Suizid-Serie 13 Reasons Why jetzt mit Warnhinweisen versehen

Mit Hannah und Clay gibt es bald ein Wiedersehen

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Die erste Staffel der Netflix-Serie ‚13 Reasons Why‘ (dt. ‚Tote Mädchen lügen nicht‘) sorgte 2017 für zahlreiche Kontroversen. Jetzt reagiert Netflix – mit Warnhinweisen, Aufklärung und einer Studie. Die Details:

Vergewaltigung, fieses Mobbing, Drogen und Suizid: In der Netflix-Serie ‚Tote Mädchen lügen nicht‘ (‚13 Reasons Why‘) wurden einige harte Themen verarbeitet – anhand des Beispiels der Schülerin Hannah Baker, die sich suizidiert und den Weg dahin sowie die Gründe auf Audiocassetten festhält. Kontroversen blieben nicht aus: In Neuseeland etwa wurde verfügt, dass Teenager unter 18 Jahren die Serie nur noch im Beisein der Eltern oder anderer Erwachsener ansehen sollten.

Vorschau auf die zweite Staffel von 13 Reasons Why

Auch US-Gesundheitsorganisationen warnten davor, dass die Serie bei Jugendlichen mit psychischen Problemen eine Verschlechterung des Zustandes hervorrufen könne.

Netflix: Absicherung mit Studie

Die zweite Staffel von ‚Tote Mädchen lügen nicht‘ steht in den Startlöchen und Netflix versucht jetzt mit Videowarnhinweisen und einer Studie für mehr Aufklärung bzw. Absicherung zu sorgen.

Die Darsteller von 13 Reasons Why und ihre Botschaften an die Zuseher

Dem Forschungsbericht der Northwestern University (Illinois) zufolge hätten „fast drei Viertel“ von 5.000 befragten jugendlichen und minderjährigen Sehern der Serie angegeben, dass die Serie ihnen geholfen habe, „harte Themen“ zu verarbeiten, sagt Netflix. Zudem habe die Hälfte der Befragten angegeben, sich bei Personen entschuldigt zu haben, die sie schlecht behandelt hätten.

Louise beschloss ihre Geschichte zu erzählen, weil sie 13 Reasons Why gesehen hat

Studie: Das sagen die befragten Eltern

Die für die Studie interviewten Eltern wiederum gaben laut Netflix an, sich zusätzliche Infos über die angesprochenen „harten Themen“ zu wünschen. Auch dem trägt der Streamingdienst (bereits seit dem Aufkommen der Kritik vergangenes Jahr) Rechnung: Auf der Website 13ReasonsWhy.Info finden suizidgefährdete oder mental instabile Zuschauer Hilfsangebote in ihrer Nähe. Zusätzlich wurde eine „Aftershow“ produziert, in der Fachleute die Themen der jeweiligen Episode nachbesprechen.

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