Seitenblicke: Das neue Ranking für Politik und ORF

Seitenblicke: Das neue Ranking für Politik und ORF

Wir haben mitgezählt, welche Politiker in den ‚Seitenblicken‘ die meisten Auftritte bekommen. Plus: die Präsenz des ORF.

Die ORF-‚Seitenblicke‘ sind das letzte regelmäßige Society-Format im heimischen TV. Umso spannender: Wer tritt dort auf, wer drängt ins Bild – und wer wird um Wortspenden gebeten? Die üblichen Verdächtigen – von Staatsoperndirektor Dominique Meyer bis zu Marika Lichter – interessieren uns freilich nicht. Wir wollten wissen: Wie präsentieren sich die Politik und der ORF selbst im Plauderformat, in dem die Fragen nicht ganz so hart und die Fakten nicht ganz so wichtig sind?

ORF: Werbung in eigener Sache

Nach in Summe 355 Sendungen oder fast 1.500 Minuten Society-TV im Jahr 2017 steht fest: Vor allem anderen sind die ‚Seitenblicke‘ für den ORF eine perfekte Plattform für Werbung in eigener Sache. 184 Mal, also in mehr als jeder zweiten Sendung, wurde ein ORF-Thema promotet oder auf eigene Programme hingewiesen. Ein stolzer Schnitt. Da ist natürlich der erste „Vermarkter“ des ORF nicht weit. Generaldirektor Alexander Wrabetz kam in insgesamt 29 Ausgaben mit Wortspende vor, TV-Direktorin Kathrin Zechner brachte es im abgelaufenen Jahr auf 22 O-Töne. Zählt man diverse ORF-Manager der zweiten und dritten Ebene hinzu, dann steigt die ORF-Präsenz in den Seitenblicken auf 117 Wortspenden. Im Klartext: In jeder dritten Sendung kam ein ORFler zu Wort.

Interessanter Nebenaspekt: ORF-Stiftungsräte – die auch die Wahl der Geschäftsführung vornehmen – hatten nur elf Auftritte. Es war kein Wahljahr im ORF …

Das Polit-Ranking in der Adabei-Parade

Ein recht dramatisches Wahljahr gab es dafür in der Bundespolitik, was sich auch auf die Präsenz von Kanzlern, Ministern und Landeshauptleuten auswirkte (eine sechswöchige Sperrfrist vor den Nationalratswahlen ausgenommen). So waren etwa 52 Mal Minister von Rot und Schwarz am Wort (ÖVP: 31; SPÖ: 21), Kanzler Kern gab acht Statements ab, Sebastian Kurz noch als Außenminister sieben. Und bei den Länderchefs? ÖVP: 40; SPÖ: 13. Klar in Führung ist dabei – in der Nachfolge von Erwin Pröll – Johanna Mikl-Leitner mit 16 O-Tönen. Nur Bundespräsident Van der Bellen kam bei den Politikern öfter zu Wort (18 Mal).

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