‚Tatort‘: Kommissarin Lorenz ist fertig mit den Ermittlungen

Das war einmal: Petra Schmidt-Schaller als schöne Kollegin von Wotan Wilke Möhring im Hamburger ‚Tatort‘

Das war einmal: Petra Schmidt-Schaller als schöne Kollegin von Wotan Wilke Möhring im Hamburger ‚Tatort‘

‚Tatort‘-Aus für Petra Schmidt-Schaller. Als Kommissarin Katharina Lorenz wird sie künftig nicht mehr mit Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) Fälle aufklären. Sie hat den Dienst freiwillig quittiert und folgt damit einer neue Mode, die sich unter ‚Tatort‘-Kommissaren breitmacht.

Bye-bye, ‚Tatort‘!

Die Zeiten, in denen die Rolle eines Tatort-Kommissars als ultimativer Karriere-Turbo oder zumindest als lukrativer Versorgungsposten angesehen wurde, sind offenbar vorüber. Erneut hat eine Ermittlerin das Handtuch geworfen. Petra Schmidt-Schaller alias Kommissarin Katharina Lorenz absolvierte kürzlich ihren letzten Fall in Hamburg (‚Verbrannt‘), wo sie zusammen mit Wotan Wilke Möhring (Kommissar Thorsten Falke) für das Gute kämpfte. Der recht düstere Fall um Fremdenhass und Flüchtlingselend lieferte nachvollziehbare Gründer, warum die Polizistin desillusioniert ihren Dienst quittiert.
Im wahren Leben hat die 35-jährige Magdeburgerin ihren Ausstieg nach lediglich sechs Folgen so begründet: „Ich habe der Figur gegeben, was ich ihr geben wollte, und dann gemerkt, dass es mich weiterzieht. Zweimal im Jahr bin ich dieser Frau auf sehr intensive Weise begegnet. Es kam mir manchmal fast vor, als wäre ich in den Beruf der Kommissarin eingetreten.“ Allerdings: „Ich habe gemerkt, dass ich der Lorenz nicht mehr gerne begegne. Wenn ich eine Figur überhabe, ist für mich die Reise beendet.“ Auf die Frage, ob der Tatort ihrer Laufbahn einen Schub gegeben habe, antwortet sie nur zögerlich: „Das kann ich wohl erst in ein paar Jahren beantworten. Aber ich habe eine Menge gelernt, auch darüber, was hinter den Kulissen passiert und wie viel Vorarbeit nötig ist.“

Nachfolge: Franziska Weisz

Statt Schmidt-Schaller kommt nun die österreichische Schauspielerin Franziska Weisz. Ihren Einstand gibt die 34-Jährige als Kommissarin Julia Grosz in der Folge ‚Himmelfahrt" (Arbeitstitel), die Dreharbeiten dafür begannen bereits im April.

Franziska Weisz tritt die Nachfolge Schmidt-Schallers an

Freiwilliger Abgang als neuer Trend

Neuerdings scheint der Ausstieg aus eigenem Antrieb zur Mode geworden zu sein. Zu Jahresbeginn schon haben sich Alina Levshin und Friedrich Mücke nach nur zwei Ausgaben von ihren Rollen im Erfurter ‚Tatort‘ verabschiedet. Ohne offizielle Begründung, aber wohl mit den miesen Büchern und katastrophalen Kritiken im Hinterkopf.

Nach nur zwei Folgen ist der Erfurter Tatort mit Alina Levshin und Friedrich Mücke wieder von der Bildfläche verschwunden

Anfang 2014 trat Tessa Mittelstaedt als Kölner Krimiasistentin Franziska Lüttgenjohann ab - weil sie ihre Rolle nach 13 Jahren und 43 Folgen für „auserzählt“ hielt. In der superbrutalen Folge ‚Franzsika‘ ist sie dann auch gestorben.

Ballauf und Schenk müssen seit 2014 ohne ihre Franzsika auskommen

Nach nur sieben Fällen und überraschend hat Frankfurt-Ermittler Joachim Król alias Kommissar Steier das Handtuch geworfen. Als Grund gab er an, dass ihm seine ehemalige Serienpartnerin Nina Kunzendorf fehle – die nach fünft Episoden ohne Erklärung ausgestiegen war.

Statistik der Abgänge

Die Fan-Seite tatort-fundus hat untersucht, auf welche Art und Weise der Abschied der über 80 ehemaligen Ermittlerfiguren in der 45-jährigen ‚Tatort‘-Geschichte in der Reihe selbst erklärt wurde. Ergebnis: In 61 Prozent der Fälle bleibt völlig offen, was mit den Kommissaren nach dem Ende ihres letzten Falles geschieht. Während eines Einsatzes starben lediglich drei Kommissare (zuletzt in Hamburg Cenk Batu), zudem kamen fünf wiederkehrende Nebenfiguren bzw. Assis um Leben. Elf Ermittler quittierten selbst den Dienst, sechs wurden regulär pensioniert, fünf versetzt, drei suspendiert.

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