Single Manfred: „Warum ich bei ‚Liebesg’schichten' mitmache“

Manfred traut sich, bei ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ mitzumachen

Manfred traut sich, bei ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ mitzumachen

Zum Start der 21. Liebesg'schichten: Single Manfred über seine Beweggründe und das Risiko der Falschdarstellung

Im Schnelldurchlauf fegt eine Mittfünfzigerin durch ihre Wohnung, begleitet von einem "Putzen, putzen, putzen, Katze putzen, Bad putzen, putzen, putzen, putzen"-Rap aus dem Off. Eine spirituelle Single-Dame legt Karten und beschwört Engel. Eine Puppenhaussammlerin ist noch nicht über den Tod ihre Mannes vor einem Jahr hinweg und schon auf der Suche.

Manfred (53): Normalomann mit Musikstudium auf Partnersuche

Und dann ist da Manfred, ein 53-jähriger Normalomann mit Musikstudiumabschluss; der eine kleine Fagottisten-Karriere bei den Philharmonikern hinter sich hat und mittlerweile als Außendienstmitarbeiter durchs Land zieht; der mehrere Beziehungen hinter sich hat ("Ich hab die Frauen geliebt, aber es war das entscheidende Ja nicht da") und sich in natura solide, sympathisch und charmant gibt.


Liebesg'schichten: Spiras fröhliche Gesellschaftskunde

Manfred ist einer der neuen Kandidaten der ORF-Kultreihe Liebesg'schichten und Heiratssachen, die heuer zum 21. Mal anläuft. Die Chancen, dass es 2018 in eine 22. Staffel gehen wird, stehen übrigens gut, hat sich Sendungsmacherin Elizabeth T. Spira bei der Präsentation in Wien Ende Juni gegenüber Fernsehdirektorin Kathrin Zechner coram publico offen für eine Fortsetzung gezeigt. Unter der Voraussetzung, dass „es uns allen gut geht“.

Warum es nicht bei Elizabeth T. Spira mit der Partnersuche probieren?

Fix: Manfred ist in den kommenden Wochen auf Partnersuche. Warum der Niederösterreicher dabei ausgerechnet auf „Spiras fröhliche Gesellschaftskunde“ (O-Ton Kulturchef Martin Traxl, der gespannt ist, welche Blüten die Sendung diesmal treibt) setzt?

Manfred im Talk

TV-MEDIA: Ohne herablassend zu wirken: Im Vergleich zu manch anderen Kandidaten wirken Sie unaufgeregt normal. Warum machen Sie bei ‚Liebesg'schichten und Heiratssachen‘ mit?

Manfred: Überlegt hab ich schon öfter. Es taugt mir, das ist eine gute Geschichte. Aber ich war auch skeptisch, viele sind richtig verarscht rübergekommen. Ich hab das Gefühl, die Geschichten werden mittlerweile mit mehr Respekt angegangen. - Mich hat ein Freund darauf aufmerksam gemacht, dass das heuer die letzte Staffel ist (Anm.: ein Spiel, das Spira seit Jahren treibt, um ihre Position gegenüber dem ORF zu stärken). Ich hab nicht lange überlegt und mich beworben. Am nächsten Tag rief schon die Redaktion an...


Auf Online-Plattformen wird viel gelogen

TV-MEDIA: Kamen Zweifel?
Manfred: Nein. Erstens hab ich nichts zu verlieren, zweitens melden sich Frauen, die konkretes Interesse haben. Das ist ganz anders als bei Online-Datingplattformen. Da war ich zwar eine Zeitlang, aber das war unnötig. Es wird gelogen, es dauert, bis man draufkommt, wer die Wahrheit sagt. Das hat mir nicht getaugt.

TV-MEDIA: Wie lange waren Sie dabei?
Manfred: Ein halbes Jahr, ich hatte auch ein paar Treffen, aber die waren alle sehr ernüchternd.


Zu zweit ist das Leben einfach schöner

TV-MEDIA: Warum soll das jetzt anders sein?
Manfred: Weil man mich sieht und man eine Grundsympathie spürt oder nicht. - Ich suche nicht gezwungen wen, mir geht es allein auch gut. Aber zu zweit ist das Leben einfach schöner. Ich will diese Chance jetzt nutzen.

Beim Dreh war Manfred gut drauf, er hofft, dass das auch in der Sendung zu sehen ist

TV-MEDIA: Hatten Sie beim Dreh das Gefühl, dass das in die falsche Richtung gehen könnte? Spira ist ja, wie sie selbst sagt, bekannt für ihre Boshaftigkeit und immer auf der Suche nach der Pointe?
Manfred: Mir war klar, dass sie die Spitzen raussuchen wird und dass ich ein bisschen anders rüberkommen könnte. Aber die Basis ist ja da. Wenn sie das so zusammenschneiden, dass es aus dem Zusammenhang gerissen ist und gar nicht so war, dann kann ich das nicht beeinflussen. Das ist das Risiko, das man nehmen muss.

TV-MEDIA: Wie hoch schätzen Sie Ihre Chancen, dass Sie so rüberkommen, wie Sie tatsächlich sind, und nicht, wie Spira Sie vielleicht gerne hätte?
Manfred: Ich würde sagen, 70:30 oder vielleicht 60:40, dass es so rüberkommt, wie es wirklich war. Beim Dreh war ich locker drauf ...

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