TV-MEDIA exklusiv: Wrabetz ortet „Chuzpe und medialen Putschversuch“

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist nicht erfreut

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist nicht erfreut

Der ORF-Generaldirektor Alexander reagiert erstmals auf Reformvorschläge des Verbandes Österreichischer Privatsender und kritisiert diesen scharf. Zudem bezieht er Stellung zu Amin Wolf.

Im kommenden TV-MEDIA nimmt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz erstmals Stellung zu den jüngst erhobenen Forderungen des Verbandes Österreichischer Privatsender (VÖP) in Sachen ORF-Reform.

Medialer Putschversuch, besonders aggressiv

Wrabetz ordnet die Reformvorschläge als „Chuzpe“ bzw. „medialen Putschversuch“ ein: „Die deutschen Werbefenstervermarkter, nichts anderes ist der VÖP, legen eine besondere Aggressivität an den Tag, solche Forderungen findet man sonst international nicht mehr in dieser Radikalität.“

Wrabetz weiter: „Wenn man die Forderungen aufsummiert, würden 35 Prozent unserer Einnahmen entfallen. Programme wie Ö1, Ö3, ORF eins oder ORF III würden in der Form nicht mehr existieren. Ungefähr 2.000 Arbeitsplätze im ORF und 1.000 bei den Zulieferern in der Filmwirtschaft würden wegfallen. Das kann so nicht ernst gemeint sein.“

Strukturreform verschoben

Der ORF-Chef will im Gegenzug nach der Nationalratswahl einen gesamtgesellschaftlichen Diskussionsprozess vor allem mit der Bevölkerung starten und erheben, welche Erwartungen das Publikum an den ORF hat.

Wrabetz verteidigt die Verschiebung der ORF-Strukturreform und kündigt programmliche Maßnahmen für ORF eins fürs kommende Jahr an. Auch der trimediale Newsroom soll umgesetzt werden: „Wir wollen den Newsroom in der geplanten Form neu errichten am Küniglberg, wenn wir bis Jahresende die Widmung der Gemeinde Wien bekommen.“

Armin Wolf führt keine Nebenregierung

Die oft beschriebene Nebenregierung der ORF-Nachrichtenredaktionen am Küniglberg sieht Wrabetz nicht: „Die ZiB 2 hat ein gewisses eigenständiges Profil, das immer schon von starken Anchors, jetzt eben Armin Wolf, geprägt ist. Aber das ist keine Nebenregierung.“

Und zu Armin Wolf selbst meint Wrabetz: „Man weiß, dass er sich in internen, manchmal auch externen Diskussionen pointiert äußert. Man weiß auch, dass er sehr, sehr gute Arbeit macht, manchmal auch daneben liegt. Das gehört zu einem solchen Unternehmen dazu, dass es auch Persönlichkeiten gibt, die manchmal auch polarisieren.“

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