soul“ (2020)


Steckbrief

  • Originaltitel: Soul
  • Entstehungsjahr: 2020
  • Produktionsland: USA
  • Regie: Pete Docter
  • Genre: Animation, Computeranimation
  • Altersfreigabe: ab 0 Jahren (FSK)
  • Box Office / Internationales Einspielergebnis an den Kinokassen: 121 Millionen USD
  • IMDb-Bewertung: 8,0/10 *
  • Thematische Zugehörigkeit: Pixar

„Soul“ – wer streamt es?

Hier sehen Sie auf einen Blick, ob es „Soul“ (2020) zurzeit beim Streamingdienst Ihres Vertrauens (u. a. Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+ u. v. m.) spielt:


Cast: Die wichtigsten Synchronsprecher:innen und ihre Rollen

  • Stimme im Original: Jamie Foxx als Joe Gardener / Deutsche Stimme: Charles Rettinghaus
  • Stimme im Original: Tina Fey als 22 / Deutsche Stimme: Anna Carlsson
  • Stimme im Original: Alice Braga als Fachberaterin Jerry / Deutsche Stimme: Magdalena Turba
  • Stimme im Original: Richard Ayoade als Fachberater Jerry / Deutsche Stimme: Jaron Löwenberg
  • Stimme im Original: Graham Norton als Moonwind / Deutsche Stimme: Frank Schaff
  • Stimme im Original: Daveed Diggs als Paul / Deutsche Stimme: Kaze Uzumaki
  • Stimme im Original: Phylicia Rashād als Libba / Deutsche Stimme: Marianne Groß
  • Stimme im Original: Cora Champommier als Connie / Deutsche Stimme: Lilly Fröhlich
  • Stimme im Original: Ahmir Khalib Thompson aka „Questlove“ als Curley / Deutsche Stimme: Tobias Schmidt
  • Stimme im Original: Donnell Rawlings als Dez / Deutsche Stimme: Björn Schalla
  • Stimme im Original: Jeannie Tirado als Direktorin Arroyo / Deutsche Stimme: Uschi Hugo
  • Stimme im Original: Dorian Lockett als Dorian / Deutsche Stimme: Matti Klemm

Inhaltsangabe von „Soul“ – worum es in dem Film geht?

Joe Gardner liebt Jazzmusik, sie ist alles, worüber er spricht, alles worüber er nachdenkt. Joe verdient seine Brötchen als Musiklehrer in New York, träumt aber schon immer davon, eines Tages als Jazzmusiker auf einer großen Bühne zu spielen. Just an dem Tag, an dem ihm ein Lehrauftrag in Vollzeit mit Pension und Sozialleistungen angeboten wird, erhält er auch einen Anruf von seinem einstigen Schüler Curley, der nun ein gefragter Schlagzeuger ist. Der bittet ihn, in den renommierten Jazzclub „Half Note“ zu kommen, da sie einen Pianisten brauchen, um am Abend mit der berühmten Dorothea Williams, einer Ikone des Jazz, zu spielen. Joe ignoriert die Bitten seiner Mutter, die Stelle anzunehmen und seinen Traum, Jazzmusiker zu werden, aufzugeben. Stattdessen eilt er zum Vorspielen in den Club, wo er Williams beeindruckt. Beschwingt eilt Joe danach durch die Stadt, besorgt sich einen Anzug, fällt dann aber in eine Kanalöffnung – und stirbt. So trennt sich Joes Seele von seinem Körper und steht plötzlich auf einer Art Förderband, das sich rasant auf ein grelles Licht zubewegt. Was tun? Joe will sich seinen großen Tag durch den Tod nicht verderben lassen, springt ab und findet sich an einem Ort namens „Davonseits“ wieder, wo Seelen ihre Leidenschaften ausbilden und ihnen ihre Persönlichkeiten zugewiesen werden, bevor sie zu einem neugeborenen Baby transportiert werden. Hier trifft Joe auf 22, eine Seele mit einer eher trüben Sicht auf das Leben, obwohl sie noch keinen Körper bewohnt hat. Nicht einmal Mentoren wie Mutter Teresa, Gandhi oder Muhammad Ali – um nur einige zu nennen – konnten sie überzeugen. Joe hingegen gibt nicht auf: Er ist fest entschlossen, seinen Auftritt am Abend wahrzunehmen …


Kritik/Meinung zum Film

Was ist der Sinn des Lebens? Woher kommen, wohin gehen wir? Das sind nur ein paar der großen Fragen, die Menschen sich stellen. Fragen, die man nicht unbedingt in einem Animationsfilm erwartet. Doch Pixar scheut bekanntlich keine Themen, so komplex sie auch erscheinen mögen. Das beweisen u. a. Werke wie „Oben“ (2009), in dem es um die Erfüllung von Lebensträumen, das Altern und den Tod geht, oder „Alles steht Kopf“ (2015), das die Gefühlswelt einer Elfjährigen ergründet. „Soul“, das 23. Werk der Pixar Animation Studios, wälzt in der gleichen Tradition stehend ähnlich essentielle Fragen.

Leicht hatte es der Film leider nicht, immerhin war es der erste Pixar-Film, dessen regulärer Kinostart auf Grund der Coronapandemie (COVID-19) mehrmals verschoben werden musste, bevor „Soul“ in vielen Teilen der Welt auf den Streamingdienst Disney+ ausgelagert wurde. Was sich auch am Box Office bemerkbar machte: weltweites Einspiel „nur“ 121 Millionen USD. Unter diesen Voraussetzungen zwar immer noch ein nettes Sümmchen, aber mit geschlossenen Lichtspielhäusern klingeln die Kinokassen eben nur halb so laut.

Immerhin erschien im März des selben Jahres noch „Onward: Keine halben Sachen“ in den Kinos, der zwar auch bereits seine Startschwierigkeiten hatte, jedoch ebenfalls mit 141,9 Millionen USD zu Buche schlug.

Dafür regnete es Preise! Bei der Oscarverleihung 2021 wurde „Soul“ als „Bester Animationsfilm“ in den Abend entlassen, dazu kam der Academy Award für „Beste Filmmusik“ (Trent Reznor, Atticus Ross, und Jon Batiste). Eine weitere Nominierung gab’s in der Kategorie „Bester Ton“. Ein solch musikalischer Film durfte natürlich auch bei den Grammy Awards nicht ungeachtet bleiben – „Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien“. Weiters gab es Preise und Nominierungen bei u. a. den BAFTA Awards („Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“), den Golden Globe Awards (ebenfalls „Bester Animationsfilm“ und „Beste Filmmusik“) sowie den Annie Awards (sechs Auszeichnungen!).

In der neuen Tradition der Streaming-Veröffentlichungen, erschien 2021 mit „Luca“ der 24. Pixar-Film bei Disney+.


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Pixar: Alle Filme des Animationsstudios im Überblick!

Die Filme der Pixar Animation Studios zählen nicht nur zu den bekanntesten und beliebtesten Animationsfilmen am gesamten Markt, sie sind in ihrer Gesamtheit auch die finanziell erfolgreichsten! Das Publikum, egal ob Jung oder Alt, ist sich einig: ein Pixar-Film lohnt sich immer! Wer die Werke der amerikanischen Filmschmiede – die sich übrigens im Besitz der Walt Disney Company befindet – noch nicht kennen sollte, kann sich mit dieser Tabelle einen schnellen Überblick des vollständigen Repertoires verschaffen:

Alle Pixar-Filme auf einen Blick
Titel Erscheinungsjahr Film Nr.
Toy Story 1995 1
Das große Krabbeln 1998 2
Toy Story 2 1999 3
Die Monster AG 2001 4
Findet Nemo 2003 5
Die Unglaublichen – The Incredibles 2004 6
Cars 2006 7
Ratatouille 2007 8
WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf 2008 9
Oben 2009 10
Toy Story 3 2010 11
Cars 2 2011 12
Merida – Legende der Highlands 2012 13
Die Monster Uni 2013 14
Alles steht Kopf 2015 15
Arlo & Spot 2015 16
Findet Dorie 2016 17
Cars 3: Evolution 2017 18
Coco – Lebendiger als das Leben! 2017 19
Die Unglaublichen 2 2018 20
A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando 2019 21
Onward: Keine halben Sachen 2020 22
Soul 2020 23
Luca 2021 24
Rot 2022 25
Lightyear 2022 26
Elemental 2023 27

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„Ratatouille“ (2007) [FILM]

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„Cars 2“ (2011) [FILM]

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„Alles steht Kopf“ (2015) [FILM]

„Arlo & Spot“ (2015) [FILM]

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*Was ist die IMDb bzw. für was steht die IMDb-Bewertung? Die Internet Movie Database (kurz: IMDb) ist ein international gültiges „Verzeichnis“ von Rezensionen für Filme und Serien. Einsehbar sind diese Bewertungen unter der Webadresse https://www.imdb.com. – Es gilt das Datum der Bewertungen zur Veröffentlichung des Artikels!

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