Talk im Hangar-7: Ist der ORF „parteiisch, teuer und überholt“?

Der ORF und sein General Alexander Wrabetz standen noch nie so stark unter Beschuss wie heute

Der ORF und sein General Alexander Wrabetz standen noch nie so stark unter Beschuss wie heute

Nach Fehlern in der ORF-Polit-Berichterstattung ging die FPÖ in den Angriffsmodus, forderte ein Gebühren-Ende und die Wrabetz-Ablöse – der öffentlich-rechtliche Rundfunk stand noch nie so sehr unter Beschuss wie momentan. Am kommenden Donnerstag, 1. März, wird auf ServusTV bei ‚Talk im Hangar-7‘ ein Mediengipfel aufgerufen: ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz stellt sich ab 22.15 Uhr live der Frage, ob sein Sender „parteiisch, teuer und überholt“ ist.

Weniger Zwang, mehr Freiheit: Intensiv wie selten zuvor wird über die ORF-Gebühren gestritten. Viele blicken gespannt auf die Schweizer „No-Billag“-Abstimmung am kommenden Sonntag. Während die Befürworter die Bürger von Zwangsgebühren für den öffentlichen Rundfunk befreien wollen, sehen die Gegner die Demokratie in Gefahr. Für die FPÖ ist die Abschaffung der ORF-Gebühren eines der großen Ziele in der Regierung. Wie realistisch sind diese Ziele? Und wie wichtig ist der ORF für die Demokratie in Österreich?

Die Attacken auf den ORF werden schärfer: Immer unverblümter kritisiert die FPÖ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. „Zu teuer und zu parteiisch“, lautet der Vorwurf. „Viele Leute sagen, dem ORF glaubt man ja nicht mal mehr die Uhrzeit“, polemisierte Parteichef und Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache zuletzt bei seiner Aschermittwochsrede – und eröffnete damit weitere Diskussionen zur Zukunft gebührenfinanzierter Medien. Ist der ORF zu parteiisch? Der Apparat zu teuer? Machen sie die Bürger klüger? Und die Demokratie besser?

Wegfall der GIS und alternative Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien?

Gespannt blicken die ORF-Kritiker in die Schweiz, wo die Bürger am kommenden Sonntag zur „No Billag“-Volksabstimmung aufgerufen sind. Aktuelle Umfragen sehen die Befürworter des Schweizer Rundfunks klar vorn, eine Mehrheit der Befragten spricht sich aber für Sparmaßnahmen aus. Sollten wir in Österreich auch über den ORF und die GIS-Gebühren abstimmen lassen? Wie sähe bei einem Wegfall der Gebühren eine alternative Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Medien aus? Sind ORF, SRF, ARD und Co. ohnehin ein Anachronismus der Nachkriegszeit, als es noch keine privaten TV- und Radiostationen gab? Wäre ihr Wegfall wirklich ein Anschlag auf die Demokratie? Oder sind ORF und Co. ihrerseits durch ihre politische Abhängigkeit selbst ein Problem für eine funktionierende Demokratie?

Diese spannenden Fragen sollen am kommenden Donnerstag, 1. März, um 22.15 Uhr auf ServusTV bei ‚Talk im Hangar-7‘ beantwortet werden. Michael Fleischhacker moderiert den Mediengipfel und begrüßt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, ÖVP-Medienminister Gernot Blümel, Werner Reichel von „ORF-Watch“, Medienwissenschaftler Norbert Bolz sowie Olivier Kessler, Initiatior der Schweizer „No-Billag“-Abstimmung, live im Studio.

(Quelle: ServusTV)

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