Quentin Tarantinos nächster Film steht vor dem Aus

Quentin Tarantino beim Sundance Film Festival 2017

Quentin Tarantino beim Sundance Film Festival 2017

Aktuell arbeitet Kult-Regisseur Quentin Tarantino an seiner Verfilmung der „Charles-Manson-Morde“ (TV-MEDIA berichtete) – Sony Pictures hat bereits Interesse an dem Projekt bekundet und wollte das Budget bereitstellen. Nach den jüngsten Ereignissen (u. a. ein Set-Unfall bei den Dreharbeiten zu ‚Kill Bill‘ und Tarantinos Äußerungen zum Fall Roman Polanski) hat man dort nun allerdings Bedenken …

Mit Filmen wie ‚Reservoir Dogs‘ (1992), ‚Pulp Fiction‘ (1994) und den beiden ‚Kill Bill‘-Teilen (2003 und 2004) avancierte Quentin Tarantino zum Kult-Regisseur. Bevor sich der 54-Jährige in die Pension vertschüsst, möchte er allerdings noch zwei Werke veröffentlichen. So plant er etwa einen R-rated ‚Star Trek‘-Film (gemeinsam mit J.J. Abrams) – und dann wäre da noch sein kommendes Projekt, das sich um die „Charles-Manson-Morde“ spinnt (TV-MEDIA berichtete).

Autounfall bei ‚Kill Bill 2‘ und Sex-Sager

Letzteres hat mit Sony Pictures einen Geldgeber gefunden, allerdings hat das Filmstudio nun Bedenken. Wie The Playlist berichtet, könnte der Deal sogar platzen! Denn: Der Filmemacher steht momentan im Zentrum medialer Aufmerksamkeit, nachdem Schauspielerin Uma Thurman vor kurzem Anschuldigungen wegen eines Autounfalls am Set von ‚Kill Bill: Volume 2‘ erhob, den der Filmemacher – wie er selbst einräumt – fahrlässig mitverschuldete. Zudem tauchte vergangene Woche ein Interview aus dem Jahr 2003 auf, in dem der Regisseur behauptet, Samantha Geimer, die als 13-Jährige von Roman Polanski vergewaltigt wurde, habe den Sex gewollt.

Tarantinos letzter Film schwächelte am Box-Office

Angeblich ist Sony beunruhigt aufgrund der schlechten Presse rund um Tarantino und erwägt daher, seinen kommenden Film nicht zu finanzieren. Der Streifen handelt von der Ermordung Sharon Tates und vier weiteren Personen durch die sogenannte Manson Family – dessen Spitze der berüchtigte US-Kriminelle Charles Manson bildete (der Sektenführer verstarb im November letzten Jahres). Oscarpreisträger Leonardo DiCaprio wurde bereits für eine Rolle in dem noch titellosen Kriminaldrama verpflichtet (TV-MEDIA berichtete), während weitere Stars wie beispielsweise Margot Robbie (‚Suicide Squad‘) und Al Pacino (‚Scarface‘) im Gespräch sind.

Für Sony stellt das Projekt dennoch ein finanzielles Risiko dar: Die Kosten des Films könnten nämlich die 100-Millionen-Dollar-Marke durchbrechen, sodass viel Durchschlagskraft am Box-Office nötig sein wird, um das Geld wieder einzuspielen. Da bereits Tarantinos letztes Werk ‚The Hateful Eight‘ (2015) an den Kinokassen schwächelte (globales Einspiel: rund 156 Millionen Dollar), sinkt das Vertrauen des Studios in den Regisseur nun offenbar weiter.

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