Warum die neue Hit-Serie ‚This Is Us‘ Sexszenen, Mord oder Zombies nicht braucht!

Milo Ventimiglia und Mandy Moore als sympathisches Ehepaar

Milo Ventimiglia und Mandy Moore als sympathisches Ehepaar

Zehn Millionen Zuschauer durchschnittlich jede Woche, mehrere Golden-Globe-Nominierungen und drei Auszeichnungen als beste neue Serie (People's Choice Awards, Critics' Choice Awards, AFI Awards). - Und das ganz ohne Sexszenen, Mord und Totschlag. Die US-Hitserie ‚This Is Us‘, die auf NBC läuft, braucht diesen Schnickschnack nicht, sie holt die Zuschauer viel subtiler ab: mit Warmherzigkeit.

Rebecca und Jack erwarten Drillinge - und machen sich große Sorgen, ob bei der Geburt auch alles gut geht...

Im Zentrum von ‚This Is Us‘ stehen fünf Personen, deren Lebenswege sich auf wundersame Weise kreuzen, vier davon haben sogar am selben Tag Geburtstag: das verliebte Ehepaar Rebecca (Mandy Moore) und Jack (Milo Ventimiglia), das ganz kurz vor der Geburt seiner Drillinge steht, der fesche TV-Schauspieler Kevin (Justin Hartley), der genug von seinem lockeren Lebensstil und seiner stupiden TV-Rolle hat, die stark übergewichtige Kate (Chrissy Metz), die unbedingt abnehmen möchte, und der erfolgreiche Geschäftsmann und zweifache Familienvater Randall (Sterling K. Brown), der auf der Suche nach seinem leiblichen Papa ist Nach und nach erfährt der Zuschauer, wie die fünf Leben zusammenhängen.

Kevin ist ein berühmter TV-Star. Doch seine Rolle als ,The Manny' füllt ihn nicht aus

Taschentuch-Alarm: Die Tränen fließen bei ‚This Is Us‘ vor Freude, Lachen und Traurigkeit

Die Dramedy von Dan Fogelman (‚Crazy, Stupid, Love.‘ und ‚Rapunzel – Neu verföhnt‘) wechselt zwischen Vergangenheit und Zukunft, New York und Los Angeles und zeigt, was Familie wirklich bedeutet. Fast jede Folge (und wir haben uns alle angeschaut) treibt einem Tränen in die Augen - vor Freude, vor Lachen und natürlich vor Traurigkeit. ‚This Is Us‘ besticht, verglichen mit dem breiten Angebot an Network-Serien, durch Emotionalität. Darsteller Milo Ventimiglia sagte vor dem Serienstart: „Was dem Fernsehen fehlt, ist Verbindung.“ Es geht um Familiengründung, um Wertschätzung, um Wurzeln und natürlich um Liebe.

Kate will unbedingt abnehmen. Kann ihr neuer Freund Toby (Chris Sullivan) dabei helfen?

Ventimiglia: „Die Serie füllt in einer TV-Landschaft, die mit Zombies durchsetzt ist, eine Leere“

Die NBC-Serie liefert etwas fürs Herz, es ist eine fast klassische Familienserie, wie es sie seit ‚Parenthood‘ oder ‚Brothers & Sisters‘ nicht mehr gab. Die Serie lädt zum Eintauchen und Loslassen ein. Keine Zombies, keine Drachen, keine Roboter. Ventimiglia: „Ich denke, die Serie füllt eine Leere, vor allem in einer Fernsehlandschaft, die zynisch, dunkel und mit Zombies durchsetzt ist. Als Künstler Teil von etwas zu sein, das gut und hoffnungsvoll ist und inspiriert, ist unglaublich befriedigend.“ Der stärkste Aspekt der Serie ist ihr Lobgesang auf Familien in all ihren chaotischen, emotionalen und saukomischen Momenten. „Menschen wollen Zeug fühlen und sich gut fühlen. Die Welt ist so negativ geworden, aber wenn sie gut gemacht ist, kann sentimentale Kunst eine der lohnendsten sein“, so Schöpfer Fogelman.

Randall hat eine liebevolle Familie - möchte aber unbedingt seinen leiblichen Vater finden

‚This Is Us‘: In den USA über Nacht ein Hit, Serienstart bei uns im Mai auf ProSieben

Und das Konzept ging auf. ‚This Is Us‘ wurde in den USA über Nacht zum Hit – mit Traumquoten von durchschnittlich 10 Mio. Zuschauern. Noch vor der Ausstrahlung der zweiten Episode war NBC sich sicher und bestellte bei 20th Century Fox Television eine ganze Staffel mit 18 Episoden. Das Staffelfinale übertraf mit 12,8 Mio. Zuschauern die Erwartungen - mit neuen Rekordwerten sowohl beim Gesamtpublikum als auch in der werberelevanten Zielgruppe. Kein Wunder, dass schon eine zweite und eine dritte Staffel bestellt wurden. Im UK startete die Serie im Dezember, war dort jedoch kein großer Renner. Mal schauen, wie es bei uns läuft, wenn es voraussichtlich im Mai auf ProSieben losgeht...

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