Fast alle dieser 30 Videospielverfilmungen gingen in die Hose!

Als Game top, als Film ein Flop: Sogar die Super-Mario-Brüder hat’s erwischt!

Als Game top, als Film ein Flop: Sogar die Super-Mario-Brüder hat’s erwischt!

Videospiele sind nicht fürs Kino gedacht? Dem stimmen wir großteils zu und ranken 30 Game-Adaptionen von der schlechtesten zur besten!

In der virtuellen Welt kannst du jeder und alles sein. Das ist mitunter ein Grund, warum sich Videospiele im Lauf der Zeit aus der Nerdnische hin zum Massenphänomen entwickelt und den Sprung auf die große Leinwand geschafft haben. Einen Film auf solch einer Basis beruhen zu lassen ist meist keine gute Idee und gilt als ewiger Fluch der Filmbranche – denn bislang konnten nur wenige Regisseure ein Game fürs Kino würdig umsetzen. Dies ist übrigens auch umgekehrt der Fall: Wer einen Film als Vorbild für sein Videospiel nimmt, fährt meistens ein!

From Worst to Best: TV-MEDIA zeigt die schlimmsten und besten Beispiele!

Als Beispiele dafür, wie man es nicht machen sollte (*hust* Uwe Boll *räusper*), haben wir diese Liste erstellt. Doch keine Sorge: Im aufsteigenden Ranking* werden im letzten Drittel natürlich auch noch ein paar Lichtblicke gezeigt. Viel Spaß! *gemessen an den Wertungen der IMDb

Platz 30) House of the Dead

House of the Dead (Trailer)

  • Jahr: 2003
  • Regie: Uwe Boll
  • IMDb-Rating: 2,0/10
  • Videospiel-Genre: Lightgun Rail Shooter

Die Teenies Cynthia, Greg, Karma und Alicia wollen die Sommerferien begießen. Die Rave-Party auf einer verlassenen Insel kommt ihnen dabei gerade recht, doch die vier kommen zu spät und verpassen das Boot, das mit den Partygästen bereits abgelegt hat. Um doch noch mitfeiern zu können, überreden sie den Bootsmann Victor Kirk (Jürgen Prochnow), sie zu der Insel zu bringen. Doch statt tanzender Menschenmassen treffen sie auf eine Horde Zombies! Diese haben die Tänzer bereits zum Frühstück verdrückt und warten jetzt auf einen Nachtisch … Meinung: Ein Trash-Feuerwerk, das leider ernst gemeint war. Regisseur Uwe Boll verwirklichte in seiner Karriere noch einige weitere Videospieladaptionen, die allesamt zum Scheitern verurteilt waren, House of the Dead ist jedoch nachweislich die schlechteste Videospielverfilmung aller Zeiten!

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Platz 29) Alone in the Dark

Alone in the Dark (Trailer)

  • Jahr: 2005
  • Regie: Uwe Boll
  • IMDb-Rating: 2,3/10
  • Videospiel-Genre: Survival Horror, Action-Adventure

Der auf übernatürliche Phänomene spezialisierte Privatdetektiv Edward Carnby (Christian Slater) hat von einer Reise ein über 10.000 Jahre altes Artefakt mitgebracht. Seine Ex-Freundin, die Archäologin Aline Cedrac (Tara Reid), versucht die Geheimnisse des Artefakts zu ergründen. Inzwischen passieren merkwürdige Dinge: Unbescholtene Bürger verwandeln sich in blutrünstige Zombies und attackieren friedfertige Menschen. Urheber des Ganzen scheint der skrupellose Professor Lionel Hudgens (Matthew Walker) zu sein, der das dunkle Geheimnis des Artefakts für seine finsteren Pläne nutzen will. Damit kann er das Tor zwischen der realen Welt und dem Reich der dunklen Mächte kontrollieren. Carnby, Aline und der Regierungsagent Burke (Stephen Dorff) kommen der grausamen Wahrheit allerdings auf die Spur – einer Wahrheit, die ihren Ursprung in Carnbys Kindheit hat … Meinung: 2008 erschien Alone in the Dark II als Verleihversion in den Videotheken, im Regiestuhl nahmen Michael Roesch und Peter Scheerer Platz – Uwe Boll fungierte als Produzent. Beide Horrorfilme sind nicht nur langweilig, sondern auch extrem vorhersehbar!

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Platz 28) BloodRayne

BloodRayne (Trailer)

  • Jahr: 2005
  • Regie: Uwe Boll
  • IMDb-Rating: 2,9/10
  • Videospiel-Genre: Third-Person-Shooter

Die Handlung des Films passt auf eine Briefmarke: Halbvampirin Rayne (Kristanna Loken aus Terminator 3) wird von ihrem eigenen Vater, dem Vampirlord Kagan (Ben Kingsley), in einer Freakshow gefangen gehalten. Ihr gelingt die Flucht und sie sinnt auf Rache … Meinung: Uwe Boll zementierte mit Filmen wie diesem seinen zweifelhaften Ruf als schlechtester Regisseur der Welt, dennoch hat er es geschafft, für die miserable BloodRayne-Verfilmung etliche namhafte Stars vor die Kamera zu zerren (u. a. Kristanna Loken, Michael Madsen, Ben Kingsley, Michelle Rodriguez, Udo Kier sowie US-Sänger Meat Loaf) sowie das Budget für zwei (!) Fortsetzungen – BloodRayne 2: Deliverance (2007) und BloodRayne: The Third Reich (2010) – aufzustellen und als Regisseur umzusetzen.

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Platz 27) Far Cry

Far Cry (Trailer)

  • Jahr: 2008
  • Regie: Uwe Boll
  • IMDb-Rating: 3,1/10
  • Videospiel-Genre: Ego-Shooter, Action-Adventure

Auf einer abgelegenen Militärinsel forscht der ruchlose Dr. Krieger (Trash-Ikone Udo Kier) an der Entwicklung des perfekten, unverwundbaren und bedingungslos gehorsamen Soldaten. Aber die ersten Prototypen – blasse, dumpfe Halbzombies – haben noch ihre Macken, und es gibt einiges zu vertuschen. Vor allem, weil die Durchschlagskraft der neuen Supertruppe am eigenen Wachpersonal blutig getestet wird. Davon bekommt auch die Journalistin Valerie (Emmanuelle Vaugier) Wind, weil ihr Onkel Max (Ralf Moeller) auf der Insel stationiert ist, sie heimlich mit Infos versorgt – und sich eines Tages nicht mehr meldet. Also bricht Valerie zur Insel auf. Der Mann, der sie mit dem Boot hinüberbringen soll, ist ein gewisser Jack Carver (Til Schweiger), der vor der Küste wenig erfolgreich ein Whale-Watching-Unternehmen betreibt. Doch Jack ist ehemaliger Elitesoldat. Und als Valerie kurz nach der Ankunft gleich einmal von den Wachen eingesackt und das Boot zerstört wird, zeigt Rambo a. D. Jack den Bösewichten des Doktor Krieger einmal so richtig, wo der Hammer hängt … Meinung: Bei den Namen Boll, Kier, Moeller und Schweiger bekommen Trash-Fans vermutlich einen Atemstillstand, Cineasten steigt jedoch der Inhalt ihrer Mägen auf. Zugegeben, der Film ist unterste Schublade und selbst für die Kategorie D-Movie noch zu mies, aber der unfreiwillige Humor, den dieses Machwerk verströmt, macht es erträglich. Der „König der Bösewichte“ Udo Kier ist als exzentrischer deutscher Fiesling in seinem Element und Ralph Moeller beansprucht als Zombiekrieger 110 Prozent seiner mimischen Möglichkeiten.

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Platz 26) Double Dragon

Double Dragon (Trailer)

  • Jahr: 1994
  • Regie: James Yukich
  • IMDb-Rating: 3,7/10
  • Videospiel-Genre: Beat ’em up

Los Angeles im Jahr 2007: Eine von einem großen Erdbeben ausgelöste Flutwelle hat weite Teile der südkalifornischen Metropole unter sich begraben und aus dem Hollywood Boulevard einen breiten Strom gemacht. Gangs regieren die zerstörte Stadt, in der Gewalt und Chaos herrschen. In dieser Umgebung versuchen die verwaisten Brüder Jimmy (Mark Dacascos) und Billy Lee (Scott Wolf) zu überleben. Als sie von ihrer Pflegemutter eines Tages die Hälfte eines Talismans erhalten, verändert sich ihr Leben dramatisch. Denn der skrupellose Gangboss Koga Shuko (Robert Patrick), Besitzer der anderen Hälfte, trachtet danach, beide Teile des Talismans zu vereinigen, um so über grenzenlose Macht zu verfügen … Meinung: Das Time Magazine listete diesen Film 2009 in den Top 10 der schlechtesten Videospielfilme aller Zeiten – und liegt damit nicht verkehrt. Auch wenn die Reihe im Videospielsektor als kultig gilt (es gab u. a. Comics und eine Zeichentrickserie), haben die laienhaften Schauspieler und das stümperhafte Drehbuch ihren Teil dazu beigetragen, diese Adaption zu einer der schlechtesten der Filmgeschichte zu verdammen. Da hilft auch die Besetzung u. a. mit der damals 22-jährigen Alyssa Milano (Charmed – Zauberhafte Hexen) nichts.

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Platz 25) Schwerter des Königs – Dungeon Siege

Schwerter des Königs – Dungeon Siege (Trailer)

  • Jahr: 2007
  • Regie: Uwe Boll
  • Originaltitel: In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale
  • IMDb-Rating: 3,8/10
  • Videospiel-Genre: Fantasy-Action-Rollenspiel

Der Königsneffe Fallow (Matthew Lillard) paktiert mit dem Magier Gallian (Ray Liotta), um den alten König Konreid (Burt Reynolds ) zu entmachten. Hierfür belegt Gallian das Volk der wilden Krugs mit einem Zauber und zieht mit ihnen plündernd durch das Königreich Ehb. Zu den Opfern der Krugs zählt bald auch die Familie von Farmer (Jason Statham). Der Versuch, seine entführte Frau Solana (Claire Forlani) zu befreien, misslingt. Farmer wird vom königstreuen Zauberer Merrick (John Rhys-Davies) gerettet und gesund gepflegt … Meinung: Trotz hohen Budgets (60 Millionen US-Dollar) und einiger Stars mutierte die Dungeon-Siege-Verfilmung zum Flop. Globales Einspiel: 13 Millionen USD. Autsch!

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Platz 24) Street Fighter – Die entscheidende Schlacht

Street Fighter – Die entscheidende Schlacht (Trailer)

  • Jahr: 1994
  • Regie: Steven E. de Souza
  • Originaltitel: Street Fighter
  • IMDb-Rating: 3,9/10
  • Videospiel-Genre: Fighting

Die Welt am Abgrund: Der diabolische Diktator General Bison (Raúl Juliá) terrorisiert mit seiner Streitmacht das Land. Über 60 UN-Mitarbeiter hat er bereits als Geiseln, verlangt 20 Milliarden Dollar Lösegeld, der gefährliche Konflikt steht an der Schwelle eines Weltkrieges. Da tritt der Oberbefehlshaber der Alliierten Truppen, Colonel Guile (Jean-Claude Van Damme), mit seiner Elitekämpferin Cammy (gespielt von Sängerin Kylie Minogue!) zu einer geheimen Rettungsaktion an … Meinung: Gemäß der virtuellen Originalvorlage Street Fighter II: The World Warrior (1991) ist die Action durchaus fetzig, aber leider auch eindimensional und stark überzeichnet geraten – weswegen die Besetzung mit Jean-Claude Van Damme in der Hauptrolle ja fast schon als gewollt trashig gewertet werden kann. Mit Street Fighter: The Legend of Chun-Li wurde 2009 übrigens eine Fortsetzung realisiert, die mit einer IMDb-Wertung von 3,7 ebenfalls verdeutlicht, dass man die kultige Kampfspiel-Reihe in den Weiten der Arcardeautomaten belassen sollte. Oder man macht es wie die britische 2014er-Miniserie Street Fighter: Assassin’s Fist – die wir tatsächlich schwer empfehlen können!

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Platz 23) Super Mario Bros.

Super Mario Bros. (Trailer)

  • Jahr: 1993
  • Regie: Annabel Jankel und Rocky Morton
  • IMDb-Rating: 4,0/10
  • Videospiel-Genre: Jump’n’Run

Weil ihre Ausgrabungsstätte für Reptilienfunde seit Tagen überflutet ist, zieht Paläontologin Daisy (Samantha Mathis) die Mario Brothers zu Rate – die besten Installateure von Brooklyn. Kaum vor Ort, schlittern Mario (Bob Hoskins) und Luigi (John Leguizamo) in das Abenteuer ihres Lebens, denn die hübsche Forscherin wird entführt, und als sie sich an ihre Fersen heften, landen sie per Zeitreiseportal in der Stadt Dinohattan. In der aggressiven, lebensfeindlichen Metropole, deren Bewohner sich in beängstigendem Maße als Fleischfresser entpuppen, regiert der dämonische Echsenkönig Koopa (Dennis Hopper), der mithilfe eines magischen Steins (der sich in Daisys Besitz befinden soll) seine Macht ausweiten will … Meinung: Hier passt rein gar nichts, maximal die Namen einzelner Figuren wurden korrekt übernommen! Beim Charakterdesign haben die Macher des Films absolut ins Klo gegriffen, keine der Figuren kommt auch nur ansatzweise so rüber wie in der legendären Nintendo-Videospielreihe – und der Zeitreise-Plot lässt selbst hartgesottenen Fans die Füße einschlafen. In einem Interview bezeichnete Hauptdarsteller Bob Hoskins die Dreharbeiten als „einen Albtraum“ und den Film selbst „das Schlimmste, was er je drehen musste“. Ein Großteil des Films wurde übrigens in einer Zementfabrik gedreht. Er kostete 48 Millionen Dollar und es dauerte drei Jahre, bis er schlussendlich in die Kinos kam. Als Mario wären außerdem noch Danny DeVito und Tom Hanks zur Debatte gestanden – DeVito lehnte jedoch sofort ab.

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Platz 22) Wing Commander

Wing Commander (Trailer)

  • Jahr: 1999
  • Regie: Chris Roberts
  • IMDb-Rating: 4,2/10
  • Videospiel-Genre: Weltraum-Flugsimulation

Im Jahr 2654 befindet sich die Konföderation in einem brutalen Krieg mit den blutrünstigen Kilrathi. Die Sternenflotte der Konföderation ist jedoch zu weit entfernt, um eine geplante Invasion der Aliens auf der Erde zu verhindern. Nur die tollkühnen Kampfpiloten Christopher Blair (Freddie Prinze Jr.), Todd „Maniac“ Marshall (Matthew Lillard) und ihr Wing Commander Jeanette „Angel“ Deveraux (Saffron Burrows) können die Vernichtung des Planeten noch verhindern. Mutig nehmen sie den Kampf gegen den mächtigen Gegner auf … Meinung: Chris Roberts hat sich mit seiner Weltraum-Spieleserie Wing Commander gewiss einen Namen als Spieleentwickler gemacht, als Regisseur/Produzent (u. a. Lucky Number Slevin) klingelt sein Name jedoch nur bei wenigen. Beim Verfilmen seines eigenen Games passt leider so gut wie nichts: schwache Handlung, x-beliebige Actionsequenzen und Special-Effects, deren mangelnde Qualität man nicht einmal auf die 90er-Jahre schieben kann. Unwürdige Adaption eines echten PC-Klassikers!

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Platz 21) Postal

Postal (Trailer)

  • Jahr: 2007
  • Regie: Uwe Boll
  • IMDb-Rating: 4,5/10
  • Videospiel-Genre: Shooter

Der männliche Protagonist Dude (Zack Ward) lebt zusammen mit seiner übergewichtigen Frau Bitch in einem kleinen Wohnwagen im Randgebiet von Arizona. Nach einem missglückten Bewerbungsgespräch und dem nachfolgenden Gang zum Sozialamt steht er auf der Türschwelle seines Onkels Dave, der sich als erfolgreicher Anführer der städtischen Sekte einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit seinem Neffen schmiedet der geliebte Onkel den Plan, verkäufliches Merchandise zu klauen und sich an den Erlösen zu bereichern. Blöd nur, dass zur selben Zeit die Al-Qaida rund um Osama bin Laden in Amerika einmarschiert … Meinung: Man kann es machen wie Charlie Chaplin (Der große Diktator) und politische Satire so betreiben, dass man dafür gefeiert wird, oder man heißt Uwe Boll und schießt gewaltig übers Ziel hinaus. Abseits von gewollten Trash-Faktoren, die aus der virtuellen Vorlage übernommen wurden (Stichwort: Katzen-Schalldämpfer!), ist Postal absolut unterste Schublade. Und dennoch handelt es sich im Ranking der Videospielverfilmungen tatsächlich um den erfolgreichsten Boll-Film – wie auch immer das passieren konnte.

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Platz 20) D.O.A. – Dead or Alive

D.O.A. – Dead or Alive (Trailer)

  • Jahr: 2006
  • Regie: Corey Yuen
  • IMDb-Rating: 4,8/10
  • Videospiel-Genre: Fighting

Zur Info für Nicht-Gamer: Bei Dead or Alive handelt es sich neben Street Fighter, Mortal Kombat und Tekken um den bekanntesten Vertreter des Fighting-Genres. Während bei den eben genannten Videospielen das rohe Verprügeln im Vordergrund steht, hat sich die D.O.A.-Reihe aufgrund des Spin-offs Xtreme Beach Volleyball (2003) ihren ganz „speziellen“ Ruf erarbeitet: Kämpfen schön und gut, aber vor allem die Körper der weiblichen Charaktere sollen dabei zur Geltung kommen. Und genau hier setzt der Film an. Bei einem hochdotierten Martial-Arts-Turnier lassen Christie (Holly Valance), Kasumi (Devon Aoki) und Co die männliche Konkurrenz alt aussehen. Kasumi will noch dazu herausfinden, wie ihr Bruder beim vorigen Turnier starb. Und natürlich bleibt neben dem Kampfbewerb noch Zeit für eine Partie Beachvolleyball in möglichst knappen Outfits … Meinung: Schrill, schön anzusehen, aber strunzdumm. Neben diesem Action-Unfug wirken sogar die Rambo-Filme intellektuell!

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Platz 19) Tekken

Tekken (Trailer)

  • Jahr: 2009
  • Regie: Dwight H. Little
  • IMDb-Rating: 4,8/10
  • Videospiel-Genre: Fighting

Im Jahr 2039 haben Kriege die Menschheit nahezu ausgelöscht, die Kontinente werden nicht mehr von Regierungen, sondern von mächtigen Konzernen geleitet. Einer davon gehört Heihachi Mishima (Cary-Hiroyuki Tagawa), der gleichzeitig Veranstalter des Kampfturniers Tekken ist. Der Bewerb soll die Massen bei Laune halten und verspricht dem Sieger ewige Anerkennung. Auch der rebellische Jin Kazama (Jon Foo) möchte daran teilnehmen. Seine Motivation: blutige Rache an Heihachi, den er für den Tod seiner Mutter Jun (Tamlyn Tomita) verantwortlich macht … Meinung: Abgesehen von Namen und charakteristischen Merkmalen einzelner Figuren hat dieses Machwerk rein gar nichts mit der Hintergrundgeschichte der legendären Tekken-Kampfspielreihe zu tun. Irgendjemand war aber offenbar so überzeugt davon, dass fünf Jahre später tatsächlich ein Sequel folgte. Leider ist Tekken 2: Kazuya’s Revenge (mit einer IMDb-Wertung von 2,8) ebenfalls alles andere als empfehlenswert – nicht einmal für eingefleischte Tekken-Fans!

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Platz 18) Doom

Doom (Trailer)

  • Jahr: 2005
  • Regie: Andrzej Bartkowiak
  • IMDb-Rating: 5,2/10
  • Videospiel-Genre: Ego-Shooter

Auf einem Mars-Mond wird 2046 ein synthetisches Chromosom an einem zum Tode verurteilten Sträfling getestet. Als der darob zum Monster mutiert, wird eine Spezialeinheit angefordert … Meinung: Doom gilt neben Wolfenstein als Wegbereiter der First-Person-Shooter, die mit ihrer expliziten Gewaltdarstellung allerdings auch heftige Kritik (und sogar Verbannung auf den deutschen Index!) einstecken mussten. Was die Authentizität angeht, kann dieser Film keineswegs mit dem Videogame mithalten – zu unterschiedlich sind die Herangehensweisen –, wenngleich er es in puncto Brutalität durchaus mit dem Original aufnehmen kann. Der namhafte Cast um Dwayne Johnson und Karl Urban verhalf dem Streifen auch abseits der Gamingszene zu Beachtung, auch wenn man ihn keinesfalls als Aushängeschild für das gesamte Filmgenre betrachten darf. Mit Doom: Annihilation will Universal Pictures einen „richtigen“ Doom-Film abliefern, die Produktion steht allerdings unter keinem guten Stern: Nach mehrmaligem Hin und Her wurde die Veröffentlichung auf Herbst 2019 verschoben, außerdem soll ein Release in den Kinos abgesagt und stattdessen ein Direct-2-DVD-Vertrieb gewählt worden sein. Selbst der Videospielhersteller Bethesda hat sich mittlerweile von diesem Projekt distanziert – hier kommt wohl nichts Gutes mehr zustande.

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Platz 17) Max Payne

Max Payne (Trailer)

  • Jahr: 2008
  • Regie: John Moore
  • IMDb-Rating: 5,4/10
  • Videospiel-Genre: Third-Person-Shooter

Nachdem Frau und Tochter von Einbrechern gekillt wurden, hat Cop Max Payne (Mark Wahlberg) nichts mehr zu verlieren. Auf der Jagd nach den skrupellosen Mördern dringt er immer tiefer in die drogenverseuchte Unterwelt New Yorks ein und kommt hinter die Intrigen eines machtgierigen Pharmakonzerns – für den seine Frau einst gearbeitet hat. Hilfe erhält er von Auftragskillerin Mona Sax (Mila Kunis) … Meinung: Aus der Schmiede des finnischen Entwicklerstudios Remedy Entertainment und vertrieben von Rockstar Games (u. a. Grand Theft Auto und Red Dead Redemption), hat sich die Max-Payne-Trilogie in Gamerkreisen zum absoluten Kult entwickelt. Die Handlung – düster, packend, aufwühlend und durchaus auf einer emotionalen Ebene nachvollziehbar – zeigt einen gefallenen Helden auf Rachefeldzug, der Film indes lässt keine Gefühlsregung zu. Optisch kommen sich das Film-Noir-Game und der Krimithriller recht nahe, aber das Zwischenmenschliche bleibt auf der Strecke – und genau das macht das Spiel so besonders!

Max Payne gibt es hier *


Platz 16) Ratchet & Clank

Ratchet & Clank (Trailer)

  • Jahr: 2016
  • Regie: Kevin Munroe
  • IMDb-Rating: 5,6/10
  • Videospiel-Genre: Jump’n’Run, Action-Adventure

Ratchet und Clank müssen die Galaxie Solana vor ihrem größten Feind retten, dem Alien Drek, der das gesamte Universum bedroht. Ratchet, ein tollkühner Lombax und der Letzte seiner Art, wuchs ohne Familie auf einem abgelegenen Planeten auf und träumt schon sein ganzes Leben lang davon, ein gefeierter Held zu sein. Clank ist ein etwas zu klein geratener Roboter mit mehr Köpfchen als Muskelkraft. Als die beiden ungleichen Freunde eine gefährliche Waffe entdecken, die fähig ist, ganze Planeten zu zerstören, schließen sie sich mit den glorreichen Galactic Rangers zusammen, um die Galaxie zu retten. Auf ihrer gefährlichen Mission lernen sie, was Freundschaft und Mut wirklich bedeuten und wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben … Meinung: Nirgendwo sonst wäre eine Verfilmung der Ratchet-&-Clank-Saga besser aufgehoben als im Animationsfach. Optisch sieht sie zum Anbeißen aus, die temporeiche Story ist wie für die Originalvorlage üblich recht überschaubar, nur am Humor mangelt’s leider gewaltig. Sehr schade!

Ratchet & Clank gibt es hier *


Platz 15) Assassin’s Creed

Assassin’s Creed (Trailer)

  • Jahr: 2016
  • Regie: Justin Kurzel
  • IMDb-Rating: 5,8/10
  • Videospiel-Genre: Action-Adventure

Callum Lynch (Michael Fassbender) hat sein Leben verwirkt und wird als Mörder mittels Todesspritze hingerichtet. Im Auftrag einer ominösen Firma erwacht er aber kurz darauf in der Einrichtung der Forscherin Sophia (Marion Cotillard) in Madrid wieder. Der Grund: Cal ist ein Nachfahre von Aguilar de Nerha vom Orden der Assassinen, der im Spanien des 15. Jahrhunderts gegen den Templerorden gekämpft und den „Apfel von Eden“ versteckt hat – ein Relikt, mit dem sich der freie Wille des Menschen kontrollieren lässt. Um den Apfel aufzuspüren, soll Cal mittels einer Hightech-Maschine die genetischen Erinnerungen Aguilars „anzapfen“ – und findet sich als Assassine zur Zeit der Inquisition wieder … Meinung: Die französische Entwicklerschmiede Ubisoft schreibt mit ihrer Assassin’s-Creed-Reihe seit 2007 die Geschichtsbücher neu. Protagonisten, die mittels DNA-Splicing und Hightech-Zauberei die wichtigsten Epochen der Menschheitsgeschichte nachempfinden und nachträglich beeinflussen können, gehören hier zum Plot dazu wie das Amen im Gebet. All das „Drumherum“ wird im Film jedoch leider nur peripher behandelt und lässt Nicht-Zocker im Kino ganz schön alt aussehen. Dazu kommt, dass die Kinoadaption trotz Top-Besetzung (Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson, Charlotte Rampling etc.) mit einem mauen Plot(-twist) aufwartet und den echten AC-Fans nichts Neues liefert. Immerhin passt die Kameraführung, die den Streifen zu einem bildgewaltigen Sci-Fi-Actioner aufwertet, den man durchaus einmal ansehen kann, danach aber sofort wieder aus seinem Gedächtnis streicht, um Platz für bessere Filme zu schaffen.

Assassin’s Creed gibt es hier *


Platz 14) Lara Croft: Tomb Raider

Lara Croft: Tomb Raider (Trailer)

  • Jahr: 2001
  • Regie: Simon West
  • IMDb-Rating: 5,8/10
  • Videospiel-Genre: Action-Adventure

Offiziell arbeitet Lara Croft (Angelina Jolie), die auf einem herrschaftlichen Landsitz in England lebt, als Fotojournalistin, insgeheim betätigt sie sich jedoch als Schatzjägerin. Eines Tages entdeckt sie eine Uhr ihres verstorbenen Archäologenvaters (Jon Voight). Sie wendet sich hilfesuchend an ihren Freund Powell (Iain Glen), der, wie sich zeigt, ein fieser Illuminat ist und das allmächtige Geheimnis des Zeitmessers kennt. Er luchst ihn Lara ab, womit eine atemraubende Hatz über die Kontinente anhebt … Meinung: Basierend auf der zum Kult erhobenen PlayStation-Saga erlebte Videospiel-Ikone Lara Croft mit dieser Verfilmung ihren ersten Auftritt auf der Großbildleinwand. Die Schauplätze sind erlesen (Angkor Wat!), die Effekte toll und auch über die Besetzung der Hauptfigur kann man nicht meckern, doch es fehlt dem Streifen an Seele. Mit Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens folgte zwei Jahre später ein actionreiches Sequel, 2018 gab es unter dem Titel Tomb Raider (siehe Platz 9) ein Reboot der Serie mit Oscarpreisträgerin Alicia Vikander in der Titelrolle.

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Platz 13) Mortal Kombat

Mortal Kombat (Trailer)

  • Jahr: 1995
  • Regie: Paul W. S. Anderson
  • IMDb-Rating: 5,8/10
  • Videospiel-Genre: Fighting

Der grausame Zauberer Shang Tsung (Cary-Hiroyuki Tagawa) fordert die drei mutigsten Martial-Arts-Kämpfer der Welt zu einem brutalen Wettstreit heraus: dem Mortal-Kombat-Turnier. Neunmal haben Tsung und seine Fighter, der vierarmige Goro und Sub-Zero, dessen Atem jeden zur Eissäule erstarren lässt, bereits gewonnen. Sollte es ihnen auch diesmal gelingen, wird die Welt der Menschen für immer vom Herrscher der Finsternis regiert werden. Es liegt an dem Mönch Liu Kang (Robin Shou), dem Hollywood-Mimen Johnny Cage (Linden Ashby) und der furchtlosen Polizistin Sonya Blade (Bridgette Wilson), ob die Erde von Tsung in einen Ort des Grauens verwandelt wird. Doch zum Glück sind sie nicht auf sich allein gestellt. In Prinzessin Kitana und Lord Rayden (Christopher Lambert) finden sie heimliche Verbündete … Meinung: Ähnlich wie bei Street Fighter (Platz 24), Dead or Alive (Platz 20) und Tekken (Platz 19) handelt es sich hierbei um die Verfilmung eines Fighting-Games – mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass es Mortal Kombat ob seiner expliziten Gewaltdarstellungen auf den Index geschafft hat. In dieser Hinsicht hat sich die Prügelspielreihe bis heute nicht verändert und punktet bei Fans vor allem mit sogenannten „Fatality Moves“, die eine Abfolge von besonders blutigen Kampfshoweinlagen darstellen und meistens den extrem grausamen Bildschirmtod eines Charakters zur Folge haben. Und trotz – oder genau wegen? – dieser Punkte gilt Mortal Kombat als eine der besten Videospielverfilmungen der 90er-Jahre – die mit Mortal Kombat: Annihilation im Jahr 1997 sogar eine Fortsetzung spendiert bekam. Aktuell plant Conjuring-Regisseur James Wan ein Reboot der Reihe, das bis zum Jahr 2020 seine Veröffentlichung feiern soll.

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Platz 12) Rampage: Big Meets Bigger

Rampage: Big Meets Bigger (Trailer)

  • Jahr: 2018
  • Regie: Brad Peyton
  • Originaltitel: Rampage
  • IMDb-Rating: 6,1/10
  • Videospiel-Genre: Action

Drei Kanister eines revolutionären, auf einer Raumstation entwickelten Wachstumsserums landen per Rettungskapsel in einem Tierschutzgebiet bei San Diego. Albino-Gorilla George, ein Wolf und ein Alligator kommen mit dem gefährlichen Serum in Berührung, woraufhin sie innerhalb weniger Tage auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe wachsen und Chaos stiften … Meinung: Der actionreiche Mix aus Monster- und Katastrophenspektakel basiert auf dem gleichnamigen 80er-Spielhallenklassiker, bei dem es lediglich darum ging, als XXL-Monster eine Stadt zu plätten. Dwayne Johnson als Zugpferd für diese Adaption funktioniert hervorragend und die Action kracht. Aufgabe bestanden, Videospiel nahezu 1:1 auf die Leinwand gebracht: Film an, Hirn aus und Spaß haben!

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Platz 11) Angry Birds – Der Film

Angry Birds – Der Film (Trailer)

  • Jahr: 2016
  • Regie: Clay Kaytis und Fergal Reilly
  • Originaltitel: The Angry Birds Movie
  • IMDb-Rating: 6,3/10
  • Videospiel-Genre: Casual Mobile Game

Auf einer entlegenen Vogelinsel: Einzelgänger Red (Stimme: Christoph Maria Herbst) ist im Gegensatz zu seinen Artgenossen pessimistisch und tut sich schwer, seine Emotionen zu kontrollieren. Nach einem Ausraster verdonnert ihn ein Richter schließlich zu einem Anti-Aggressions-Kurs, wo er den hyperaktiven Chuck (Stimme: Axel Stein) und den unberechenbaren Bombe (Stimme: Axel Prahl) kennenlernt. Als eines Tages ein Schiff mit grünen Schweinen die Insel ansteuert, ist Red der Einzige, der den Gästen nicht traut – und damit recht behalten soll … Meinung: Das gefeierte Handyspiel des finnischen Spielstudios Rovio Entertainment hat den Sprung auf die große Leinwand geschafft. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass das Game einzig und allein aus der Aufgabe besteht, Vögel per Schleuder quer über den Bildschirm zu katapultieren und dabei so viel Schaden wie möglich anzurichten. Das Konzept wurde in eine liebevolle Animation eingebettet und schwappte weltweit 352,3 Mio. US-Dollar in die Kinokassen. Nette Zusatzinfo für Fans: Am 20. September 2019 soll eine Fortsetzung in den österreichischen Kinos anlaufen!

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Platz 10) Hitman – Jeder stirbt alleine

Hitman – Jeder stirbt alleine (Trailer)

  • Jahr: 2007
  • Regie: Xavier Gens
  • Originaltitel: Hitman
  • IMDb-Rating: 6,3/10
  • Videospiel-Genre: Third-Person-Shooter

Der im Labor gezüchtete Agent 47 (Timothy Olyphant) ist die perfekte Tötungsmaschine. Der Auftrag, Russlands Präsidenten aus dem Weg zu räumen, wird jedoch zum Prüfstein – er erweist sich als Falle, die ihn zwischen die Fronten der internationalen Ermittlungsbehörden bringt. Zudem trifft er auf die toughe Nika (Olga Kurylenko), die zur Prostitution gezwungen wurde und erstmals so etwas wie menschliche Gefühle in ihm weckt … Meinung: Fetzige Hochglanz-Adaption des Third-Person-Shooters Hitman, die an Actionthriller wie Shooter und die Jason-Bourne-Filme erinnert, jedoch in Sachen Figurenzeichnung schwächelt und nur Genre-Fans ans Herz zu legen ist. Mit Hitman: Agent 47 kam im Jahr 2015 übrigens dieselbe Geschichte noch einmal in die Kinos – diesmal mit Rupert Friend in der Hauptrolle des glatzköpfigen Elitekillers und mit einer noch schlechteren IMDb-Gesamtbewertung (5,7/10).

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Platz 9) Tomb Raider

Tomb Raider (Trailer)

  • Jahr: 2018
  • Regie: Roar Uthaug
  • IMDb-Rating: 6,3/10
  • Videospiel-Genre: Action-Adventure

2018 wurden die Tomb-Raider-Filme mit Angelina Jolie in der Hauptrolle (siehe Platz 14) neu aufgerollt: Lara Croft (Alicia Vikander) könnte ein sorgenfreies Leben führen, würde sie das fette Erbe ihres vor sieben Jahren verschwundenen Vaters Richard (Dominic West) antreten. Mit Daddys Tod kann sich die junge Frau aber nicht abfinden, sie jobbt lieber als Fahrradkurierin in London. Als sie sich doch für das Erbe entscheidet, überreicht ihr Familienanwalt Yaffe (Derek Jacobi) ein japanisches Puzzle, das einen Schlüssel beinhaltet und sie zum versteckten Arbeitszimmer Richards führt. Dort erfährt Lara per Videobotschaft, dass er sich als Archäologe betätigte und zu einer Expedition in Richtung einer japanischen Insel aufgebrochen war. Auf nach Nippon also! Meinung: Regisseur Roar Uthaug (The Wave) hatte für das Leinwand-Comeback der Spielheldin (15 Jahre nach Angelina Jolies zweitem und letztem Lara-Croft-Auftritt) 94 Millionen Dollar zur Verfügung, gerade die Action kommt aber (wie auch die Nebenfiguren) wenig spektakulär und recht glatt daher. Auf der Habenseite stehen Alicia Vikander als „menschelnde“ Heldin und Anspielungen auf das Videogame-Reboot Tomb Raider (2013).

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Platz 8) Final Fantasy: Die Mächte in dir

Final Fantasy: Die Mächte in dir (Trailer)

  • Jahr: 2001
  • Regie: Hironobu Sakaguchi und Motonori Sakakibara
  • Originaltitel: Final Fantasy: The Spirits Within
  • IMDb-Rating: 6,4/10
  • Videospiel-Genre: Rollenspiel

Invasoren aus dem All haben im Jahr 2065 die Erde verwüstet und die Kontrolle übernommen. Ein Großteil der Erdoberfläche wurde bereits unbewohnbar gemacht, sämtliche Lebensformen drohen ausgerottet zu werden – allen voran natürlich die Menschen, deren spirituelle Energie den Aliens als Nahrungsgrundlage dient (daher auch der Originaltitel The Spirits Within). Wie so oft in Sci-Fi-Filmen ruht das Schicksal der Überlebenden auf den Schultern der unscheinbarsten Personen des Planeten, in diesem Fall auf denen der Wissenschaftlerin Aki Ross. Gemeinsam mit der Kampftruppe Deep Eyes bläst sie zum Halali auf die Außerirdischen … Meinung: An der Optik gibt es nichts zu bemängeln, die war Anfang der 2000er-Jahre bahnbrechend und sieht auch heute noch ziemlich schick aus – dafür ist die 15 Teile umfassende Final-Fantasy-Reihe aus dem Hause Square Enix aber seit jeher bekannt! Was hier weniger überzeugt, ist die vergleichsweise platte Story, die umgeschrieben auf ein Videospiel bestimmt besser funktioniert hätte. Mit dem Animationsfilm Final Fantasy VII: Advent Children folgte 2005 die Fortsetzung des bis dato beliebtesten Teils der Serie mit den beiden Erzrivalen Cloud und Sephiroth (einem der bekanntesten Bösewichte der gesamten Videospielgeschichte!) in den Hauptrollen. Anlässlich der Veröffentlichung von Final Fantasy XV wurde zuletzt 2016 der Film Kingsglaive realisiert.

Final Fantasy: Die Mächte in dir gibt es hier *


Platz 7) Need For Speed

Need For Speed (Trailer)

  • Jahr: 2014
  • Regie: Scott Waugh
  • IMDb-Rating: 6,5/10
  • Videospiel-Genre: Rennspiel

Tobey Marshall (Aaron Paul) ist ein begnadeter Automechaniker, lebt in Mount Kisco, New York, und gilt in der Underground-Straßenrennszene als Legende. Gemeinsam mit seinen Kumpels – Chefmechaniker Joe (Ramon Rodriguez), Finn (Rami Malek), Benny (Scott Mescudi) und Little Pete (Harrison Gilbertson), dem kleinen Bruder von Tobeys Ex Anita (Dakota Johnson), will er die Werkstatt seines verstorbenen Vaters wieder flottkriegen. Der Schulden wegen akzeptiert er das Angebot des arroganten Dino (Dominic Cooper), einen Shelby Mustang herzurichten, den der Millionärssohn dann teuer weiterverkaufen möchte. Als es ans Bezahlen geht, lockt Dino Tobey und Little Pete mit einer Wette: Sollten Tobey oder Little Pete ein privates Autorennen gewinnen, will Dino ihnen die ganze Kaufsumme abtreten – verlieren sie, gehen sie leer aus. Als Tobey beim Rennen klar in Front liegt, drängt Dino Little Pete von der Straße. Anitas Bruder stirbt, Dino flieht – und Tobey landet im Gefängnis. Als er zwei Jahre später wieder freikommt, sinnt er auf Rache … Meinung: Das Rezept ist simpel: Man nehme die bislang erfolgreichste Autorennspiel-Serie sowie eine Reihe unverbrauchter Jungstars, betraue einen Actionprofi mit der Regie – und fertig ist der Hollywood-Blockbuster. Stark gefilmtes, aber auch eine Spur zu lang geratenes Rennfahrabenteuer, das oft an Autofilmklassiker wie Ein ausgekochtes Schlitzohr (1977) und Fluchtpunkt San Francisco (1971) erinnert.

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Platz 6) Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Prince of Persia: Der Sand der Zeit (Trailer)

  • Jahr: 2010
  • Regie: Mike Newell
  • Originaltitel: Prince of Persia: The Sands of Time
  • IMDb-Rating: 6,6/10
  • Videospiel-Genre: Jump’n’Run, Action-Adventure

Die Macher von Fluch der Karibik wagten mit diesem Film einen Abstecher ins Persien des sechsten Jahrhunderts. Prinz Dastan (Jake Gyllenhaal) erobert die Stadt der schönen Prinzessin Tamina (Gemma Arterton). Die ist die Hüterin eines magischen Dolches, der den Sand der Zeit birgt und mit dem sich die Vergangenheit manipulieren lässt. Vor allem Dastans Onkel Nizam (Ben Kingsley) ist scharf auf die Waffe, und um sie zu ergattern, ermordet er zunächst den König und schiebt die Tat Dastan in Schuhe, woraufhin der mit Tamina die Flucht ergreift. Jedoch dauert es eine Weile, bis sich die beiden im Kampf gegen Nizam zusammenraufen … Meinung: Rennen, springen, kämpfen – die Blockbusteradaption nach dem gleichnamigen PC-Spielklassiker ist zwar nicht gerade originell, dafür aber rasant, toll getrickst, recht spannend und topbesetzt! War bis zum Jahr 2016 mit einem weltweiten Einspielergebnis von 336 Millionen Dollar die erfolgreichste Videospieladaption, die es je auf die Kinoleinwand schaffte – dann kam WarCraft: The Beginning (siehe Platz 2). Über eine Fortsetzung wird seit 2011 diskutiert.

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Platz 5) Silent Hill – Willkommen in der Hölle

Silent Hill – Willkommen in der Hölle (Trailer)

  • Jahr: 2006
  • Regie: Christophe Gans
  • Originaltitel: Silent Hill
  • IMDb-Rating: 6,6/10
  • Videospiel-Genre: Survival Horror

Von der PlayStation auf die Kinoleinwand: Rose (Radha Mitchell) und ihr Mann Christopher (Sean Bean) machen sich Sorgen um Adoptivtochter Sharon (Jodelle Ferland), die jede Nacht schlafwandelt und dabei immer wieder die Stadt Silent Hill erwähnt. Um dem Kind zu helfen, macht sich Rose mit ihm auf den Weg in den Ort, der vor vielen Jahren durch einen verheerenden Kohlebrand zerstört wurde. Verfolgt von einer misstrauischen Polizistin (Laurie Holden), verursacht Rose kurz vor der Stadtgrenze einen Unfall. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt, fehlt von Sharon jede Spur. Auf der Suche nach ihrer Tochter betritt Rose Silent Hill, über dem ein dichter Aschenebel hängt. Als die Dunkelheit hereinbricht, tauchen in der nur scheinbar verlassenen Geisterstadt albtraumhafte Kreaturen auf … Meinung: Bestimmt kein Horror-Meisterwerk, aber in Anbetracht der Tatsache, dass es sich hierbei um eine Videospielverfilmung handelt, ein durchwegs stimmiger Grusler mit einigen richtig fiesen Schockmomenten und bösem Schlusstwist. Im Jahr 2012 gab’s mit Silent Hill: Revelation 3D einen Nachschlag, der auf dem Konami-Hit Silent Hill 3 beruhte, jedoch nicht mehr mit dem ersten Streifen mithalten konnte.

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Platz 4) Resident Evil

Resident Evil (Trailer)

  • Jahr: 2002
  • Regie: Paul W. S. Anderson
  • IMDb-Rating: 6,7/10
  • Videospiel-Genre: Survival Horror, Third-Person-Shooter

Im unterirdischen Labor „Hive“ lässt der Konzern Umbrella Corporation mit Bio-Waffen experimentieren. Dabei wird ein tödliches Virus freigesetzt. Der Sicherheitscomputer Red Queen schottet das Labor daraufhin ab und bringt alle Eingeschlossenen kurzerhand um. Weil Red Queen aber angeblich außer Kontrolle geraten ist, wird eine Spezialeinheit (Milla Jovovich, Michelle Rodriguez u. a.) wieder hineingeschickt – doch im Hive wüten mittlerweile Zombies … Meinung: Die sechsteilige Resident-Evil-Realfilmreihe durfte von 2002 bis 2016 in den Kinos wüten und spielte insgesamt 1,2 Milliarden Dollar ein (bei einem Produktionsbudget von insgesamt 288 Millionen USD). Auch wenn nicht alle Cineasten von der Horror-Action begeistert waren, landeten die einzelnen Filme noch in jedem Jahr ihrer Veröffentlichung auf Platz 1 der US-Kinocharts. Ein Reboot der Reihe ist aktuell in Planung – nach einem Drehbuch von Johannes Roberts (47 Meters Down) und mit James Wan (Conjuring, Insidious) als Produzent.

Resident Evil gibt es hier *


Platz 3) Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu (Trailer)

  • Jahr: 2019
  • Regie: Rob Letterman
  • IMDb-Rating: 6,9/10
  • Videospiel-Genre: Rollenspiel

Anno 1996 erblickten sie als Videospiel das Licht der Welt. 23 Jahre später sind die quirlig-bunten Fantasiewesen, mehr als 800 an der Zahl, aus der Popkultur kaum mehr wegzudenken – und immer noch ein weltweites Phänomen. Ins Kino haben es die Pokémon schon zuvor mehrmals geschafft, jedoch nie als Realfilm – und dieser hier kann sich sehen lassen: Basierend auf dem Videospiel-Spin-off Meisterdetektiv Pikachu spinnt sich die Handlung um den jungen Tim (Justice Smith) und das mysteriöse Verschwinden seines Privatdetektiv-Vaters. Dass der bei einem Autounfall gestorben ist will der Bub nicht so recht glauben, obendrein, wo doch sein Partner – ein sprechendes Pikachu – noch am Leben ist! Also begeben sich die zwei auf Spurensuche und finden sich plötzlich in einer Verschwörung wieder, die das friedliche Zusammenleben der Menschen und Pokémon gefährden könnte … Meinung: Der Fantasykrimi zielt klar auf eine junge Seherschaft ab und hat vielleicht nicht die beste Handlung auf den Leib geschrieben bekommen, dennoch bietet er eingeschworenen Liebhabern des Kult-Franchise eine Menge Fan-Service. Von den über 800 Viechern haben es unterm Strich leider nur knapp 60 in den Film geschafft, dafür sehen diese zum Niederknien aus und lassen uns wünschen, dass es Pokémon auch in der echten Welt gäbe. So müssen Videospielverfilmungen aussehen!


Platz 2) WarCraft: The Beginning

WarCraft: The Beginning (Trailer)

  • Jahr: 2016
  • Regie: Duncan Jones
  • Originaltitel: WarCraft
  • IMDb-Rating: 6,9/10
  • Videospiel-Genre: Echtzeitstrategie, MMORPG

Der Film erzählt vom ersten Krieg zwischen Menschen und Orcs. In Azeroth, dem Reich der Menschen, herrscht Frieden. Doch der ist bedroht, als eine Armee von Orcs durch ein mittels Hexerei geöffnetes Portal in das Land einfällt. Da ihre eigene Welt Draenor unbewohnbar geworden ist, wollen sie hier eine neue Heimat finden. Innerhalb der Horde rumort es aber: Während der dämonische Anführer Gul’dan (Daniel Wu) einen Feldzug gegen die Bewohner Azeroths anzettelt, zweifelt der Orc Durotan (Toby Kebbell) am rücksichtslosen Eroberungsplan. Und die Armeen der menschlichen Allianz stellen sich der Invasion entgegen … Meinung: Ein bildgewaltiges und detailverliebtes Fantasyspektakel, das nicht nur für Fans der Spielvorlage ein heißer Tipp ist. Der mit 160 Mio. Dollar budgetierte Film lukrierte rund 434 Mio. USD – und löste damit Prince of Persia: Der Sand der Zeit (siehe Platz 6) als erfolgreichste Videospielverfilmung aller Zeiten ab. Bleibt abzuwarten, was Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu (siehe Platz 3) global in die Kinokassen spült.

WarCraft: The Beginning gibt es hier *


Platz 1) Halo 4: Forward Unto Dawn

Halo 4: Forward Unto Dawn (Trailer)

  • Jahr: 2012
  • Regie: Stewart Hendler
  • IMDb-Rating: 7,0/10
  • Videospiel-Genre: Ego-Shooter

Wenn man Serien aus dem Ranking der Videospielverfilmungen ausschließt, würden sich Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu und WarCraft: The Beginning ob ihrem Punktegleichstand den ersten Platz teilen – gäbe es da nicht die kleine, aber feine Adaption des Xbox-Kultspiels Halo und seinen legendären Protagonisten Master Chief. In fünf Episoden spinnt das Microsoft-Entwicklerstudio 343 Industries eine packende Geschichte rund um die Veröffentlichung des vierten Teils der Reihe (der ebenfalls 2012 erschien), in der von der Militärakademie Corbulo und deren Kadetten im Bürgerkrieg des Jahres 2525 erzählt wird. Sci-Fi-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, und wer mit dem dazu passenden Videogame vertraut ist, wird die unzähligen Querverweise sofort verstehen. Meinung: Dass es nicht immer zwingend ein Hollywood-Studio braucht, um einem Film zum Erfolg zu verhelfen, beweist diese Webserie eindrucksvoll. Zudem macht sie deutlich, dass es schlauer ist, die Videospielfirmen selbst an etwaigen Filmen und Serien schrauben zu lassen (so natürlich die budgetären Mittel gegeben sind). 343 Industries und Microsoft Studios veröffentlichten bereits zwei Jahre zuvor die Anime-Kurzfilmreihe Halo Legends – abgerundet wurde der filmische Abschweifer aus dem Halo-Universum übrigens durch die Miniserie Halo: Nightfall (2014), die u. a. von Sci-Fi-Visionär Ridley Scott (Alien) und David Zucker (Die nackte Kanone) produziert wurde. 2015 folgte mit Halo: The Fall of Reach schließlich der bis dato letzte Eintrag in der Halo-Filmografie, wobei ein offizieller Kinofilm seit 2005 im Gespräch ist. Also wenn das keine Erfolgsgeschichte und kein würdiger Platz 1 ist!

Halo 4: Forward Unto Dawn gibt es hier *


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