The Visit: Regisseur und Produzent sahen Geister

Im Interview beantworten Regisseur und Produzent des Horror-Thrillers die Fragen unserer L. A.-Korrespondentin Evie Sullivan

Video-Interview: Unsere L. A.-Korrespondentin Evie Sullivan sprach für TV-MEDIA mit den Verantwortlichen des neuen Gruselschockers ‚The Visit‘ – M. Night Shyamalan (Regisseur) und Jason Blum (Produzent). Dabei entlockte sie den beiden erstaunliche Details über ihre Erfahrungen mit Geistern...

Das ganze Video-Interview inklusive Filmszenen finden Sie am Ende dieses Artikels!

Blum und Shyamalan über Horror, das Altern und Geister – das Interview im Wortlaut:

Evie Sullivan: Ihr seid beide als Horrorspezialisten bekannt...
Blum (deutet auf Shyamalan): Er Thriller, ich Horror!

Evie Sullivan: ‚The Visit‘ vereint Elemente von Komödie, psychologischem Thriller – seid ihr gerade dabei, ein neues Genre zu kreieren?
Shyamalan: Ich hoffe doch, dass jeder meiner Filme einzigartig ist und dass man jeden einzelnen schwer in eine Kategorie packen kann. Das ist gut uns schlecht gleichzeitig. Aber mir ist es wichtig, dass, wenn ich einen Film mache, er wie kein zweiter ist. Ich mag es auch sehr gern, dass die Filme nicht wirklich kategorisierbar sind. Grundsätzlich mache ich psychologische Thriller, die ein bisschen zum fürchten sind. ‚The Visit‘ ist ziemlich zum fürchten. Mir gefällt aber der Humor, den wir da transportieren. Insofern ist es schon eine neue Form.

Evie Sullivan: ‚The Visit‘ beleuchtet auch sehr schön unsere Angst vor dem Altern. War das die Grundlage für das Drehbuch?
Shyamalan: Auf jeden Fall. Die Angst vor dem Altern ist das zentrale Thema des Films, es führt in Folge auch zur Angst vor dem Tod. Mir gefallen diese psychologischen Fragestellungen. Es macht beispielsweise für den Zuschauer einen großen Unterschied, ob ich einen 35-jährigen Mann in eine Zimmertüre stelle oder eine alte Frau. Bei der alten Frau fürchten wir uns seltsamerweise sofort, immerhin: sie ist alt, sie ist zerbrechlich. Eigentlich sollte uns der junge Mann mehr erschrecken. Aber so läuft das nicht. Und das ist Ausdruck der tief verwurzelten Angst: Was wird mit unserem Körper im Alter geschehen, was mit unserem Geist? ‚The Visit‘ spielt mit all diesen Ängsten – sowohl in einer witzigen als auch in einer gruseligen Art.

Evie Sullivan: Das Haus, in dem der Film spielt ist ziemlich gruselig, wie habt ihr das gefunden?
Shyamalan: Wir hatten echt Glück. Es war wichtig, dass wir das Haus für eine längere Zeit hatten, dieses alte Ding kontnen wir 6 Monate lang belagern und es für die Proben, die Drehs etc. nutzen. Ich hab das Haus gefunden, es war mal eine Farm und stand von der Bank aus zum Verkauf, die wollten es schon dringend loswerden. Ich hab mit der Bank gesprochen und darum gebeten, ob ich es für 6 Monate mieten kann. Die Bank war einverstanden – ich hab natürlich auch gesagt, dass sie mehr Geld mit dem Haus verdienen, wenn ich einen Film dort gedreht habe – lacht. Und dann waren wir eben 6 Monate dort ohne hin- und herfahren zu müssen, das war die ideale Situation, um ‚The Visit‘ zu drehen.

Evie Sullivan: Das Haus, in dem der Film spielt ist ziemlich gruselig, wie habt ihr das gefunden?
Shyamalan (zu Blum): Wow, da musst Du antworten!


Ich glaube nicht an Geister, aber ich habe einmal einen gesehen!


Blum:: Also eigentlich glaube ich ja nicht an Geister, aber: Ich hab tatsächlich mal einen Geist gesehen. Das passt jetzt nicht ganz zusammen, ich weiß. Aber als ich 22 Jahre alt war, sah ich am Fußende meines Bettes (ich lebte in einer Kellerwohnung in NYC) einen Geist. Der war da. Grundsätzlich glaube ich also nicht an Geister, allerdings: den hab ich gesehen.


Shyamalan: Jason repräsentiert eine Art Mensch, die man häufig trifft. Recht zynisch. Zynisch, weil er eigentlich unbedingt glauben möchte – ich meine, er macht ausschließlich Filme über Geister – genau deshalb!


Blum: Ja, das stimmt schon, eigentlich möchte ich glauben.


Shyamalan: Es ist offenbar so ein wichtiges Thema für ihn, dass er darauf dann mit Superzynismus reagiert. Wenn ihm jemand nämlich wirklich beweisen könnte, dass es Geister tatsächlich gibt, es wäre sicher der größte Moment in seinem Leben. Ich stehe dem Thema offen gegenüber. Als Kind hab ich auch einen Geist gesehen, manchmal gehe ich in meinen Haus herum – dort hab ich keine Angst, nie – und wünsche mir, ich würde jemanden in einer Ecke stehen sehen. Das wäre großartig...

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