46 Filme, die auf engstem Raum spielen!

Bei „Single Location“-Filmen ist der Handlungsort extrem limitiert, wie z. B. bei Buried – Lebend begraben (2010) mit Ryan Reynolds in einer Holzkiste

Bei „Single Location“-Filmen ist der Handlungsort extrem limitiert, wie z. B. bei Buried – Lebend begraben (2010) mit Ryan Reynolds in einer Holzkiste

Es braucht nicht zwingend ein pompöses Set oder gar computeranimierte Galaxien, um einem Film wahre Größe zu verleihen. Diese 46 Werke der Kategorie „Single Location“ sind die perfekten Beispiele dafür, dass man auch auf extrem begrenztem Raum wahnsinnig großartige Filme machen kann! – Als unangefochtene Meister dieses Fachs gelten übrigens Alfred Hitchcock und Sidney Lumet, deren Klassiker auch heute noch oft zitiert oder gleich direkt kopiert werden.

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Platz 46) Fräulein Julie

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  • Jahr: 2014
  • Regie: Liv Ullmann
  • Genre: Historiendrama
  • Produktionsland: Norwegen, England, Irland, Frankreich
  • Originaltitel: Miss Julie
  • IMDb-Wertung: 5,5/10

August Strindberg erzählt in seiner 1889 uraufgeführten Tragödie vom Klassen- und Geschlechterkampf zwischen einer Adeligen und einem Diener. Konzipiert als „das erste naturalistische Trauerspiel der schwedischen Literatur“ verarbeitete Strindberg in seinem meistgespielten Werk persönliche Erfahrungen (aus seiner gescheiterten Ehe mit der Schauspielerin Siri von Essen) und thematisiert nichts weniger als „die Unmöglichkeit der Liebe“ an sich. Der Stoff wurde bereits mehrmals verfilmt.

Die norwegische Schauspiellegende Liv Ullmann, die einstige Muse des großen Regisseurs Ingmar Bergman, verlegt die Handlung in ihrer Version ins Irland des Jahres 1890. Während ihr Vater, der Baron, verreist ist, verbringt die einsame Adelige Julie (Jessica Chastain) die Mittsommernacht mit der Dienerschaft. Sie verführt Butler John (Colin Farrell) zum Tanz, woraus sich ein Wechselspiel aus Flirterei und Zurückweisung ergibt. Anfangs scheint der Diener Julies Avancen als ungebührliches Spiel mit seiner Abhängigkeitsposition zu empfinden, doch bald dreht er den Spieß um. Köchin Kathleen (Samantha Morton) ist als Johns Verlobte ebenfalls vor Ort und wird zur missbilligenden Zeugin der verhängnisvollen Affäre …

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Platz 45) Devil – Fahrstuhl zur Hölle

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  • Jahr: 2010
  • Regie: John Erick Dowdle
  • Genre: Horror, Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Devil
  • IMDb-Wertung: 6,2/10

Fünf Fremde steigen gemeinsam in den Fahrstuhl eines Wolkenkratzers – und bleiben stecken! An sich schon unangenehm. Doch Platzangst, eine kaputte Gegensprechanlage und das immer wieder ausfallende Licht treiben die Steckengebliebenen langsam in den Wahnsinn. Währenddessen ahnen die Beamten am Überwachungsbildschirm etwas Schreckliches. Der Teufel höchstselbst hat hier seine Finger im Spiel … Der von Genre-Spezialist M. Night Shyamalan (The Sixth Sense) produzierte Horrorthriller erweist sich als überraschend effektiv. Nichts für Klaustrophobiker!

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Platz 44) Frozen – Eiskalter Abgrund

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  • Jahr: 2010
  • Regie: Adam Green
  • Genre: Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Frozen
  • IMDb-Wertung: 6,2/10

Ein ausgelassener Skiausflug wird für drei Studenten zum Albtraum, als vor der letzten Abfahrt der Sessellift stehen bleibt. Als auch noch die Nachtbeleuchtung abgedreht wird, erkennen Dan, Joe und Parker, dass sie vor dem Wochenende keinen festen Boden mehr unter den Beinen spüren werden. Was tun? Den Sprung wagen, verweilen und hoffen, dass man binnen der nächsten Tage nicht erfriert, oder doch am Stahlseil entlang zum nächsten Mast hanteln? Zu allem Übel macht sich auch noch ein Rudel Wölfe unter den dreien breit … Ein fieser kleiner Nervenzerrer. Viel Spaß im Skiurlaub!

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Platz 43) Paranormal Activity

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  • Jahr: 2007
  • Regie: Oren Peli
  • Genre: Horror
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Paranormal Activity
  • IMDb-Wertung: 6,3/10

Da seine Freundin Katie (Katie Featherston) im gemeinsamen Haus in San Diego nachts seltsame Geräusche hört, stellt Micah (Micah Sloat) im Schlafzimmer eine Kamera auf. Die wird sofort „fündig“: Die Tür bewegt sich. Ein harmloser Beginn, doch der Schauerfaktor steigt mit jeder Nacht. Ein zu Rate gezogener Parapsychologe trägt nicht gerade zur Beruhigung bei: Ein Dämon habe es auf Katie abgesehen, zieht sie aus, zieht er mit. Keinesfalls sollte man mit ihm in Kontakt treten wollen. Eine Warnung, die Micah in den Wind schlägt … Schon lange nimmer so gefürchtet!

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Platz 42) The Commuter

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  • Jahr: 2018
  • Regie: Jaume Collet-Serra
  • Genre: Action, Thriller
  • Produktionsland: USA, England, Frankreich
  • Originaltitel: The Commuter
  • IMDb-Wertung: 6,3/10

2018 hat sich Liam Neeson (Taken) abermals mit dem spanischen Regisseur Jaume Collet-Serra (Non-Stop; siehe Platz 28) zusammengetan, um einen actiongeladenen Thriller auf engstem Raum zu drehen. Diesmal verschlägt es den spätberufenen Actionhero in einen Zug: Der Ex-Cop und nunmehrige Versicherungsmakler Michael MacCauley (Neeson) hockt in der New Yorker S-Bahn am Weg nach Hause, als ihn die unbekannte Joana (Vera Farmiga) anspricht. Nach kurzem Smalltalk macht sie ihm ein Angebot: Er soll jene Person ausfindig machen, die „nicht in diesen Zug gehört“. Wenn Michael einwilligt, bekommt er 100.000 Dollar auf die Kralle. Ein Batzen Kohle, den er gerade dringend benötigt – denn die Studiengebühren seines Sohnes haben sich gewaschen und Michael wurde just heute entlassen! Als ob der Tag nicht schon bitter genug wäre, willigt er ein und merkt schnell, dass er sich besser keine Zeit lassen sollte, die gesuchte Person zu entlarven … Alles andere als logisch, aber die Action fetzt umso mehr und zerrt gewaltig an den Nerven.

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Platz 41) The Shallows – Gefahr aus der Tiefe

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  • Jahr: 2016
  • Regie: Jaume Collet-Serra
  • Genre: Survival, Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: The Shallows
  • IMDb-Wertung: 6,3/10

Nancy (Blake Lively) hat sich von einem freundlichen Mexikaner an einen verborgenen Traumstrand fahren lassen. Der Ausblick, die Bucht, die Wellen sind der absolute Traum für jeden Surfer. Von diesem magischen Ort hat Nancys kürzlich an Krebs verstorbene Mutter ihr vorgeschwärmt, seit sie denken kann. Bis auf zwei junge Surfer ist zudem weit und breit kein Mensch zu sehen. Im Nu ist auch Nancy in den Fluten, um auf den Wellen zu reiten. Doch ausgerechnet, als sie die Bucht ganz für sich allein hat, verbeißt sich ein riesiger weißer Hai in ihren Oberschenkel. Nancy hat Glück im Unglück: Der Raubfisch lässt wieder von ihr ab, woraufhin sich die junge Frau auf einen aus der Bucht ragenden Felsen retten kann. Was jetzt? Nancy blutet stark, doch das Ungetüm schneidet ihr den Weg zur Küste ab … Der katalanische Thriller-Spezialist Jaume Collet-Serra (The Commuter, Non-Stop) schuf einen atmosphärisch dichten, stark inszenierten Survivalthriller mit einer famos aufspielenden Hauptdarstellerin.

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Platz 40) Flightplan – Ohne jede Spur

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  • Jahr: 2005
  • Regie: Robert Schwentke
  • Genre: Mystery, Thriller
  • Produktionsland: Deutschland, USA
  • Originaltitel: Flightplan
  • IMDb-Wertung: 6,3/10

Ein kurzes Nickerchen genügt – und schon ist die Welt von Kyle Pratt (Jodie Foster) auf den Kopf gestellt. Die Flugzeugingenieurin, die von Berlin nach New York fliegt, um die Leiche ihres Mannes zu überführen, wacht auf – und ihre 10-jährige Tochter Julia ist verschwunden. Mit Erlaubnis des Piloten (Sean Bean) und mit Hilfe der Crew durchsucht Kyle den ganzen Jet. Richtig panisch wird die Mutter, als niemand Julia je gesehen haben will und ihr Name auch nicht auf der Passagierliste steht … Lange unglaublich spannend, die Auflösung fällt indes eher konventionell aus.

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Platz 39) Funny Games

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  • Jahr: 1997
  • Regie: Michael Haneke
  • Genre: Psychothriller
  • Produktionsland: Österreich
  • Originaltitel: Funny Games
  • IMDb-Wertung: 6,5/10

Georg und Anna Schober (Ulrich Mühe, Susanne Lothar) wollen in ihrem Feriendomizil am See mit Sohn Schorschi (Stefan Clapczynski) ein paar entspannte Tage verbringen. Zwei zunächst höfliche junge Männer, die sich Peter (Frank Giering) und Paul (Arno Frisch) nennen, bringen die Familie dort in ihre Gewalt und beginnen die Schobers auf grausame Art zu quälen … Michael Hanekes (Liebe) nüchterne Gewaltstudie verstört umso mehr, als sie den Seher über die Motive der Täter im Unklaren lässt. Nichts für schwache Nerven. 2007 legte der österreichische Oscar-Filmer übrigens ein 1:1-US-Remake namens Funny Games U.S. vor.

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Platz 38) Four Rooms – Silvester in fremden Betten

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  • Jahr: 1995
  • Regie: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
  • Genre: Episoden-Komödie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Four Rooms
  • IMDb-Wertung: 6,8/10

Vier Regisseure schildern die abstrusen Erlebnisse eines Hotelpagen (Tim Roth) an dessen erstem Arbeitstag zu Silvester. Handlungsort ist jeweils nur ein Hotelzimmer, als roter Faden, der sich durch alle Geschichten zieht, fungiert einzig Page Ted:

  • In der „Honeymoon-Suite“ (Regie: Allison Anders) checkt eine Gruppe Hexen ein, die ein Ritual durchführen wollen, für ihr Gebräu allerdings eine wichtige Zutat zu wenig haben.
  • Auf „Zimmer 404“ (Regie: Alexandre Rockwell) schlittert der Hotelboy versehentlich in die Sado-Maso-Party eines seltsamen Paars – und muss notgedrungen erste Hilfe leisten.
  • Auf „Zimmer 309“ (Regie: Robert Rodriguez) widerum muss Ted kurzentschlossen als Babysitter herhalten, findet eine Leiche im Bett und findet sich Hals über Kopf in einem grotesken Szenario wider.
  • Zu guter Letzt wird der Page ins „Penthouse“ (Regie: ) beordert, wo er Teil einer dubiosen Wette zwischen zwei Hollywood-Stars wird. – Diese Episode basiert übrigens auf der Erwachsenengeschichte The Smoker (auch bekannt als Man from the South) des norwegisch-walisischen Schriftstellers Roald Dahl, die u. a. bereits von Alfred Hitchcock aufgegriffen wurde.

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Platz 37) Panic Room

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  • Jahr: 2002
  • Regie: David Fincher
  • Genre: Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Panic Room
  • IMDb-Wertung: 6,8/10

Frisch geschieden, bezieht Meg Altman (Jodie Foster) mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) ein Haus in Manhattan. In dem Gebäude befindet sich u. a. ein sogenannter „Panikraum“, ein mit Stahl ummanteltes Zimmer, ausgestattet mit allerlei technischen Raffinessen, das den Bewohnern Schutz bieten soll. Und den brauchen Meg und Sarah gleich in der ersten Nacht, als sich drei Männer (Forest Whitaker, Jared Leto und Dwight Yoakam) Zutritt zum Haus verschaffen. Mutter und Tochter erreichen gerade noch den Schutzraum – und sitzen in der Falle. Genau dort vermuten die Einbrecher nämlich ihre millionenschwere Beute. Während das Trio versucht, in den Bunker einzudringen, sucht Meg nach einem Weg nach draußen. Doch die Zeit drängt: Sarah hat Diabetes und braucht dringend ihr Insulin … Zwei Frauen, drei Bösewichte, ein Haus. Das ist alles, was Genreprofi David Fincher (Sieben, Zodiac) braucht, um einen Nervenzerrer mit grandioser Bildsprache abzuliefern. Die blutjunge Kristen Stewart (Twilight) und Thirty-Seconds-to-Mars-Sänger Jared Leto trumpfen neben den Hollywoodstars Foster und Whitaker voll auf.

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Platz 36) Zimmer 1408

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  • Jahr: 2007
  • Regie: Mikael Håfström
  • Genre: Mystery, Horror
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: 1408
  • IMDb-Wertung: 6,8/10

Zimmer 1408 basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Doch das Grauen kommt hier auf eher leisen Sohlen daher: Autor Mike (John Cusack) widerlegt in seinen Büchern paranormale Phänomene. Nun will er das Zimmer 1408 des Dolphin Hotels in New York überprüfen, in dem bereits 56 Gäste unter mysteriösen Umständen gestorben sind … Ein steiler Angstmacher mit einem toll agierenden Hauptdarsteller.

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Platz 35) Abwärts

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  • Jahr: 1984
  • Regie: Carl Schenkel
  • Genre: Thriller
  • Produktionsland: Deutschland
  • Originaltitel: Abwärts
  • IMDb-Wertung: 6,8/10

Freitagabend im Bürohaus, der Aufzug bleibt stecken, und die Retter lassen sich Zeit. Auf engstem Raum erleben vier Menschen den gruppendynamischen Super-GAU: der Macho Jörg (Götz George), die laszive Marion (Renée Soutendijk), der Schmalspurrebell Pit (Hannes Jaenicke) und ein stark gehemmter Buchhalter (Wolfgang Kieling), der gerade den Safe seines Chefs geplündert hat … Famoses Eurokino mit amerikanischer Erzählstruktur, wenngleich die Figurenzeichnung zum Teil arg klischeehaft ist. Regisseur Schenkel drehte den Film übrigens im sogenannten Silberturm, der damaligen Zentrale der Dresdner Bank in Frankfurt am Main.

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Platz 34) All Is Lost

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  • Jahr: 2013
  • Regie: J. C. Chandor
  • Genre: Abenteuer, Drama
  • Produktionsland: Kanada, USA
  • Originaltitel: All Is Lost
  • IMDb-Wertung: 6,9/10

Ein namenloser Segler (Robert Redford) befindet sich allein auf seiner Jacht inmitten des Indischen Ozeans, als ein auf hoher See treibender Stahlcontainer ein Loch in seinen Rumpf bohrt, durch das Wasser ins Innere strömt. Der in die Jahre gekommene Seebär kann das Leck zwar flicken, das Funkgerät sowie die Navigationseinrichtung sind durch den Crash aber unbrauchbar geworden. Dann zieht auch noch ein mächtiger Sturm auf, der den Segeltörn des alten Mannes endgültig in einen Kampf auf Leben und Tod verwandelt … Packende One-Man-Survival-Chronik.

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Platz 33) Exam – Tödliche Prüfung

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  • Jahr: 2009
  • Regie: Stuart Hazeldine
  • Genre: Psychothriller
  • Produktionsland: England
  • Originaltitel: Exam
  • IMDb-Wertung: 6,9/10

Für einen hochdotierten Job bei einem Pharmariesen müssen acht Bewerber in einem abgeschotteten Raum nur einen einzigen Test bestehen. Dabei haben sie 80 Minuten Zeit, um eine einzige Frage zu beantworten. Wer dabei den Prüfer oder den Wachmann anspricht oder sein Papier beschädigt, wird disqualifiziert. Als die Kandidaten den Testbogen wenden, stellen sie jedoch fest, dass die Blätter leer sind … Ebenso cooles wie originelles Echtzeit-Psycho-Kammerspiel. Wer den Film zu ersten Mal sieht: Viel Spaß beim Miträtseln!

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Platz 32) Buried – Lebend begraben

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  • Jahr: 2010
  • Regie: Rodrigo Cortés
  • Genre: Thriller
  • Produktionsland: Spanien
  • Originaltitel: Buried
  • IMDb-Wertung: 7,0/10

Paul Conroy (Ryan Reynolds) ist amerikanischer Lastwagenfahrer im Irak. Eines Tages erwacht er gefesselt und geknebelt in einem Holzsarg, der gerade einmal so viel Platz bietet, dass sich der Kerl darin umdrehen kann. Wie ist der Unbescholtene in diese Misere geraten? Die Antwort kommt über Mobilfunk: Via Handy – neben einer Taschenlampe, einem Feuerzeug, zwei Leuchtstäben, einem Klappmesser und einem Flachmann der einzig nützliche Gegenstand in der hölzernen Truhe – erfährt der Verzweifelte, dass er von Einheimischen entführt wurde. Seine Kidnapper fordern ein Millionen-Dollar-Lösegeld, andernfalls droht Paul hilflos unter Wüstensand begraben zu verrecken. Ein nervenzerfetzender Wettlauf mit der Zeit beginnt. Während Paul seine Firma und US-Behörden kontaktiert, geht dem Akku langsam der Saft aus und dem Eingesperrten die Luft … Effektiver Psychoschocker, der nicht nur Klaustrophobikern an die Nieren geht: Gut 90 Minuten lang an einem einzigen, derart beengten Schauplatz mit nur einem Schauspieler sowie ganz wenigen Utensilien Suspense zu erzeugen und zu halten, ist ein Kunststück erster Güte!

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Platz 31) Non-Stop

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  • Jahr: 2014
  • Regie: Jaume Collet-Serra
  • Genre: Action, Thriller
  • Produktionsland: Frankreich, USA, England, Kanada
  • Originaltitel: Non-Stop
  • IMDb-Wertung: 7,0/10

U. S. Federal Air Marshal Bill Marks (Liam Neeson) ist ein Schatten seiner selbst. Sein Job über den Wolken ist dem Ex-Cop und Alkoholiker ein Gräuel. Wenigstens verspricht der Flug von New York nach London Routine zu werden. Als die Boeing 767 mit Kurs auf London abhebt, stellt er sich auf sechs Stunden Langeweile ein. Doch plötzlich geht über das interne Netz des Jets eine anonyme Textnachricht auf seinem Handy ein. Dabei droht ein Unbekannter, alle 20 Minuten einen Passagier umzubringen, außer man überweist ihm 150 Millionen Dollar. Rasch steht fest, dass sich der Erpresser unter den Passagieren befinden muss, womit plötzlich jeder an Bord verdächtig erscheint … Der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra bewies nach Unknown Identity zum zweiten Mal Geschick und machte Liam Neeson zum spätberufenen Actionstar. 2015 folgte Run All Night, 2018 The Commuter (siehe Platz 38).

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Platz 30) Dredd

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  • Jahr: 2012
  • Regie: Pete Travis
  • Genre: Sci-Fi, Action
  • Produktionsland: England, Südafrika
  • Originaltitel: Dredd
  • IMDb-Wertung: 7,1/10

Anfang des 22. Jhdts. leben die Nachkommen einer postapokalyptischen Zukunft in der gigantischen Metropole Mega City One. Hier regiert das Recht des Stärkeren. Jede Sekunde passieren 37 Schwerverbrechen. Selbst für die Judges – das sind Polizisten, Richter und Henker in Personalunion – ist das zu viel. Judge Dredd (Karl Urban) gilt als Bester seiner Zunft, er soll Rekrutin Cassandra (Olivia Thirlby) ausbilden. Das Duo liefert sich einen harten Kampf mit Drogenkönigin Ma-Ma (Lena Headey) … Die Handlung ist zwar nicht auf einen Handlungsort limitiert, der Großteil der Action findet jedoch in einem Wolkenkratzer statt. Die Neuverfilmung bleibt dem abgründigen und kompromisslosen Stil der 90er-Vorlage (mit Sylvester Stallone) und den Comics treu.

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Platz 29) Hard Candy

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  • Jahr: 2005
  • Regie: David Slade
  • Genre: Psychothriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Hard Candy
  • IMDb-Wertung: 7,1/10

Jeff (Patrick Wilson), ein Modefotograf Anfang 30, lernt im Internet die erst 14-jährige Hayley (Ellen Page) kennen. Bei ihrem ersten „Date“ in einem Café ist Jeff angetan: Hayley entpuppt sich als überaus charmantes und intelligentes Mädchen, das ohne Umschweife zur Sache kommt und mit ihm nach Hause gehen will. Er willigt ein, nicht ahnend, dass sich das Girl stellvertretend für die Verbrechen aller Männer an Frauen an ihm rächen will … Der Begriff Hard Candy steht im englischen Internet-Jargon für ein minderjähriges Mädchen. David Slades Regiedebüt ist ein verstörend-fesselnder Thriller für all jene, die allzu milde Urteile für Kindesmissbrauch anprangern. Starker Tobak also – nicht unumstritten, in jedem Fall aber außergewöhnlich gut agiert!

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Platz 28) Nicht auflegen!

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  • Jahr: 2002
  • Regie: Joel Schumacher
  • Genre: Psychothriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Phone Booth
  • IMDb-Wertung: 7,1/10

Wenn er durch den Big Apple eilt, wickelt Yuppie Stuart Shepard, genannt Stu (Colin Farrell) seine windigen Geschäfte schon mal mit zwei Handys gleichzeitig ab. Seine Geliebte Pamela (Katie Holmes) ruft er freilich von einer Telefonzelle aus an, damit seine Ehefrau Kelly (Radha Mitchell) nichts von der Affäre mitkriegt. Als es nach dem jüngsten Telefonat läutet, hebt er ab – ein skrupelloser Heckenschütze teilt ihm mit, dass er sich in seinem Visier befindet. Er werde getötet, wenn er das Gespräch beendet und die Zelle verlässt … Packende Dramatik auf engstem Raum. Es war ein unerfülltes Wunschprojekt des großen Alfred Hitchcock, einen ganzen Film in einer Telefonzelle handeln zu lassen. Regiekollege Joel Schumacher hat sich an dieses „Minikammerspiel“ gewagt, und das durchaus erfolgreich – Nervenkitzel pur!

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Platz 27) No Turning Back

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  • Jahr: 2013
  • Regie: Steven Knight
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: England, USA
  • Originaltitel: Locke
  • IMDb-Wertung: 7,1/10

Bauingenieur Ivan Locke (Tom Hardy) hat es weit gebracht. Als er sich aber eines Abends in sein Auto setzt, um nach Hause zu fahren, droht ein Anruf sein Leben aus den Angeln zu heben: Bethan, eine Ex-Kollegin, die nach einem One-Night-Stand mit ihm schwanger wurde, liegt in den Wehen, und Ivan beschließt, der Geburt seines dritten Kindes beizuwohnen. Auf dem Weg von Birmingham nach London muss er so nicht nur seiner Frau via Telefon den Seitensprung gestehen, sondern auch beruflich einiges regeln … Intensive One-Man-Show, von der Kritik hoch gelobt.

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Platz 26) 10 Cloverfield Lane

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  • Jahr: 2016
  • Regie: Dan Trachtenberg
  • Genre: Sci-Fi, Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: 10 Cloverfield Lane
  • IMDb-Wertung: 7,2/10

Gleich zu Beginn sehen wir eine junge Frau in einer Wohnung. Offenbar ist Michelle (Mary Elizabeth Winstead) sauer. Ständig blickt sie auf ihr Handy. Nach einem kurzen Telefonat packt sie überstürzt einen Koffer und stürmt davon. Die Schlüssel und einen Ring lässt sie zurück. Sie setzt sich ins Auto und fährt in die Nacht. Unterwegs erhält sie einen Anruf von Ben, der sie bittet zurückzukehren. Kaum hat sie aufgelegt, kracht’s: Nach dem Autounfall erwacht sie auf einer Matratze in einem Raum ohne Fenster. Als sie merkt, dass ihr Bein angekettet ist, wird sie panisch. Da betritt ein Mann den Raum, der sich als Howard (John Goodman) vorstellt. Er behauptet, Michelle vor einem chemischen oder nuklearen Angriff gerettet zu haben. Nur in seinem Bunker sei sie sicher – der Rest der Menschheit habe wohl nicht überlebt. Michelle und der dritte Bunker-Bewohner Emmett (John Gallagher Jr.) zweifeln aber an den Aussagen ihres seltsamen Gastgebers … Regiedebütant Dan Trachtenberg schuf ein atmosphärisch dichtes und hochspannendes Thriller-Kammerspiel, das mit einem grandiosen Showdown aufwartet – und lose mit dem nicht minder kultigen Monsterspektakel Cloverfield (2008, von Matt Reeves) verknüpft ist.

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Platz 25) Der Gott des Gemetzels

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  • Jahr: 2011
  • Regie: Roman Polański
  • Genre: Schwarze Komödie
  • Produktionsland: Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien
  • Originaltitel: Carnage
  • IMDb-Wertung: 7,2/10

Bei einem Streit unter Kindern schlägt ein Bursch einem anderen mit einem Stock ins Gesicht. Um den Vorfall zu besprechen, laden die Eltern des „Opfers“ die Eltern des „Täters“ ein. Die Opfereltern sind Penelope (Jodie Foster) und Michael (John C. Reilly), ihre Kontrahenten Nancy (Kate Winslet) und Alan (Christoph Waltz). Was als Smalltalk unter zivilisierten Menschen beginnt, spitzt sich rasch zu: Man diskutiert über Erziehung, belehrt sich gegenseitig, wird zynisch und beflegelt sich schließlich. Als Nancy sich auf den Tisch erbricht, eskaliert die Lage … Nur 75 Minuten kurz, geschliffen in den Dialogen und mit Hingabe gespielt. Gedreht wurde übrigens in Paris, weil Regisseur Roman Polanski wegen eines Haftbefehls nicht in die USA einreisen kann.

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Platz 24) Styx

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  • Jahr: 2018
  • Regie: Wolfgang Fischer
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: Österreich, Deutschland
  • Originaltitel: Styx
  • IMDb-Wertung: 7,2/10

Rike (Susanne Wolff) ist das Paradebeispiel einer modernen, gebildeten und erfolgreichen westlichen Frau: Ende 40, Ärztin und kompetent – egal, ob beim Autounfall, den ein paar Raser verursachen und bei dem wir sie als Notärztin kennenlernen, oder später auf ihrem Segelboot, der Zwölfmeter-Jacht Asa Grey. Mit der möchte sie, um dem Stress ihres Berufs im wahrsten Sinne des Wortes zu entsegeln, allein einen Törn von Gibraltar zur Insel Ascension im südlichen Atlantik wagen – fast 5.000 Kilometer auf sich allein gestellt. Und sie ist als Skipperin genauso gut wie als Ärztin: präzise, entscheidungsstark und vorbereitet. Doch dieser Eigenschaftsmix wird auf eine fast nicht lösbare Probe gestellt, als sie nach einem schweren Sturm an der afrikanischen Küste ein havariertes Flüchtlingsboot mit Dutzenden hilflosen Insassen trifft. Küstenwache und andere Schiffe in der Nähe ignorieren die Lage. Aber was kann sie tun? Sie könnte nur wenige aufnehmen auf ihrem kleinen Boot, und schon der 14-jährige Kingsley (Gedion Oduor Wekesa), den sie aus dem Wasser zieht, reagiert völlig anders als erwartet …

Regisseur Wolfgang Fischer hat mit Styx (in der griechischen Mythologie ein Fluss, der das Reich der Lebenden von jenem der Toten trennt) ein intensives, hochpräzises und sehr authentisches Drama zum Thema Flüchtlingsproblematik geschaffen. Susanne Wolff geht darin völlig auf – man sieht auf den ersten Blick, dass die Frau wirklich segeln kann. Und dass es keine einfachen Antworten zu diesem die Medien beherrschenden Thema gibt. Allerdings auch ein Film, auf den man sich einlassen wollen muss.

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Platz 23) Alle Mörder sind schon da

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  • Jahr: 1985
  • Regie: Jonathan Lynn
  • Genre: Komödie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Clue
  • IMDb-Wertung: 7,3/10

Witziges Detail vorweg: Dieser Film basiert auf dem Brettspiel Cluedo, bei dem die Teilnehmer durch das Kombinieren von Hinweisen einen Mord klären müssen – und um nichts anderes geht es auch in der „Verfilmung“. In einem einsamen Landhaus in Neuengland treffen zur Zeit der McCarthy-Ära neun einander unbekannte Personen (sieben Gäste, ein Butler und ein Hausmädchen) aufeinander. Zu Beginn etwas skeptisch, erklärt Hausdiener Wadsworth (gespielt von Tim Curry), dass sie alle Teil einer Erpressung durch einen Unbekannten sind, der ihre dreckigen Geheimnisse kennen will und sich unter den Gästen befindet. Als er sich zu erkennen gibt, wird er nach einem kurzen Stromausfall ermordet aufgefunden. Und los geht das Rätselraten, denn alle kommen als Mörder infrage und natürlich beschuldigt jeder jeden …

Um die Spannung beim Publikum für lange Zeit aufrechtzuerhalten, wurden vier verschiedene Filmenden gedreht, von denen drei vom Filmverleih zufällig an die Kinos verteilt wurden. Zwar sind sich die Kritiker einig, dass es keinen Unterschied mache, welches Ende des Films man sehe, unter Fans hat sich dadurch allerdings so etwas wie ein Kultstatus etabliert, denn wann immer es den Film im Fernsehen spielt weiß man nicht, welches Finale man zu sehen bekommt.

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Platz 22) Almanac of Fall

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  • Jahr: 1985
  • Regie: Béla Tarr
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: Ungarn
  • Originaltitel: Öszi almanach
  • IMDb-Wertung: 7,3/10

Aus der Feder des ungarischen Regisseurs Béla Tarr (der mit seinem 450 Minuten langen Opus Magnum Satanstango 1994 einen der längsten Kinofilme aller Zeiten veröffentlichte!), stammt dieses unscheinbare Single-Location-Movie: In einem schäbigen Apartment kommen sich fünf Personen näher und offenbaren sich ihre dunkelsten Geheimnisse, größten Schwächen und abgründigen Obsessionen … Extrem dicht, in den unmöglichsten Winkeln und mit den absurdesten Einstellungen gefilmt, ist dieses Werk ein absolutes Must-See für Genreliebhaber – jedoch alles andere als für Klaustrophobiker geeignet. Sollte es diesen Film irgendwo spielen, schalten Sie ein!

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Platz 21) Cube

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  • Jahr: 1997
  • Regie: Vincenzo Natali
  • Genre: Sci-Fi, Horror
  • Produktionsland: Kanada
  • Originaltitel: Cube
  • IMDb-Wertung: 7,3/10

Quasi der spirituelle Vorfahre der widerlichen Saw-Reihe, der unter Horror-Fans absoluten Kultstatus genießt: Sieben unterschiedliche Charaktere finden sich nach kurzer Bewusstlosigkeit in einem bizarren Labyrinth aus unzähligen würfelförmigen Metallkammern wieder. Es gibt nicht einmal Wasser, ein Ausgang ist nirgends zu erkennen. Stattdessen müssen die verstörten Gefangenen feststellen, dass die Nachbarkobel mit perfiden tödlichen Fallen ausgestattet sind. Während an einer Flucht getüftelt wird, brechen immer mehr zwischenmenschliche Konflikte auf … Innovativer, visuell brillanter Low-Budget-Sci-Fi-Schocker (kam mit einem Budget von 350.000 Dollar aus!), der auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet wurde. Mit Cube2: Hypercube (2002) und Cube Zero (2004) folgten zwei Sequels.

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Platz 20) Tape

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  • Jahr: 2001
  • Regie: Richard Linklater
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Tape
  • IMDb-Wertung: 7,3/10

In einem Motelzimmer wird Drogendealer Vince (Ethan Hawke) von seinem alten Freund und nunmehrigen Autor und Dokumentarfilmer Jon (Robert Sean Leonard aus Dr. House) besucht, um mit ihm über seine Verflossene zu sprechen. Amy (Uma Thurman), so der Name der Holden, sei angeblich von Jon vergewaltigt worden, was er natürlich leugnet. Als die Dame höchstselbst plötzlich ebenfalls das Zimmer betritt, entflammt eine hitzige Diskussion darüber, ob besagte Vergewaltigung je stattgefunden hat oder nicht … Ein Zimmer, drei Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und bissige Dialoge. Man muss sich auf diese 86 Minuten zwar einlassen, aber das Ende kommt dafür absolut unerwartet.

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Platz 19) REC

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  • Jahr: 2007
  • Regie: Jaume Balagueró, Paco Plaza
  • Genre: Horror, Thriller
  • Produktionsland: Spanien
  • Originaltitel: REC
  • IMDb-Wertung: 7,5/10

Reality-TV-Moderatorin Ángela (Manuela Velasco) und ihr Kameramann Pablo (Pablo Rosso) verbringen die Nacht auf einer Feuerwehrwache in Barcelona. An sich eine ziemlich unspektakuläre Angelegenheit, bis ein Notruf die Feuerwehrmänner ausrücken lässt. Ein Rettungseinsatz in einem Mietshaus gerät zum Albtraum, als eine alte Frau plötzlich zum Zombie mutiert … Die wackelige Handkamera (anstrengend!) erinnert an Blair Witch Project und Paranormal Activity, wobei auch dieser blutige „Zombie“-Grusel seine Spannung in erster Linie aus dem realitätsnahen Dokustil bezieht. Der wenig zimperliche Found-Footage-Schocker, dem bis dato drei Fortsetzungen folgten, zerrt bis zum unheimlichen Finale brutal an den Nerven.

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Platz 18) The Guilty

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  • Jahr: 2018
  • Regie: Gustav Möller
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: Dänemark
  • Originaltitel: Den skyldige
  • IMDb-Wertung: 7,6/10

Der engagierte Polizist Asger Holm (Jakob Cedergren) hat vor einiger Zeit möglicherweise einen Fehler gemacht: Ein Schuss aus seiner Dienstwaffe hatte tödliche Folgen. Jetzt ist er zu Büroarbeit verdonnert und muss Dienst am Notruf der Polizeiwache schieben, bis eine Kommission geklärt hat, ob der Waffeneinsatz schuldhaft war oder nicht – Ersteres wäre das Ende seiner Karriere. Entsprechend angespannt ist Asger, als er in der Nacht vor dieser Sitzung seine letzte Schicht absolviert, die um Mitternacht endet. Doch ein Anruf reißt ihn aus der Routine: Er stammt von Iben (Jessica Dinnage), einer Frau, die so tut, als würde sie mit ihrer Tochter telefonieren. Offenbar wird sie gerade von ihrem Mann entführt und blufft am Telefon, um auf ihre Lage hinzuweisen. Immer wieder ruft sie im Laufe des Abends an, und Asger, der diesen Fall alleine am Hals bzw. am Headset seines Telefons hat, versucht alles, was er vom Revier aus tun kann, um ihr zu helfen …

Der dänische Filmemacher Gustav Möller war bei der Wahl dieses Single-Location-Dramas extrem konsequent und beschränkt den Handlungsort lediglich auf den Telefonraum eines Polizeireviers. Bis auf ein paar Kollegen im Hintergrund gehören die 82 Kinominuten allein Hauptdarsteller Jakob Cedergren, der Rest der Handlung sind Stimmen – und ein großartiger, präziser Ton. Jede Nuance im Gesicht Asgers erzählt von der aktuellen Lage, jedes Vibrato in den Stimmen trägt die Geschichte. Ein ungeheuer reduzierter, aber spannender und wendungsreicher Film, wenngleich der Showdown ein wenig vorhersehbar ist.

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Platz 17) The Raid

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  • Jahr: 2012
  • Regie: Gareth Evans
  • Genre: Action
  • Produktionsland: Indonesien
  • Originaltitel: Serbuan maut
  • IMDb-Wertung: 7,6/10

Ein Morgen in der indonesischen Megametropole Djakarta. Ein junger Mann verrichtet ruhig seine Gebete und seine Übungen, dann verabschiedet er sich von seiner schwangeren Frau und geht zur Arbeit. Rama (Iko Uwais), so der Name des Vaters in spe, ist Mitglied einer Polizeieliteeinheit, auf die heute ein besonderer Auftrag wartet. Es gilt, ein fünfzehnstöckiges Gebäude einzunehmen, in dessen oberster Etage ein berühmt-berüchtigter Drogenbaron sitzt. Kaum drinnen, wird den Cops der Rückweg abgeschnitten und alles mobilisiert, was an Killern im Haus ist. Es folgt ein unfassbar choreografiertes, saubrutales Schießen, Hauen und Stechen, „ein Videokampfspiel, ohne dass man selber am Drücker ist“ (US-Starkritiker Roger Ebert). Hammerfilm!

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Platz 16) Das Experiment

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  • Jahr: 2001
  • Regie: Oliver Hirschbiegel
  • Genre: Psychothriller
  • Produktionsland: Deutschland
  • Originaltitel: Das Experiment
  • IMDb-Wertung: 7,7/10

Für die Teilnahme an einer wissenschaftlichen Studie über Aggressionsverhalten winken 4.000 D-Mark: Als Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu) die Anzeige in der Zeitung liest, wittert er die Chance, journalistisch wieder Fuß fassen zu können, und meldet sich. In einem unterirdischen Gefängnis soll der Alltag hinter Gittern nachgestellt werden. Zehn Männer sind Häftlinge, die anderen zehn Wärter. Zunächst ist die Stimmung auf beiden Seiten gut. Das ändert sich, als Tarek beginnt, seine Aufpasser mit bewusstem Ungehorsam zu provozieren … Nach dem realen Stanford-Prison-Experiment von 1971.

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Platz 15) Clerks – Die Ladenhüter

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  • Jahr: 1994
  • Regie: Kevin Smith
  • Genre: Komödie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Clerks
  • IMDb-Wertung: 7,8/10

Vorweg: Hier gibt’s keine durchgehende Handlung, sondern eine Aneinanderreihung von Episoden aus einem Arbeitstag des 22-jährigen Dante (Brian O’Halloran). – Obwohl völlig unmotiviert, muss er an seinem freien Tag im Geschäft (eine Art Greißler) seines Bosses arbeiten, wo ihm psychopathische Kunden, die Sexbeichte seiner Freundin (37 Blowjobs) und ein Toter auf dem Klo zu schaffen machen. Den Vogel schießt aber Randal (Jeff Anderson) ab: Dantes Kumpel und Angestellter bei einer Videothek nebenan sorgt mit seinem unverhohlenen Hass auf Kunden für Ärger am laufenden Band … Frech, obszön, irrsinnig lustig. Das Low-Budget-Erstlingswerk von Kevin Smith (Dogma) sollte man sich unbedingt im Original ansehen, sonst geht der Dialogwitz verloren.

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Platz 14) Das Rettungsboot

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  • Jahr: 1944
  • Regie: Alfred Hitchcock
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Lifeboat
  • IMDb-Wertung: 7,8/10

Nachdem ihr Schiff von einem Nazi-Torpedo zerstört wurde, können sich acht Überlebende in ein Rettungsboot flüchten: die Autorin Constance Porter (Tallulah Bankhead), der Kapitalist Charles Rittenhouse (Henry Hull), die Krankenschwester Alice MacKenzie (Mary Anderson), der kommunistische Seemann John Kovac (John Hodiak), der Funker Stan (Hume Cronyn), der Heizer Gus Smith (William Bendix), der schwarze Steward George Spencer (Canada Lee) und die junge Mutter Mrs. Higley (Heather Angel) samt ihrem toten Baby. Nach einiger Zeit fischen sie einen weiteren Schiffbrüchigen aus dem Ozean: Willi (Walter Slezak), einen Überlebenden des deutschen U-Boots, das ebenfalls gesunken ist. Von nun an geht es um die Frage, was mit dem Deutschen zu tun sei …

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Platz 13) Mein Essen mit André

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  • Jahr: 1981
  • Regie: Louis Malle
  • Genre: Dramödie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: My Dinner with Andre
  • IMDb-Wertung: 7,8/10

Nachdem sie sich mehrere Jahre nicht getroffen haben, sind der Schauspieler und Autor Wally (Wallace Shawn) und der Theaterregisseur André (Andre Gregory) zu einem Abendessen in einem noblen Restaurant verabredet. Im Laufe des Abends berichtet André zunächst von seinen Erlebnissen in Polen, der Sahara, Schottland und auf dem Anwesen von Richard Avedon auf Long Island, bevor sich zwischen beiden ein Gespräch über die Kunst und das Leben entspinnt … Kein Film, den man zwecks Unterhaltungswert genießen sollte, sondern einer, bei dem das Hirn ordentlich rattern muss. Eine absolute Perle!

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Platz 12) The Hateful Eight

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  • Jahr: 2015
  • Regie: Quentin Tarantino
  • Genre: Western
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: The Hateful Eight
  • IMDb-Wertung: 7,8/10

Wyoming, 1866: Ein Schneesturm zieht auf. In der Kutsche, in der Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) mit seiner Gefangenen Daisy (Jennifer Jason Leigh) nach Red Rock unterwegs ist, um die Mörderin hängen zu lassen, finden bald noch zwei weitere Männer Zuflucht: Marquis Warren (Samuel L. Jackson), ein schwarzer Ex-Major der Nordstaaten, sowie der dubiose Chris Mannix (Walton Goggins). Da die schlechte Witterung eine Weiterfahrt unmöglich macht, legt die Kutsche eine Pause bei Minnies Miederwarenladen ein. Dort haben sich bereits ein alter Konföderierten-General (Bruce Dern), ein Brite (Tim Roth), der vorgibt, der neue Henker von Red Rock zu sein, ein Cowboy (Michael Madsen) und ein Mexikaner (Demián Bichir) einquartiert. Schon bald wird den Fremden klar, dass hier etwas stinkt … Dichtes Kammerspiel mit herrlich zynischen Dialogen in typischer Tarantino-Manier! Die Musik von Ennio Morricone bekam einen Oscar, Nominierungen gab’s für Darstellerin Jennifer Jason Leigh und die Kamera.

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Platz 11) Breakfast Club – Der Frühstücksclub

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  • Jahr: 1985
  • Regie: John Hughes
  • Genre: Teenagerkomödie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: The Breakfast Club
  • IMDb-Wertung: 7,9/10

Samstagmorgen in der Schulbibliothek: Fünf grundverschiedene Highschool-Kids, die einander gar nicht kennen, müssen nachsitzen und einen Aufsatz darüber schreiben, wer sie sind. Da wären Streber Brian (Anthony Michael Hall), Oberschicht-Prinzessin Claire (Molly Ringwald), Sportskanone Andrew (Emilio Estevez), Rebell John (Judd Nelson) und Außenseiterin Allison (Ally Sheedy). Es ist still – bis das Schweigen endet, weil sich die Jugendlichen durch Provokation, Streit und Streiche allmählich näherkommen. Gelockert durch das Rauchen von Joints stoßen sie auf tiefgründige Gemeinsamkeiten: Alle leiden unter diversen Ängsten und suchen verzweifelt nach Individualität … Fesselnd und einfühlsam – einer der wenigen 80er-Teeniefilme mit Tiefgang und dem Ohrwurm „Don’t You“ von den Simple Minds. Auch heute noch sehenswert.

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Platz 10) Moon – Die dunkle Seite des Mondes

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  • Jahr: 2009
  • Regie: Duncan Jones
  • Genre: Sci-Fi, Drama
  • Produktionsland: England
  • Originaltitel: Moon
  • IMDb-Wertung: 7,9/10

Seit knapp drei Jahren ist Sam (Sam Rockwell) auf dem Mond stationiert, wo er im Auftrag eines Konzerns mutterseelenallein den Abbau des kostbaren Gases Helium-3 überwacht. Die Kommunikation mit der Erde klappt eingeschränkt: Sam kann zwar Videobotschaften empfangen, aber nichts senden. Sein einziger Gesprächspartner ist Zentralcomputer Gerty. Wenige Tage vor Ablauf seines Vertrags und der lang ersehnten Rückkehr zu Frau und Tochter beginnt Sam merkwürdige Dinge zu sehen und zu hören. Und nach einem Unfall steht er plötzlich seinem Doppelgänger gegenüber … Das philosophisch angehauchte Sci-Fi-Kammerspiel war das Regiedebüt von David Bowies Sohn Duncan Jones (Source Code, Mute).

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Platz 9) Hundstage

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  • Jahr: 1975
  • Regie: Sidney Lumet
  • Genre: Krimi, Drama
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Dog Day Afternoon
  • IMDb-Wertung: 8/10

Der Vietnamveteran Sonny (Al Pacino) und sein Komplize Sal machen zu viele Fehler, als dass ihr Coup reibungslos ablaufen könnte. Schon bald ist die Polizei alarmiert, und wenig später das Gebäude umzingelt. Sonny beschließt, das Personal als Geiseln zu nehmen, und stellt erste Bedingungen für ihre Freilassung. Er will mit Sal per Flugzeug nach Algerien ausreisen, außerdem fordert er ein Telefongespräch mit seiner Geliebten Leon, einem männlichen Transsexuellen. Sonny möchte Leon mit dem erbeuteten Geld eine Geschlechtsumwandlung ermöglichen. Durch den Medientrubel avanciert Sonny rasch zum Star. Dennoch plant die Polizei eine gewaltsame Befreiungsaktion … Intensiver, authentischer, eindringlich gespielter, psychologisch stimmiger Mix aus Thriller und Geiseldrama; ein Oscar (Skript) bei sechs Nominierungen.

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Platz 8) Cocktail für eine Leiche

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  • Jahr: 1948
  • Regie: Alfred Hitchcock
  • Genre: Psychokrimi
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Rope
  • IMDb-Wertung: 8,0/10

Alfred Hitchcocks erster Farbfilm: Zwei skrupellose Studenten (John Dall und Farley Granger) wollen beweisen, dass es den perfekten Mord gibt: Sie töten einen „minderwertigen“ Kommilitonen, verstauen seinen Leichnam in einer Kiste in ihrer Wohnung und laden Freunde, Familie und ihren Philosophieprofessor (James Stewart) zu einer Party ein. Das Essen wird auf ebenjener Kiste serviert … Ging in die Filmgeschichte ein, weil Hitchcock das makabre Kammerspiel ohne erkennbare Schnitte drehte!

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Platz 7) Bei Anruf Mord

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  • Jahr: 1954
  • Regie: Alfred Hitchcock
  • Genre: Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Dial M for Murder
  • IMDb-Wertung: 8,2/10

Der abgehalfterte Tennis-Star Tony Wendice (Ray Milland) hat Angst, seine reiche Frau Margot (Grace Kelly) an den Schriftsteller Mark (Robert Cummings) zu verlieren. Eine Scheidung wäre sein Ruin. Um das zu verhindern, engagiert er einen Auftragskiller (Anthony Dawson), um Margot zu beseitigen. Tonys teuflischer Plan geht aber fürchterlich schief: In einem Kampf auf Leben und Tod gelingt es Margot nämlich tatsächlich, den Killer zu töten. Doch die Polizei nimmt ihr die Schilderung des Tathergangs nicht ab – und stellt sie vor Gericht … Brillantes Suspense-Meisterwerk!

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Platz 6) Der Würgeengel

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  • Jahr: 1962
  • Regie: Luis Buñuel
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: Mexiko
  • Originaltitel: The Exterminating Angel
  • IMDb-Wertung: 8,2/10

Eine vornehme Abendgesellschaft trifft sich nach einem Opernbesuch in der Stadtvilla des Gastgebers. Die Bediensteten verlassen bis auf eine Ausnahme beinahe fluchtartig das Haus – die Gäste bleiben, sogar über Nacht. Denn: Obwohl Fenster und Türen offen stehen, hindert sie ein unsichtbarer Zwang, das Haus zu verlassen! Ein Fluch? Tagelang harren sie aus, Wasser und Nahrung werden knapp, Unruhe und Panik machen sich breit, Menschen sterben. Gleichzeitig wagen Außenstehende und Schaulustige nicht, das Gebäude zu betreten … Der Würgeengel gilt neben dem Kurzfilm Ein andalusischer Hund als ein Schlüsselwerk des spanisch-mexikanischen Regisseurs Luis Buñuel, der zu Lebzeiten eng mit Salvador Dalí und den Surrealisten um André Breton zusammenarbeitete.

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Platz 5) Stirb langsam

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  • Jahr: 1988
  • Regie: John McTiernan
  • Genre: Action, Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Die Hard
  • IMDb-Wertung: 8,2/10

New-York-Cop John McClane (Bruce Willis, der damals gleichzeitig die Serie Ein Model und ein Schnüffler drehte) besucht seine Frau bei der Firmenweihnachtsfeier in einem Hochhaus in L. A. – als Terroristen unter der Führung von Hans Gruber (Alan Rickman in seiner ersten Filmrolle!) die Party aufmischen. McClane kann sich verstecken und holt sich die bösen Buben, einen nach dem anderen … Ein Actionklassiker, den man sich nicht nur zu Weihnachten ansehen sollte!

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Platz 4) Reservoir Dogs – Wilde Hunde

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  • Jahr: 1992
  • Regie: Quentin Tarantino
  • Genre: Thriller, Heist-Movie
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Reservoir Dogs
  • IMDb-Wertung: 8,3/10

Alles beginnt damit, dass acht Männer in einem Restaurant sitzen und äußerst angeregt über den Madonna-Song „Like A Virgin“ und die Sinnhaftigkeit von Trinkgeldern diskutieren. Wir wohnen dem letzten Treffen einer Diebesbande vor einem Diamantenraub bei: Gangster Joe Cabot (Lawrence Tierney) und sein Sohn Eddie (Chris Penn) haben sechs Kriminelle (Harvey Keitel, Michael Madsen, Tim Roth, Steve Buscemi, Quentin Tarantino, Edward Bunker) engagiert, um einen Juwelier zu überfallen. Die sechs Männer kennen sich nicht und dürfen einander nur mit ihren Decknamen anreden. Doch der Coup endet in einem Blutbad: Jemand hat vorab die Polizei informiert. Einer der Gangster wird getötet, der Rest der Truppe schafft es gerade noch in eine verlassene Lagerhalle – wo jeder den anderen beschuldigt, der Maulwurf zu sein … Furioses, brutales, hervorragend gespieltes Gangsterdrama um Ehre und Verrat – und der erste Kinofilm von Kult-Regisseur Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Inglourious Basterds).

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Platz 3) Das Boot

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  • Jahr: 1981
  • Regie: Wolfgang Petersen
  • Genre: Kriegsdrama
  • Produktionsland: Deutschland
  • Originaltitel: Das Boot
  • IMDb-Wertung: 8,4/10

Herbst 1941, Frankreich ist von den Deutschen besetzt. Um Handelsschiffe zu versenken, die England mit Kriegswaren versorgen, schicken sie vom Atlantikhafen La Rochelle U-Boote aus. Die U 96 ist eines davon. Neben fünfzig Mann Besatzung und dem Kommandanten (Jürgen Prochnow) ist auch der euphorische, aber naive Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) an Bord, der von den Heldentaten der Besatzung berichten soll. Zu Beginn der Fahrt passiert ein paar Tage gar nichts, die Langeweile in der stählernen Enge zermürbt die Männer und sorgt für Aggressionen. Dann taucht eine britische Frachtflotte auf. Drei Torpedos feuert U 96 auf den Feind ab, übersieht dabei aber den Geleitschutz des Schiffes und gerät selbst unter Beschuss … Sechsfach oscarnominiert. Authentischer, beklemmender WK-II-Klassiker, den Wolfgang Petersen lange vor seiner Hollywoodkarriere inszenierte. Brillant, kultig und im Director’s Cut um 60 Minuten länger als die Kinofassung!

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Platz 2) Das Fenster zum Hof

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  • Jahr: 1954
  • Regie: Alfred Hitchcock
  • Genre: Mystery, Thriller
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: Rear Window
  • IMDb-Wertung: 8,5/10

Nach einem Unfall sitzt Fotoreporter Jeff (James Stewart) mit Gipsfuß im Rollstuhl und ist zur Untätigkeit in seiner Wohnung verdammt. Abwechslung bringen die Besuche seiner hübschen Verlobten Lisa (Grace Kelly) – und ein Fernglas, mit dem er das Treiben der Nachbarn beobachtet. Dabei festigt sich zunehmend der Verdacht, dass der Mann von vis-à-vis (Raymond Burr) seine Ehefrau ermordet hat … Atemlose Spannung voller dramaturgischer Finessen: Hitchcocks ausgefeilte Adaption des Romans von Cornell Woolrich gilt vielen als die genialste Schöpfung des Suspense-Meisters. D. J. Carusos Disturbia (2007, mit Shia LaBeouf in der Hauptrolle) ist übrigens eine der bekanntesten Neuinterpretationen dieses Klassikers!

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Platz 1) Die 12 Geschworenen

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  • Jahr: 1957
  • Regie: Sidney Lumet
  • Genre: Gerichtsdrama
  • Produktionsland: USA
  • Originaltitel: 12 Angry Men
  • IMDb-Wertung: 8,9/10

Für elf Geschworene scheint die Sache klar zu sein: Ein junger Puerto-Ricaner hat seinen Vater erstochen und soll zum Tode verurteilt werden. Ein Mitglied der Jury, ein Architekt (Henry Fonda), hegt aber zumindest Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Er weist auf Widersprüche in der Argumentation des Staatsanwalts hin, die der Pflichtverteidiger übersehen hat, und zieht sich damit zunächst den Unwillen der anderen (u. a. Lee J. Cobb) zu … Der kammerspielartige Film bezieht seine Spannung allein aus der Kraft der Dialoge, dabei werden meisterlich die Motivationen der Protagonisten aufgedeckt. Oscarnominierungen für Regisseur Sidney Lumet, Film und Skript. Besser geht’s nicht!

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