ORF: Aufsichtsratschef Steger schießt scharf gegen Wrabetz & Co

Norbert Steger ist Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates und kritisiert das derzeitige ORF-Management scharf

Norbert Steger ist Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates und kritisiert das derzeitige ORF-Management scharf

Norbert Steger, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates, kritisiert: „Die jetzige Geschäftsführung ist schwach“. Und: Steger skizziert den Weg zum neuen ORF-Gesetz, das Ende 2019 in Kraft treten soll.

Bei einem Gespräch mit Vertretern des Vereins „Medienjournalismus Österreich“ konkretisierte Norbert Steger, von der FPÖ nominierter Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates, am Dienstag Abend dieser Woche seine Vorstellungen eines reformierten ORF-Gesetzes und einer neuen Geschäftsführung für den ORF.

Die Eckpunkte des reformierten ORF-Gesetzes

Konkret solle Ende November ein gemeinsamer Gesetzesentwurf der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ vorliegen, der dann ab Jänner 2019 im Parlament behandelt werden solle. Die Beschlussfassung sieht Steger „im Juni oder Juli“ kommenden Jahres, bis Ende 2019 solle das Gesetz in Kraft treten. – Zentrale Punkte für den Vizekanzler a. D.: ein Vier-Augen-Prinzip in der Geschäftsführung, ein Dirimierungsrecht für den Sprecher eines künftigen Vorstandes (Entscheidungsrecht bei Stimmengleichstand) und die Einschränkung der Stimmrechte für die Betriebsratsvertreter im ORF-Stiftungsrat, orientiert am Aktienrecht.


Die jetzige Geschäftsführung ist schwach (Norbert Steger über die aktuelle ORF-Chefetage)

Zur Diskussion über die künftige Finanzierung des ORF – via Gebühren oder regelmäßige staatliche Zahlungen – sagt Steger: „Jedenfalls muss es billiger werden.“

Seine Vorstellungen zur künftigen ORF-Geschäftsführung (die mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes gewählt werden muss) sehen einen Digitalvorstand vor, die weitere Aufteilung der Agenden sei noch zu diskutieren.

Steger sieht für Kathrin Zechner keine Zukunft, will „junge Talente oder alte Stars“

Mit seiner Meinung über die aktuelle ORF-Chefetage hält Steger nicht hinterm Berg: „Die jetzige Geschäftsführung ist schwach.“ Konkret sieht Steger für Programmdirektorin Kathrin Zechner keine Zukunft mehr, die kolportierten Ambitionen von Online-Chef Thomas Prantner auf einen Posten in der Geschäftsführung kommentiert Steger mit ironischem Unterton: „Wenn er nach einer Ausschreibung der Beste ist ...“ Nachsatz: „Prantner ist ein ÖVPler, der immer nett zur FPÖ war.“ – Generell solle man für die künftige ORF-Führung nach „jungen Talenten oder alten Stars“ Ausschau halten: „Internationale Spitzenkräfte sind auch eine Frage der Bezahlung.“

Angesprochen auf die Causa Roman Rafreider – gegen den ORF-Moderator wird wegen gefährlicher Drohung und schwerer Körperverletzung ermittelt – sagt Steger: „Das öffentliche Ansehen ist wichtig.“

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